Hessenhenker zieht sich aus der Henkerei zurück

Der hessische Grundgesetz-Künstler Rainer Wiegand will sich aus der Henkerei zurückziehen. Wie die Deutsche Henker-Agentur am Dienstag aus Henkerkreisen erfuhr, will Wiegand schon bald einen Schlußstrich unter seine Bewerbungen beim Land Hessen als Henker ziehen.
Wiegand hatte sich seit einem Dutzend Jahren beim Land Hessen unter Bezug auf die Hessische Verfassung Art. 21 Abs. 1 als Henker beworben. Alle seine Versuche, den Posten mit dickem Staatssekretärsgehalt zu erhalten, scheiterten. Die Politik läßt ihre Bürger lieber selber hängen.

Wiegand wolle sich zunächst verstärkt der Kunst widmen, wie aus henkernahen Kreisen zu hören war. Obwohl Kunstprofessor Joseph Beuys ihm schon in jungen Jahren geraten hatte, „was zu machen“, hatte sich Wiegand jahrzehntelang von der Kunst distanziert, dem amüsierten Beuys gar entgegnet, die heutige Kunst sei keine Kunst. Erstmals im Amöneburger Bürgermeisterwahlkampf hatte Wiegand öffentlich ein Grundgesetz an die Rathaustür genagelt. Wiegand zitiert Beuys‘ berühmten Ausspruch: „Jeder Mensch ist ein Künstler. Das Grundgesetz an Rathaustüren nageln kann jeder!“

Foto: mit seiner „Buchecke“ beantwortete Wiegand den von Beuys gestarteten Ecken-Challenge:


Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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2 Antworten zu Hessenhenker zieht sich aus der Henkerei zurück

  1. zweitesselbst schreibt:

    Ei, sowas aber auch. Alles Gute zum friedlichen Künstler. 😀

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