Kleine Arschlochpartei oder Grosse Arschlochpartei?

„Was wäre wenn“ ist ein beliebtes Gedankenspiel.
Was wäre eigentlich, wenn ich statt in die APPD in die AfD eingetreten wäre und für die Andere Partei kandidiert hätte statt für die Eine?
Beide Parteien fangen vorne mit A an, also gar nicht so abwegig, der Gedanke.
Als Erstes hätte ich zur Oberbürgermeisterwahl im Roten Marburg eine oder auch Tausendundeine Wahlkampfrede auf dem Marktplatz gehalten.
Ich hätte in meinen Reden daran erinnert, daß die rote Hochburg Marburg einst eine braune Hochburg war. Wenn danach die Oberstadt immer noch nicht abgebrannt gewesen wäre, hätte ich noch sämtliche antisemitischen Lutherzitate kritisch zitiert, denn davon muß man sich in der Lutherstadt Marburg natürlich distanzieren.
Die Antifa hätte aus Protest gegen Rechts mutmaßlich die Oberstadt niedergebrannt, was für mich persönlich nicht so schlimm gewesen wäre, denn MEIN Haus IST ja bereits abgebrannt gewesen, da kann ich auf Andere keine Rücksicht nehmen, ich erntete ja auch nur Hohn und Spott für meine Asche, zum Beispiel vom SPD-Bürgermeister: „Brandanschlag . . . LANGWEILIG!“
Weiterer Vorteil für mich, und ein weiterer Nachteil für die Rassisten, die meiner ausländischen Verlobten kein Besuchsvisum geben wollen: die AfD würde meiner Freundin sicher nicht mehr Sympathie entgegengebracht haben als CDU und SPD, aber für den „Wahlkampfgag“ meine Verlobte illegal hier einzuschleusen, damit die Polizei sie dann während einer Wahlkampfrede von meiner Seite weg verhaftet und abschiebt, das hätte Merkel und Maas vielleicht politisch den Kopf gekostet und die AfD hätte die paar Kröten dafür gerne springen lassen. Dann wäre meine Freundin wenigstens mal für einen Tag in „meinem“ Land gewesen, und wegen des Medieninteresses danach in ihrem Land ein Star geworden.
Denn wenn mein den Tatsachen entsprechendes Argument „Der LKW-Attentäter und der Axtkiller durften einreisen, meine friedliche Verlobte aber leider nicht“ von der AfD mitgetragen worden wäre, der Shitstorm dagegen hätte hier das halbe Land niedergebrannt, zumindest die deutschen Banlieues. Was ja auch die betrügerische Versicherungswirtschaft wieder auf Trab gebracht hätte. Wie man ja weiß, hat mich die AXA nach dem antisemitischen Brandanschlag auf mich schwer hereingelegt. Je mehr Leute die gleiche Erfahrung machen, desto eher wird die AXA eines Tages von einem Meteor getroffen.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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