Morgen ist es wieder soweit

Sicherheitshalber schlafe ich wieder mit der Axt unter dem Kopfkissen.
Angeblich sei das „heimtückisch“, nicht daß irgendeinem Brandstifter*in versehentlich noch was passiert.
Das darf natürlich nicht sein, „Täter haben AUCH Rechte“.
Ein Grundrecht auf unbelästigtes friedliches Leben in Deutschland gibt es nicht, das wäre ja „Mißbrauch von Grundrechten“.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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38 Antworten zu Morgen ist es wieder soweit

  1. saejerlaenner schreibt:

    Ist das nicht äußerst unbequem?

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  2. Hessenhenker schreibt:

    Falls mich wer im Schlaf erwürgen will und dabei aus Versehen sich an der Axt schneidet, mag das täterseits unbequem sein.

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    • Aristobulus schreibt:

      … habe wirklich noch vor zwei Minuten hier diese eine Axt gesehen :D, also zwei Minuten bevor ich Deinen heutigen Beitrag fand, da sah ich sie zwischen Eisschrank und Küchentür lehnen, diese nette Axt aus dem neunzehnten Jahrhundert, die da halt lehnt.
      Weil man ja immer mal eine brauchen könnte.
      So wie die andere Axt, die hier an der Salontür lehnt, denn da lehnt seit je her dieses one-and-only Henkerbeil aus dem achtzehnten Jahrhundert, komplett mit langem Eschenstiel und sinisterer Köpfungsgeschichte dran. Definitiv mein Lieblingshenkerbeil, dieses.
      Was tät‘ man nur ohne so Äxte?

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  3. Fritz Knirschel schreibt:

    Antisemiten sind Menschen wie du und ich. Also haben sie Rechte.

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    • Aristobulus schreibt:

      Arschloch.

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    • aurorula a. schreibt:

      … aber kein Recht auf Antisemitismus.

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      • Aristobulus schreibt:

        … hm, Arschlöcher haben ein Recht auf Antisemitismus. Das macht sie ja zu welchen. Wenn Arschlöcher keinen Antisemitismus intus hätten, ah, dann wär’n sie ja nichtmal Arschlöcher und wären ganz eigenschaftslos ^^

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        • Hessenhenker schreibt:

          Ich hab ja auch in meinem ehemaligen Buchladen immer mal Antisemiten erlebt.
          Ganz plötzlich brach es aus ihnen heraus, wie das klitzekleine Alien in „Alien I“ aus dem Bauch des spaghettifuitternden Astronauten.

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          • Aristobulus schreibt:

            … jaha, die müssen das aus sich herausbrechen lassen, es ist stärker als die. Wird etwa so sein wie bei wirklich schlimmen Blähungen, das.

            Hach, der gute alte Antisemitismus. Wenn der nich‘ wär!, so bliebe dann hierzulande all die altvertraute Heimeligkeit mitsamt der Altvordern Geist, Scholle, Kirchturmspitze, Krautwickerl, Grünkohl mit Pinkel, Katasterämtern, Netzwerkdurchsetzungsgesetz, Vereinsleben, Nachbars-Rasen-ist-immer-grüner, usf.? 😀

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            • aurorula a. schreibt:

              Auf der Müllhalde der Geschichte?

              Halbwegs zum Thema:
              http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/21563
              und
              https://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/21892

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            • Aristobulus schreibt:

              … kann nich‘ kliggn. Das Kliggn geht nich‘.
              Hm, da wird eppes über koscheren grünen Rasen stehen, der kaum je grüner ist als nicht-solcher; oder es steht da eppes über koschere Nachbarn untereinander, die über die Grünheit der Rasen im koscheren Sinne debattieren, anstatt selbige zu gießen?, man wird sehen 🙂

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            • aurorula a. schreibt:

              😳 sorry, geht nur mit copypaste 😳
              Da steht eppes über Martin Luther King und im anderen über die schwedische Außenministerin und in beiden was über Antizionismus (er war dagegen, sie war dafür).

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            • Aristobulus schreibt:

              … ja, schwedische Außenminister sind immer für den Antizionismus, tja, obwohl – warum überhaupt?, Schweden?, das ist doch so weit weg und mit Köttbullar und Schmörrebrött und Königen augestattet, die alle Gustav der Siebzehnte Heinrich heißen, und was haben die immer mim‘ Antizionismus?, aber na gut, wennse nich‘ anders können, dann liegt es wahrscheinlich doch an den Köttgebullerten oder am Weitwegsein oder doch noch an ABBA.
              Also warum oder woran auch immer ^^

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  4. Fritz Knirschel schreibt:

    Erzähle mal, wie genau dieser Brandanschlag ablief.

    EIN PAAR BEISPIELFRAGEN
    Um wieviel Uhr war es?
    Was hast du zu diesem Zeitpunkt gemacht?
    Was war die erste Reaktion?
    Hast du versucht, das Feuer zu löschen?
    Warst du alleine in deinem Haus?
    Was hast du alles mit nach draußen genommen?
    Wie stark wurde dein Haus zerstört?
    Was hast du in den folgenden Stunden, Tagen, Wochen getan?

    Ich will einfach wissen, was damals war. Beschreibe möglichst alles (gerne auch mehr) und genau.

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  5. Fritz Knirschel schreibt:

    Wie zeigt sich der Antisemitismus? In welcher Art und Weise erlebst du persönlich Antisemitismus, der direkt gegen dich gerichtet ist, Hessenhenker? Wie oft z.B. in diesem Jahr?

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    • Aristobulus schreibt:

      So eine dumme Sau 😀
      Eie noch dümmere Sau gab’s selten. Vielleicht in der Jungsteinzeit grad noch.

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      • Hessenhenker schreibt:

        In der Jungsteinzeit hatten die glaub ich noch keine Schweine, die waren da noch nicht erfunden.

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        • Aristobulus schreibt:

          Hm, ich glaub, die hatten ganz junge Steinschweine da. Aber ich erinnere mich kaum, es ist so lange her.

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        • Clas Lehmann schreibt:

          Doch, doch hatten sie, oder kriegten sie dazu, wo sie Schafe, Ziegen und Rinder schon hatten, und Hünd sowieso schon eh bevor… Vielleicht war es dazumal auch schon Bronzezeit, aber vielleicht auch nicht. Es war ja dunnemals auch nicht überall gleichzeitig Bronzezeit, und auch Neolithikum ging wo los und verbreitete sich dann…

          Und außerdem sind Schweine eigentlich schlau, sowie auch die Erfinder der Saugemütlichkeit und des Saubequemlichkeitsgefühles… Heute sah ich, zum Beispiel, Schwein Trudi, an der langen Leine lief die, und immer, wenn die Pflegerin sie rief, kam sie herzugeeilt und erbat sich zum Lohne einen Pferdekeks, den sie auch bekam.

          Dann sah ich ein mir nicht namentlich bekanntes Schwein in der Somme schlummern, und ein Kind wollte ihm einen Brocken Brot zuwerfen, der im offen daliegenden Ohr landete. Das Schwein klappte das Ohr nach vorne und nahm den Brocken zu sich, erhob sich alsdann, um zu sehen, ob es mehr gäbe…

          Also, bedenket das grundlos Kränkende, das in der Vergleichung für das unschuldige Schwein zu liegen scheint, und vermeidet es, und des Schweines willen.

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          • aurorula a. schreibt:

            Vielleicht aßen sie ja damals schon Trüffeln und brauchten Pilzsuchschweine?

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          • Aristobulus schreibt:

            … hm, sollte ich dermaleinst wieder glauben, jemanden als solches bezeichnen zu müssen, werd ich zunächst an Dein Ohrenklappschwein denken, Clas, um danach, sofern ich noch immer jemanden als solchen usf., dann an ein ganz anderes Schwein zu denken (also, wenn!), welches dasjenige mit dem Ohrenklappen usf. nimmermehr können kann, sofern das denn durchaus sein müsste 🙂

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  6. PACKstaner schreibt:

    Was ist eigentlich Semitismus? Hat das was mit Schweinezucht zu tun? 😀

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    • aurorula a. schreibt:

      Eine Mischung aus Schuldabwehr und Rechtschreibschwäche – oder kurz gesagt, Semitismus gibt es gar nicht, aufgrund von populären Irrtümern und einem spazierengehenden Bindestrich sind aber viele Leute der irrigen Auffassung, daß doch:
      Als Marr damals seinen Judenhass „Antisemitismus“ nannte, sollte sich das ein Bißchen unverständlich, ganz verschwurbelt und damit viiieeeeel wissenschaftlicher anhören – es war aber noch derselbe Hass auf Juden, auf alle Juden und ausschließlich auf Juden, aus keinem anderen Grund als dem weil sie Juden waren. Das hörte es sich auch; dummerweise hörte es sich außerdem so an, als gäbe es einen „Semitismus“ oder „Semiten“ dazu, gegen den oder gegen die der saubere Herr Marr Anti- sein könnte. Ganz besonders als dann viel später Leute anfingen, mitten ins Wort einen Bindestrich zu schreiben (weil sechs Silben viel zu lang sind oder warum auch immer), der da nicht hingehört. Es gibt immer noch keinen Semitismus und keine Semiten, es gibt und gab aber immer schon semitische Sprachen – Hebräisch gehört dazu, und daher kam auch die Idee das zu verwursten. Nun könnte man entweder auf die Idee kommen, alle die eine romanische Sprache sprechen als Romane(n) zu bezeichnen; oder andererseits einfach schulterzuckend feststellen daß es genauso unsinnig ist auf jemanden der eine semitische Sprache spricht die Art seiner Sprache als Personeneigenschaft anzubappen. Weil, Kategorienverwechslung.
      Aus dieser Kategorienverwechslung lässt sich allerdings sehr viel politisches Kapital schlagen, und zwar dann wenn sie auf die Sprecher anderer semitischer Sprachen übertragen wird. Namentlich, Arabisch. Mit diesem rhetorischen Trick sind plötzlich alle Fraktionen des Nahostkonflikts in derselben Schublade „Semiten“. Was heißt, jemand kann behaupten:
      – daß sich Judenhass, wenn als Antisemitismus bezeichnet, auch gegen Araber richtet
      – daß arabischer Judenhass, wenn als Antisemitismus bezeichnet, unmöglich sei, weil Arabisch eine semitische Sprache ist, was Araber nach dieser (Fehl-)Logik selbst zu „Semiten“ macht
      – daß es keine arabischen Nazis gab
      – daß Mutti nach der „wir schaffen das!“ (Fehl-)Logik Hass gegen Juden an Arabern gutmachen kann
      … ohne ganz so blöd auszusehen wie er das tut wenn das anders geschrieben wird. (Das ist dann auch der Schuldabwehr-Teil.)

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