Der Bergkönig von der SPD findet es langweilig

Michael Richter-Plettenberg, der Bürgermeister der Stadt, in der mir zum Hitlergeburtstag das Haus (und ich fast mit) abgefackelt wurde, findet „dieses eine Thema“ „langweilig“. Nun ja, ICH finde die ständigen Rettungsschirme für Spekulanten und Banken langweilig, die ja nahezu von ALLEN Bundestagsparteien mitgetragen werden mit einer Ausnahme, und diese Ausnahme ist nicht die Partei des Bergkönigs.

Daß er mein zum Hitlergeburtstag abgefackeltes Haus langweilig findet, kann man natürlich verstehen, beschäftigt er sich doch als Politiker mit der Weltpolitik, rettet tagaus tagein das Weltklima, sorgt sich um den Nahen Osten, und vielleicht wird er im Landratswahlkampf ja sogar nach Gaza reisen um den Wiederaufbau arabischer Häuser anzumahnen.
Das ist eben internationale Solidarität. Hauptsache man hat mal abstrakt drüber geredet.
Jetzt gehts lohooooos, jetzt gehts lohooooooos, jetzt gehts lohooooos! :mrgreen:

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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36 Antworten zu Der Bergkönig von der SPD findet es langweilig

  1. Bergbauer schreibt:

    Bitte keine Links zu solchen Blogs voller Schreibfehler, Herr Hessenhenker.
    Das ist ja dort schlimmer als auf den Seiten der Oberhessischen.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Bei der OP wurden doch schon 1990 die Korrekturleser entlassen.
      Begründung soll gewesen sein: die Redakteure haben ja alle Abitur und sind selber schlau, die brauchen das nicht. LOL

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  2. Grundler schreibt:

    Aber klar doch dass ein SPD-Politiker die Probleme der eigenen Bürger langweilig findet.
    Lenkt ja doch vom Weltfrieden ab, den er, nur er sichern kann.
    Alle Politiker sind gleich.

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  3. Bachstelze schreibt:

    Was hat denn die SPD mit Ihrem abgebrannten Haus zu tun?

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    • hubert der freundliche schreibt:

      Der Soziale-Pausen-Dienst hat nur zugeschaut.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Komisch, Bachstelze, dasselbe hat mich mal Frank Gotthardt gefragt: „Was hat denn die CDU mit Ihrem abgebrannten Haus zu tun?“

      Da war meine Gegenfrage: „Was hat denn die CDU mit den Gehältern der Beamten in Palästina zu tun?“

      Der SPD kann man da antworten: „Was hat denn die SPD mit dem Nahen Osten zu tun?“
      Saddam Husseins Baath-Partei (die Partei von Syriens Obersozialdemokrat Assad heißt genauso) war übrigens Mitglied der Sozialistischen Internationale. Trotzdem ließ Saddam Hussein vor dem 1. Golfkrieg das Arbeitergesicht Willy Brandt 2 Stunden auf dem Flur warten, bis er dran war.

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      • vitzliputzli schreibt:

        eine sehr gute antwort!
        ich wollte soeben was gräßliches bei dem plettenberg wegen langeweile schreiben, aber dann hab ich´s glatt vergessen. vermutlich habe ich gerade internet-alzheimer entdeckt.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Also es ist doch so: die großen Parteien haben immer mit allem zu tun, sie regeln ja sogar die Bananen. Sie wollen gewählt werden, weil sie ja alles ganz alleine regeln können, sie wollen gewählt werden weil nur sie angeblich einen neuen Hitler verhindern können, sie wollen gewählt werden weil der Euro stabil und gut ist, sie wollen gewählt werden weil das Verschieben von Milliarden in die Taschen von Reichen (es wird nur so getan als sei es „für Griechenland“) „alternativlos“ sei weil es sonst Krieg gibt, usw usw bla bla bla.
      Nur für mich, und für Dich lieber Leser, dafür sind sie zufällig mal nicht da und damit haben sie nichts zu tun.

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  4. Mal nachdenken schreibt:

    Vor 16 Jahren war eine „Partei nationaler Minderheiten“ eben unerwünscht.
    Und Deine Argumentation, wenn Russen zuwandern dürfen weil deren Vorfahren deutsch waren, dann dürftest Du mit wendischen Vorfahren Dich darauf auch berufen um sowas zu gründen, war gefährlich für das System. Die Russen hat man damals gebraucht, die paar Sorben nicht.
    Jugoslawienkrieg stand vor der Tür: hättest eben nicht auf Seiten Jugoslawiens stehen dürfen (bloß, weil sich Serben und Wenden auf serbisch und sorbisch dasselbe Wort sind, mein Lieber?). Kosovo war der Beginn des arabischen Frühlings, der ist vom Finanzsystem gewollt.
    Da ist es doch kein Wunder, daß das bei Dir brennen mußte.
    Ohne 5 % Hürde an der Bundestagswahl teilnehmen wollen, da hätte ja sogar jede deutsche rechtsradikale Partei ein Motiv gehabt, Dich ruhig zu stellen, Du hast denen doch den Parteienzuschuß gefährdet. Blauäugig und fahrlässig war das.
    War das nicht überhaupt ganz zufällig das Jahr, in dem die NSU in den Untergrund gegangen ist?
    Es ist eben lebensgefährlich, sich auf die Verfassung zu berufen, weil man meint „Rechte“ zu haben.
    Nichts für ungut.

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    • Bitte nicht schreibt:

      Bitte redet ihm nicht ein, die NSU oder eine andere Verschwörung wär’s gewesen.
      Es ist doch jetzt schon nicht auszuhalten, was hier so geschrieben wird.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Es war doch nur eine Geschäftsidee damals.
      Wenn es das Grundgesetz doch erlaubte, warum denn nicht tun was es erlaubt?
      Hätte auch keinem geschadet, die Oberlausitz und Niederlausitz hätte für ihre jeweiligen wendischen Aktivitäten ein paar Millionen mehr bekommen, und ich hätte ohne 5 % – Hürde mit einem populistischen Wahlkampf ein Bundestagsmandat gekriegt.
      Wollte halt auch was für die Rente tun . . .

      Die Millionen übrigens werden halt woanders verschleudert: Afghanistan, Kosovo . . .
      Dagegen wär meine Idee richtig billig gewesen und das Geld wäre im Lande geblieben (Wenden sind ja schließlich auch Deutsche und geben ihr Geld in Deutschland aus, nur selten in Afghanistan).

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    • hubert der freundliche schreibt:

      Vor allen Dingen durften nur Russen mit deutschen Schäferhunden zuwandern, gelle Blondi, ja brav, gib mal Pfötchen.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Genau, und deshalb brach auch eine Hyperventilationsorgie unter den Politikern im Bundesinnenministerium aus, als ich die Rußlanddeutschen in der Bundeswahlausschußsitzung als Beispiel brachte.
        DAS sei was anderes, dürfe nicht thematisiert werden, blabla, die sind fast geplatzt da.

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  5. Hut schreibt:

    Es besteht der Verdacht, der Henker interessiere sich jetzt für den dritten BGM in der Reihe.

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  6. Hut schreibt:

    Bald rennt er wieder wie ein Wahnsinniger durch Mardorf und verteilt neue Maulschellen.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Ich kann nicht mehr selbst rennen!
      Rechtes Knie seit 1 Monat wegen Wetter (die böse Klimaerwärmung . . .) wieder so, daß ich oft kaum laufen kann, ich darf auf keinen Fall hinknien, sonst hakt im Bein was aus und ich kann es gar nicht mehr bewegen. Falsch sitzen oder sich nachts im Bett falsch rumdrehn genügt auch schon, um es für Stunden außer Funktion zu setzen.
      Dummerweise habe ich das seit Wochen aber auch in den Händen, würde also die Briefkastendeckel nicht aufkriegen um Flugblätter reinzustecken. Manchmal kriege ich den Schlüssel nicht mehr ins Schlüsselloch, weil ich plötzlich die Hand nicht bewegen kann.
      Es besteht also keine Maulschellengefahr für Pletti.

      Laufen Sie doch rum, das ist gesund, Herr Hut!
      Wenn man als Eskimo geboren ist.

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  7. Kenner schreibt:

    Hab davon auf einem anderen Blog gelesen, das ist mal wieder typisch Politiker.
    Finden es langweilig, was ihren Opfern (Wählern?) so widerfährt.
    Kein Wunder daß kaum mehr jemand wählen geht.

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  8. Aufs Maul? schreibt:

    Ist Amöneburg jetzt in ein Königreich verwandelt worden?
    Ich frage nur mal, weil ich jetzt immer wieder „Bergkönig“ lese.

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  9. Aufs Maul? schreibt:

    Dass der Plettenberg das auf einmal langweilig findet, liegt doch nur daran daß Du seinen heiligen Weltklasseblog damit zuscheisst.
    Als Du ihm mit immer demselben langweiligen Scheiss das Bürgermeisteramt freigehetzt hast, hat er sich sicher nicht beschwert.
    Ein Roßdorfer hat mir gestern erzählt, was da in den Maulschellen gestanden hat, stark.

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  10. Frank Fester schreibt:

    Was der Bergkönig langweilig findet, interessiert doch wirklich niemanden. Ich finde es hingegen langweilig, das der Ex-Bürgermeister Anders Arendt sich mit seinem Schicksal abgefunden hat und eine Kandidatur nach der anderen verstreichen läßt.

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    • Otto E. Umpfenwängler schreibt:

      Da stimme ich Ihnen vollauf zu, Herr Fester. Die Volksbelustigung kann auf weitere Kandidaturen des AA nicht verzichten.

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  11. Pingback: Was hat denn die SPD mit meinem ausgebrannten Haus zu tun? | Hessenhenker – der Galgenhumor-Blog

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