Wer ist Franz-Josef Hanke?

Franz-Josef Hanke hat mir erzählt, er trage diesen Vornamen, weil sein Vater halt ein großer Fan von Franz-Josef Strauß gewesen sei.

Gleich nachdem er mir das erzählt hatte, besprachen wir gemeinsam die Pressemitteilung des Marburger Bündnis gegen Rechts, die gestern hier im Auszug gezeigt wurde. Wir waren beide auf der parteiübergreifenden Versammlung im Parteibüro der gastgebenden Partei DIE LINKE gewählt worden, diese Aufgabe zu übernehmen, dazu saß ich nun in seinem Wohnzimmer. Ich hatte da auf Bitten von Fritz Metz und der Stadt Marburg (Metz hat auch einmal in Marburg als OB kandidiert) eine der vielen Demos an dem Tag angemeldet, so waren praktisch „alle Plätze belegt“.

Er wollte unbedingt Dr. Brosas Verhältnis zur Justiz in die Presemitteilung bringen.
Der Dr. Brosa ist ein schwieriger Mensch, der es vielleicht mit sich und anderen nicht ganz leicht hat. Damals war es so, daß gerade erst diverse Gerichtsverfahren und Streit mit einigen Amöneburgern (wo Dr. Brosa wohnt) zurücklagen, auf der Webseite des Dr. Brosa wurden ständig Marburger Juristen aller möglichen Gerichte übel beleidigt, es war eigentlich ein Wunder daß er dafür nicht ständig angezeigt wurde.
Allerdings gab es da einige andere Verfahren, die wohl mal für, mal gegen Brosa ausgingen.
Auf der Versammlung in den Räumen der Linkspartei hatte Dr. Brosa kurz gesprochen, ich hatte ihm danach geraten, doch einmal nicht nachzutreten, damit sich das Verhältnis zu den Amöneburger Ureinwohnern und der Justiz einfach mal entspannen könne. Dabei stellte ich fest, daß mir Dr. Brosa einfach nicht in die Augen schauen konnte.

Ich versuchte also in seinem Wohnzimmer den Mitverantwortlichen für die Pressemitteilung davon zu überzeugen, daß man in der damaligen Situation dem Dr. Brosa keinen Gefallen tue, wenn man jetzt verbal gegen die Justiz schieße, im selben Atemzug mit Hankes Lieblingswort Faschismus. Es schien so, als wenn Hanke das einsah, nachdem ich gesagt hatte, wenn DAS in der Pressemitteilung stehen bleibe, würde ich sie nicht unterschreiben. Ich versuchte ihm auch klarzumachen, daß es gut für Dr. Brosa wäre, nicht immer hinter allem Verschwörungen zu sehen und ständig die Marburger Justiz und ebenso die in anderen Städten in diesem Sprachgebrauch anzugreifen, meiner Meinung war da öfter die Grenze zur Verleumdung bei weitem überschritten.
Wäre ja kein Problem gewesen wenn ich nicht unterschrieben hätte, dann hätte er sie eben allein unterschrieben, ich bin nicht selbstsdarstellungssüchtig und hätte das nicht übergenommen, wenn mein Name nicht darunter gestanden hätte. Aber Hanke stimmte zu, die unmögliche Passage herauszunehmen.
So habe ich dann die Pressemitteilung links unterzeichnet, er selbst „siedelte seine Unterschrift rechts daneben an“.
Verständlicherweise war ich dann ein wenig angefressen, weil dann plötzlich in der Presse doch von ihm weitergeleitet die vorige Version erschien, die ich mich geweigert hatte zu unterschreiben.
Falls das Urkundenfälschung war, ist sie jedenfalls nach 3 Jahren verjährt gewesen.

Was macht Franz-Josef Hanke eigentlich sonst so?
Er ist Vorsitzender der Humanistischen Union Marburg und damit wohl verantwortlich dafür, daß dem Prof. Dr. Dr. Dr. Rudolf Schwendter der Bürgerrechtspreis „Marburger Leuchtfeuer“ durch den OB Vaupel verliehen wurde.

Wer war Prof. Schwendter?
Dieser gründete die Antipsychiatriebwegung, die vielleicht auch dafür gesorgt hat, daß die eine oder andere gefährliche Person zu viel unbetreut herumlief.
So war es keine Überraschung, als nach dem Brand meines Hauses (fatalerweise fand der zum Hitlergeburtstag statt, was wohl zu einer gewissen Beklommenheit bei den Ermittlern geführt hat, die keine Brandursache feststellten) leider erst nachdem mich die AXA-Versicherung übel mit einer falschen Brandursache wegen möglicher Fahrlässigkeit wegen Versäumnis alle Stromleitungen beim Hauskauf auszutauschen erpreßt hatte, eine Person in der Umgebung damit in nächtlichen Kreisch-Orgien drohte, „es WIEDER anzuzünden“, ihr Arzt habe ja gesagt sie könne nichts dafür. Das hat die Person mir auch ins Gesicht gesagt, leider hieß es überall „da können wir leider nichts machen“.

Nun war es ironischerweise so, daß die mit weiteren Bränden drohende Person den Professor Schwendter nicht nur gestalkt hatte, sondern ihn auch noch gleich am Tag nach dem Brand beschuldigt hatte, möglicherweise für den Brand verantwortlich gewesen zu sein. Das erfuhr ich leider erst viel zu spät und wurde vorher wie gesagt von der AXA über den Tisch gezogen, wie die AXA später im bundesweiten CDU-Forum ausrichten ließ angeblich im Zusammenwirken mit meinem damaligen Anwalt, was Mandantenverrat gewesen wäre, was aber bereits nach einem Jahr verjährt gewesen wäre.

Es hat den Professor nicht weiter interessiert, daß seine Stalkerin also den Einduck erweckte, etwas mit dem Brand zu tun zu haben und auch noch mit Wiederholung drohte,
meiner Meinung nach sprach das NICHT für die soziale Kompetenz des Professors.
Diesem Mann verlieh also Hankes HU den Preis für soziale Bügerrechte mit Namen „Marburger leuchtFEUER“, nachdem wie es sich dem nächtlichen Gekreisch nach anhörte mein Haus statt sein Haus gebrannt hatte.
Damit erklärten sich für mich auch die zunächst skurilen Zettel mit dem Namen des Professors über meinem Briefschlitz in der Haustür, die immer wieder dort hingen, wenn ich abends von der Arbeit müde nach Hause kam.

Noch einmal auf den Punkt gebracht:
mein Haus wurde zum Hitlergeburtstag in Brand gesetzt, danach ertönte antisemitisches wochenlanges Gekreisch in der Nähe, es wurde gedroht es wieder zu tun, der Professor Schwendter wurde im nächtlichen Gekreisch in unflätigen Worten als „alter Jude“ bezeichnet, eines Abends fand ich den Hausflur voller Öllachen vor mit den Esbitresten eines fehlgeschlagenen Anzündversuches auf der Türschwelle, und niemand wollte helfen, man konnte angeblich nichts beweisen oder tun.
Ich bin dadurch bis heute geschädigt, deshalb bekam ich kein Besuchsvisum für meine Verlobte, die sich erst daraufhin eine Krankheit zuzog wegen der wir nicht wissen wieviel Zeit wir miteinander haben, und dann wagt es dieser Franz-Josef Hanke auf seinem Nachrichtenblog folgendes zu schreiben (Screenshot gesichert und beim Anwalt hinterlegt):

„Nicht vorstellen möchte marburgnews den unabhängigen Kandidaten Rainer Wiegand. Rechtspopulistischen und wirren Ideen will DIE Onlinezeitung für Marburg kein Podium bieten.“

Ich fand schon die Preisverleihung reichlich zynisch, aber das zitierte Geschreibsel ist in Hankes Worten: WIRR. Ich frage mich, ob der sich bei Palästinensern mit seiner Israelfeindlichkeit anbiedernde Hanke mich eigentlich aus irgendeinem Mißverständnis heraus auch für einen Juden hält.
Ich habe den Verdacht, er hatte zumindest Angst ich könnte ihn beim Interview mit der Frage danach nerven, ob das damals von ihm eigentlich in Ordnung war mit der Pressemitteilung, und ob das als Urkundenfälschung gewertet werden kann oder nicht, oder ob er das so cool fand mit der Preisverleihung.

Verständlicherweise lege ich keinen Wert darauf, von diesem Mann nach den oben zitierten Zeilen jemals interviewt zu werden.

Der Professor Schwendter sang nach dem Preisempfang zum Un-Dank sein grausliges Lied: „Ich bin noch immer nicht befriedigt“.
Ich könnte singen: „ich bin noch immer nicht entschädigt“.

Was also ist Franz-Josef Hanke? Ein ehrenwerter Mann. Denn ehrenwerte Männer, das sind sie alle, das sagte ja schon Marc Anton in seiner Leichenrede auf Julius Cäsar.

Da ich das Leben meiner Verlobten nur retten kann, wenn ich die OB-Wahl gewinne, betrachte ich das zitierte Geschreibsel als mittelbaren Angriff auf ihr Leben, das kann mit einer simplen Entschuldigung nicht aus der Welt geschafft werden.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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Eine Antwort zu Wer ist Franz-Josef Hanke?

  1. hubert der freundliche schreibt:

    Wenn man das liest, sind doch da etliche Personen, die man wegen unterlassener Hilfeleistung und Verschweigen einer Straftat anklagen könnte.

    Gefällt 1 Person

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