Meine Imageberater-Karriere

Achtung, keine Satire:
ab heute schreibe ich für 7.000 Euro im Monat tweets für Beatrix von Storch.

Hätte aber auch noch zusätzliche Hirnkapazitäten für die Frau Bundeskanzler frei, allerdings nur gegen Vorauskasse.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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19 Antworten zu Meine Imageberater-Karriere

  1. Aristobulus schreibt:

    Das Geschlecht der Babenberger ist übrigens auch ausgestorben. Das ist schlimm, denn im zehnten Jahrhundert waren die Babenberger drunten in der Steiermark so ziemlich was, also seit Arnulf dem Bösen glaub ich, und auch Heinrich Jasormirgott (der hieß so, also beide hießen sie so, wahrscheinlich weil sie mussten) war da noch so Einiges. Hm, stammt Beatrix von Storch nicht von denen ab?, aber wahrscheinlich heißt sie mit Geburtsnamen ja Müller (es gibt auch Babenberger, die Müller heißen, doch!, oder umgekehrt), und ihr Mann, der Sven von Storch, könnte dann auch von den Babenbergern abstammen, oder von wem auch immer, denn das tun die Meisten.
    Also die Frau von Storch ist nett, glaub ich, wenngleich so seriös.
    Und der Herr von Storch ist wohl auch nett, wenngleich fast noch seriöser.
    Obwohl die Frau von Storch dann ja im Ruche der Unseriosität stände (komparativ gesehen). Mais non!, also gar nicht!, denn sie ist wirklich sehr seriös. Wirklich. Ich habe wahrscheinlich hunderte ihrer Rundmails gelesen, und alle sind sie so stockseriös, dass sogar ich mich wundere. Obwohl wahrscheinlich der Herr von Storch viele davon schreibt. Oder meistens. Seriöser als seriös die Rundmails, so wie der Herr und die Dame. Und das will schon was heißen, in unserer schnelllebrigen, sensationshaschenden, meinungssüchtigen bis gelbsüchtigen Zeit.

    Aber leider sind die Babenberger ausgestorben. Schade.

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Bilderberger aber gebe es noch, hört man…

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    • Clas Lehmann schreibt:

      Hatten sie dort, bei den Babenbergern, das ius primae noctis? Dann wäre vielleicht noch was zu retten, von denen? Frage ist natürlich: Wer kann da die Legitimität anerkennen? Es wird also das Erloschene vielleicht doch nicht zu retten sein? Obwohl es eigentlich ginge.

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      • Aristobulus schreibt:

        … ich hab mal gelesen, dass es das Jutz der prima Nacht kaum (also örtlich kaum und zeitlich auch kaum) gegeben habe, und wenn, dann sei es kaum durchsetzbar gewesen.
        Als ich das studiert habe, hat’s mich immer kaum interessiert, weil ausgesprochenes Exklusivthema der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, ganz-ganz SPD gefärbt immer, diese en général, penetrant!, und obwohl ich als junger Mensch kaum ’ne Ahnung von was besaß, hat mich dieses penetrante Sozialding-SPD-Gehubere doch ziemlich abgestoßen. Zumal die Marxistische Gruppe auch immer mit sowas hantierte, die war da überall mit Bücherständen immer und Agitationisiererei, und die waren so voll gestört, was selbst ich (keine Ahnung von nichts habend) wohlweislich erkannte.
        Ach, und die Marxistisch-Reichistische Initiative gab’s auch. Jeeessas. Die waren zwar hipper als die reinen SPD-Marxisten, aber dafür dreifach meschigge. Die glaubten an Orgon im dialektischen Felde.

        – Vielleicht hast Du Babenbergisches in Dir, Clas. Hm. Aber was hatten die Babenberger in sich?, was machte die Babenberger überhaupt zu Babenbergern?, und inwiefern war die Babenbergische Nase mitten im Gesicht eine babenbergerischere Nase als die Nase vom Herrn Bümperli aus der Sonnenblumenstraße?, wir werden’s nie wissen 😀

        A gutten Schabbessonntag.

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        • Hessenhenker schreibt:

          Schon wieder ist was.

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        • Clas Lehmann schreibt:

          Aus der Marxistischen Gruppe heraus wehte einen ja Ahnung an, ungut riechend und nebelnd und wabernd… Argumentation so vorne wie hinten wie hoch und zur Potenz erhoben; sagend jedoch eigentlich nichts, außer vielleicht Ahnung, ja?

          Klebrig auch ihre Klebblätter auf den Mensatischen, geziert mit bolgneser Sauce, im Vorgriff auf den Bolognaprozess…

          Das Jutz jedoch: es wird der Landesherr ja auch nicht in jedem Falle drauf bestanden haben, und hätte er es auch… oder war es überhaupt eines auf Zuwendung, die die jungen Eheleute da hatten? Verdreht denkend, wie die Leute ja manchmal waren und mancherorts auch bis heute sind?

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        • aurorula a. schreibt:

          „Oregon im dialektischen Felde“, habe ich gerade gelesen. Das ist aber in Nordamerika, ist das, dachte ich, also steht dort vielleicht Oregano, das Küchenkraut, im Satz und im Felde? Aber was macht dann das Feld dialektisch, das Kräuterfeld? Oder geht’s um den Korn im Feldbett und alles weitere? Im Oregano-Feld, dem dialektischen in Oregon in Nordamerika. Könnten auch Oger sein, korntrinkend im Feldbett im Oreganofeld in Oregon, nein?
          (Wer war denn Orgon? Lokis Spießgeselle, weil Zwietracht und Dialektik undsoweiter?)

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          • Clas Lehmann schreibt:

            Oder die Prinzessin auf der Erbse? Im Bett im Kornfeld! Und warum sollen sie in Nordamerika keine Dialekte haben? Das wäre doch ungerecht? Und also muss da ein Flugblatt für in die Tomatensoße?!

            Genau!

            Orgon ist irgendso ein energetischer Strahl, von Alpha Centauri oder so, und es gibt da so bunte Glaskekse, die sind da Antennen für und dann hilft das für und gegen alles, energetisch hilft das. Und dann kann man die verkaufen, an solche, die diese Hilfe brauchen und das erkannt haben.

            Genau!

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        • Clas Lehmann schreibt:

          Mir ist dieses Recht aus der Horvath’schen „Legende aus den nördlichen Kalkalpen“ geläufig, wo ein aufrechter und gottesfürchtiger Mann, Franz Xaver Loibl, nach einer Schlummerlektüre gegen Alpträume suchend, an ein „Sittenbrevier aus ehernen Zeiten ungebeugten Germanentumes, gesammelt von einem, der es wissen muss“ gerät, und infolge der Lektüre auf den Gedanken, seine Tochter dem Landesherren darzubringen…

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          • Aristobulus schreibt:

            … diese Qual der Wahl hätte der Loibl leicht umgehen können, wenn er sich statt dessen mal kurz mit Abraham beschäftigt hätt‘, der Selbiges dem Jitzchok eben nicht angetan hatte.
            Aber dem Abraham kam zum Glück immerhin ein Englischer in die Quere.
            Dem Loibl hingegen wohl bloß der Horvath 🙂

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