Bewerbung als Imageberater

Ich weiß Dinge und merk mir Sachen.
Beispiel: im neulich abgelaufenen Jahrtausend hatte die Union die Nachfolgepartei der SED, die PDS, als „Mauermörderpartei“ bezeichnet.
Da lag es nahe, daß ich mir als Werbefachmann und Imageberater den Begriff „Messermörderpartei“ habe einfallen lassen. Wie zuvor angedroht als „Beatrix-von-Storch-tweet“, um zu beweisen, daß ich das besser kann als die „Titanic“.
Und wenn die CSU jetzt die Koalition gekillt hätte, völlig klar,
wäre sie („auch Du mein Sohn Horstus“) die Merkelmörderpartei geworden.
Warum denk ich mir sowas aus?
Weil die Parteien CDU/CSU mich nicht dafür bezahlt haben, mir NICHT solche Dinge auszudenken.
Wenigstens mein gekreuzigtes, blutendes Grundgesetz hätte mir Kanzlerin Merkel ja für das Bundeskanzleramt abkaufen können, um mich ruhig zu stellen.
Ich nehme dafür nur 999.999,- Euro, und hätte jederzeit auf 1 Million den einen Euro herausgeben können. Aber die Union war dafür zu geizig.
Jetzt wird das Wort „Messermörderpartei“ die CDU schrittweise dahin bringen, wo die SED schon ist.
Immerhin hat die CDU der SED etwas voraus: wenn sie pleite ist, muß sie nur mit den anderen absteigenden Ästen im Bundestag die Parteienfinanzierung erhöhen, schon stimmt’s unter dem Strich wieder.
Sogar wenn die CDU nur noch 16 % hat, wie heute schon die SPD, könnte sie sich also locker mein Kunstwerk leisten.
Oder sich meine Kompetenz als Imageberater sichern.
Oder ich denk mir wieder was aus.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
Dieser Beitrag wurde unter Imageberatung, Politik, Werbeideen abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

30 Antworten zu Bewerbung als Imageberater

  1. Amönebub schreibt:

    Die Staatsverschuldung Deutschland wächst pro Sekunde um 502,19 € aktuell.

    Alle 1991 Sekunden wachsen Deutschlands Schulden um ein hessenhenkerisches Kunstwerk.

    Da ich weiß, dass Hessenhenker sicherlich nicht alle 30 Minuten ein neues Kunstwerk erstellt und an die Bundeskanzlerin/Bundesminister/Politiker verkauft, frage ich mich, wessen Kunstwerke dann gekauft werden.

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  2. Aristobulus schreibt:

    Hey Hessenhenker, kannst Du BITTE diesen saudummen Amöbenburpp hier wegmachen?, unter so einem genialen (ja) Artikel, der alles zusammenfasst und noch mehr vom Universum zwischen den Zeilen enthält, KANN keine sabbernd dumme Sau wie dieser Amöbenbrupp stehen, da fliegt einem doch das Blech weg und man bekommt glatt Lust, bei dem mal sinnvollerweise Messermörderpartei zu spielen.

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  3. zweitesselbst schreibt:

    Oh ja. Das ist Kunst – kreuzigung-2? Gibt es auch 1? Da fällr mir auch wieder der Udo ein. Sozusagen ein mir von hier bekannter Künstler. Einmal war ich auf einer Ausstellung und sah ein von ihm bearbeitetes Holzstück. Es war irgendwie angebrannt und dann auch mit roter Farbe markiert. Weil ich ihn schon persönlich kannte, hab ich ihn gefragt, was das soll? Hat er mir echt gesagt: Frag nicht den Künstler, sondern dich selbst. Boa. Ohne Energie geht aber gar nix. Schönes Wochenende auch. 😀

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    • Aristobulus schreibt:

      … war das der Udo Lindenberg?, der hatte ja auch einst was mit Holz gemacht, nicht?, etwa in „den Ruinen von Berliiin / fang’n die Blumen wieder an zu blüüühn“, also im Holze der Ruinierten, und Blumenstengel (die mit neumodischem ä zu schreiben ich mich scheue, wenn sie denn neumod’scherweis so geschrieben werden) sind ja auch holzig wie Spargel. Auch was mit roter Farbe hatte oder hat der Lindenbergische, denn er ist wohl links, oder es war mehr wegen der Tomatensoße. Aber hat der so Kunst zum Anfassen gemacht?, also außerhalb seines Panikorchesters (das ja auch was mit Holz zu tun haben könnte, wegen der meist dann doch geholzten Musikinstrumente und naturgemäß wegen der Titanique, auf der dann keine Panique und so?, obschon die Titanische ja mehr aus kaltem genietetem Stahl bestand, wobei da auch viel Holz drin war, ja noch ist, denn die liegt drunten auf dem Meeresgrunde mit allen Speise- und Lustsälen, Vertäfelungen, Kapitäns- und Frisiertischen und so, wobei sich da selbstverfreilich die Frage stellt, wieviel oder wie wenig vom Holze seit dem Spätherbst 1911 dorten noch übrig sei, in der eisigen, dunklen Tiefe.

      In diesem Sinne (also im generellen, jedoch nicht im Sinne von Vergänglichkeit wohlgemerkt) sey Dir ein schönes Schabbessonntagswochenende 🙂

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  4. Amönebub schreibt:

    Irgendwann wird sich jemand rächen und einen Nagel in dich schlagen, Hessenhenker.

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    • Aristobulus schreibt:

      Sie sind eine dumme, irrelevante Schweinesau, die ihren nie existenten Geist vor Urzeiten final genagelt hat.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Denk an Trudi, kurz nach 9…

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        • Aristobulus schreibt:

          … Trudi, das war doch ein Dir namentlich bekanntes Schwein, das wusste, wann es Speisung gab, oder so?, und das Schlussfolgerungen zog, ja?, also daran erinnere ich mich grad 🙂 , oder war das eine andere Trudi?

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          • Clas Lehmann schreibt:

            Trudi ist auch nach wie vor, eine kleine feine reizende Turopoljesau, jungfräulich, kindlich, fein beborstet, und Nachfahrin einer Gruppe von 30 Turopoljeschweinen, die aus den jugoslawischen Erbfolge- und Zerfallskriegen gerettet wurden… Nun wohnt sie mit Ludwig im Schauhaus, man kann ihr so ein Hundegeschirr für dicke Schweinehunde anziehen und mit ihr an der Leine spazieren. Man kann sie in eine Kindergruppe führen, damit die verstehen, was ein Schwein denn sei. Sie lächelt dann, und verzehrt ihr Auftrittshonorar, einen Apfel, einige Weinbeeren, ein wenig Salat und etwa ein halbes trockenes Brötchen…

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            • Aristobulus schreibt:

              Eindeutig eine sehr nette Schweinesau. Bitte sie unbekannterweise von mir grüßen zu wollen.

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            • Clas Lehmann schreibt:

              Werde das morgen ausrichten.

              Heute besuchten wir, unter anderen, Schwein Anton, eine Nachzüchtung der Rotbunten Husumer, die es mal gab, und die gezüchtet wurden und kultiviert von sich dänisch verstehenden Bauern da herum, die nach 1866 keinen Danebrog mehr durften und daher und dagegenan diese Schweine in rot und weißem Borstenkleid hielten und zu Anlässen auch in Vorgärten und an Straßen…

              Er ließ sich den Rücken kratzen und spendete eine Hand voll Borsten, aus denen sich Pinsel fertigen lassen. Auch nahm er ein wenig Salat… Und die Kinder sahen die bedeutenden Zähne, die er so hat.

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            • Aristobulus schreibt:

              … man hört, dass in den schlechten Zeiten vor 1918 manche Polen in Kattowitz, Rybnik usf. ähnlich buntfarbige Schweine züchteten, wobei die sich dann aber mit jenen anderen Schweinen vermischten, die manche Deutschen in den schlechten Zeiten nach 1918 in Kattowitz, Rybnik usf. jedoch dreifarbig züchteten (wobei schwarz und weiß wohl keine Farben sind, rot aber in jedem Fall), woraufhinniglichst dann in den schlechten Zeiten nach 1945 die strikte Ordre erging, dass alle lokalen Schweine zukünftig ausschließlich die letztgenannte Farbe in gänzlich Monochrom zu haben hätten, wogegen dann jedoch alle verschiedenen Bauern vereint Schweine in verschieden schweinernen Schweinefarben züchteten, vorgebend, es gehe wegen der schlechten Zeiten halt nicht auf andere Weise als auf eben schweinerne Weise.

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            • Clas Lehmann schreibt:

              Aber jedenfalls beücksichtigen diese Zuchten den Respekt vorm Schwein denn sonst hätten die da bei Kattowitz und so ja umgekehrt…?

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            • Aristobulus schreibt:

              Mais oui. Zumal keinen Respekt vorm Geschweinten zu haben ja nachgerade schweinisch wäre.

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            • Clas Lehmann schreibt:

              Trudi erwiderte ein freundlich lächelndes „grrruiuiuiik“ in Zimmerlautstärke und tauschte einen erfreuten Blich mit Ludwig…

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            • Clas Lehmann schreibt:

              Blick. Nich Blich. Blich nich.

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      • Clas Lehmann schreibt:

        Und bedenke: Schweine mögen und brauchen Wasser, weil sie nicht schwitzen können. Sie sind also in keiner Weise wüstenaffin. Ich kenne eine Gruppe von Schweinen deren Bade- und Kühlsuhle ausgetrocknet ist, und die daher ihre Tränke so fleißig bedienen, dass da eine ausreichende Notsuhle entstanden ist.

        Das ist, wenn nicht Geist, so doch praktische Intelligenz…

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        • Aristobulus schreibt:

          Ja. Vor solchen Geschweinten muss man Rspekt haben (ich traf in einem böhmischen Stall einst ein Schwein Namens Ferdik und hatte Respekt vor ihm, denn es andelte sich um ein durchaus respektables Schwein), aber jene bestimmten Säue, die glauben, sie seien Menschen, ach, die blamieren die ganze Schweine-Innung.

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          • aurorula a. schreibt:

            Ich kannte einmal zwar keinen Schweine-, sondern einen Ziegenhund. Er hieß Bello, gehörte einem Bauern in einem kleinen Dorf am Bodensee, und passte auf daß die Zicklein nicht davonliefen, aufdass es auch zukünftig noch Käse gäbe auf diesem Hof.
            Schwitzen konnte er auch nicht, aber eindrucksvoll hecheln.

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