Kirchenzeitung hetzt gegen den Islam

Skandal: die Berliner Kirchenzeitung hetzte mit einer Karikatur gegen den Islam!
Bildbeschreibung: Ein Aquarium ist mit „Israel“ beschriftet. Drinnen schwimmen ein dicker blauer Fisch, beschriftet mit „Juden“, und ein kleiner grüner Fisch beschriftet mit „Araber“.
Neben dem Aquarium steht Israels  Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und füttert den „Judenfisch“. Der magere klitzekleine „Araberfisch“ kriegt offenbar nix.
Bischof Dröge hat sich dafür entschuldigt: „In seinem Beitrag schreibt Bischof Dröge, er sei entsetzt gewesen, als er die betreffende Seite aufschlug. »Eine solche (antisemitische) Karikatur in unserer Kirchenzeitung ist für mich vollkommen inakzeptabel«, schreibt er. „Es werde mit Bildern suggeriert, »die Juden« würden »die Araber« in Israel »beiseite drücken, aushungern, zerquetschen wollen«. Gut und Böse seien klar verteilt. Auch in Israel sei die Kritik an dem Gesetz aber groß.“

Die Wahrheit ist: die Hetze geht nicht gegen Israel, sondern: mit der abgedruckten Karikatur betreibt die Kirchenzeitung schlimme Hetze gegen die vielen vielen arabischen Staaten.
Denn dem intelligenten Betrachter des Bildes fällt natürlich als Erstes auf, daß es in Israel Araber gibt, aber in den arabischen Staaten keine Juden mehr.
Heimtückisch, was die Kirchenzeitung da macht?

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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25 Antworten zu Kirchenzeitung hetzt gegen den Islam

  1. vitzli schreibt:

    „Denn dem intelligenten Betrachter des Bildes fällt natürlich als Erstes auf, daß es in Israel Araber gibt, aber in den arabischen Staaten keine Juden mehr.“

    ———————–

    vor kurzem erntete t-online shistorm, weil sie schrieben, die israelis hätten die araber bebombt und diese hätten als „reaktion“ dann raketen geschickt.

    daraufhin hat t-online den text umgedreht. was richtig ist.

    was niemand schreibt: die raketen waren die reaktion auf den brutalen landraub der israelis von den arabern bei der „staatsgründung“.

    so kann man es nämlich auch umdrehen. und so ist es wohl wahr. kein schwein hat den israelis (juden) erlaubt, den arabern damals das land wegzunehmen. nicht einmal die briten. das wird fast immer und überall falsch dargestellt.

    das erklärt auch, warum dort (in israel) araber leben (es ist ihr land) und bei den opfern (araber) aber keine israelis.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Kein Schwein hat den Arabern erlaubt, den Byzantinern das Land wegzunehmen.
      Das wird immer falsch dargestellt.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Die aus den islamischen Ländern vertriebenen Juden (das waren bis zur Vertreibung Ägypter, Jemeniten usw) waren natürlich keine Israelis.
      genauso wie diejenigen unter ihnen, die dann nach Frankreich flohen, keine Franzosen vorher waren.

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      • B-Mashina schreibt:

        Der Fall der ägyptischen Juden ist besonders pikant. Israel führte da nämlich zur Nasser-Zeit ein paar als „islamisch“ falsch beflaggte Terroranschläge durch, „Operation Susanna“, weil das gute Verhältnis von Ägypten unter Nasser zu den USA ein Dorn im Auge war. Leider flog das auf und die Folge war unter anderem die ziemlich vollständige Vertreibung der Juden aus Ägypten – das ist alles Fakt, auch wenn man bei Wikipedia dazu nur wieder vom irrationalen Antisemitismus fabelt und den Rest ausklammert.

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  2. vitzli schreibt:

    eigentlich gehört das land den dinosauriern oder den ölwürmern.

    man kann es natürlich auf die spitze treiben.

    allerdings gab es damals weder völkerrecht noch eine un. und es ist erst ein paar jahrzehnte her.

    aber daß da jemand nach dem schlimmen wk2 daherkommt und den arabern im zeitalter der zivilisation ihr land wegnimmt und zivilisation und demokratie ausruft, das hat schon was. im jiddischen nennt man das wohl chuzpe.

    mit demselben recht könnten die saurier die israelis auffressen, denn sie stehen auf deren futterweiden herum.

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    • vitzli schreibt:

      maw: der raub war grob völkerrechtswidrig nach damals geltendem recht.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Das mit den Ölwürmern ist ein Argument. Denen gehört eigentlich das Öl.
      Und nicht den Ölscheichs.
      Jetzt müssen die Ölwürmer nur noch ihre Sitze in der UN bekommen.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Wieso ist Afghanistan nicht mehr buddhistisch?
      Das ist auch völkerrechtswidrig.
      Damit wir das nicht vergessen, haben die Neandertaler die Buddhastatuen gesprengt.

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      • vitzli schreibt:

        ja, warum ist der mond nicht viereckig?

        ich mag es nicht, daß immer ein neues faß aufgemacht wird, wenn man nicht mehr weiter weiß.

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      • B-Mashina schreibt:

        Whataboutism

        Whataboutism (aus dem englischen What about? = „Was ist mit?“ und dem Suffix -ism = „-ismus“ zusammengesetzt) ist eine oft als unsachlich kritisierte Gesprächstechnik, die unter diesem Namen ursprünglich der Sowjetunion bei ihrem Umgang mit Kritik aus der westlichen Welt als Propagandatechnik vorgehalten wurde. Es bezeichnet heute allgemein die Ablenkung von unliebsamer Kritik durch Hinweise auf ähnliche oder andere wirkliche oder vermeintliche Missstände auf der Seite des Kritikers.

        -https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

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  3. vitzli schreibt:

    die haben leider keine lobby 😦

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  4. vitzli schreibt:

    na die ölwürmer!

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  5. Amönebub schreibt:

    Schlaft ihr nicht? Die ganzen Kommentare wurden zwischen 2 und 5 Uhr nachts geschrieben, wo man normalerweise im Bett ist.

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  6. Amönebub schreibt:

    Das hier ist das Bild, von dem der Hessenhenker spricht. Also dass das Netanjahu sein soll, muss man dazu schreiben und so klein ist der Araberfisch auch nicht.

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    • Jawbreaker schreibt:

      Man kann auch nicht sagen, dass die Fische da rumschwimmen: zumindest der Judenfisch ist offensichtlich überhaupt nicht mehr dazu in der Lage!

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  7. Amönebub schreibt:

    Worum geht es bei dem Nationalstaatsgesetz in Israel?
    Ich kenne mich mit Gesetzen nicht so aus. 😦
    Haben wir in Deutschland auch dieses Gesetz?

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