Interview mit einem Ausgelöschten

Der tapfere Gerd Buurmann schreibt täglich gefühlt hundert offene Briefe an ganz, ganz wichtige Leute.
Nur an sich selbst hat er noch keinen geschrieben.
Einer, dessen 10.000 Kommentare auf dessen weltberühmten Blog, geradezu der Mutter aller Blocks (sogar verfilmt: „Mein Block“) liquidiert wurde, schreibt einen herzlichen offenen Brief zurück.
Normalerweise ist ein Blog selber eine Sammlung offener Briefe an die ganze Welt. Tapfer im Nirgendwo ist nun aber eine geschlossene.

kleines Südlicht

Ein Gastbeitrag von Robert Cohn.

1.
Am 2. Oktober 2017 gegen 13 Uhr hat der Schauspieler, Aktivist und Blogger Gerd Buurmann zehntausend meiner Texte vernichtet: Ohne Not, ohne Anlass!, ohne Nutzen für niemanden. Diese Textvernichtungsorgie wärmt die Bücherverbrennungen von 1933 auf schauderhafte Weise wieder auf.

Ich habe von 2011 bis 2017 in Buurmanns Blog Tapferimnirgendwo. wordpress. com etwa zehntausend Kommentare geschrieben, manche kurz, manche lang, manche noch länger. An manchen saß ich eine Stunde oder mehr, an meinen Gast-Artikeln für den Blog saß ich noch länger. Buurmann hat sie alle gelöscht. Mit einem Knopfdruck. Auch die Gast-Artikel. Warum: Weil er verachtet, was andere Leute leisten (Artikel), und was sie mit anderen Leuten erdenken (Dialoge). Seitdem kann ich kaum mehr schlafen. Ich bin Schriftsteller, und wer meine Texte vernichtet!, der vernichtet MICH.

2.
Aber ich muss diesen Text über die Vernichtung anders anfangen, denn es geht nicht bloß um Texte…

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Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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93 Antworten zu Interview mit einem Ausgelöschten

  1. Hessenhenker schreibt:

    Interview mit dem Autor Robert Cohn.
    1. Frage: lieber Robert Cohn, in Deinem oben verlinkten offenen Brief an die „Mutter aller offenen Briefe“ schreibst Du, Tapfer im Nirgendwo sei durch die Löschung aller Kommentare judenrein gemacht worden.
    Also DU bist dort weggemacht worden vom Löschlappen.
    Fühlt man sich da beschmutzt, wenn man dem „Reinmachen“ zum Opfer gefallen ist?
    Oder ist es vielleicht umgekehrt?

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    • Aristobulus schreibt:

      Gute Frage, denn es geht ja da um Schmutz und um Beschmutzung. Also ich fühle mich nicht beschmutzt, ich fühle mich bloß geholocäustet (wenn ich das so sagen darf), denn ein Buurmann, ja?, der wie Du schon sagst andauernd die offensten Briefe an die allerwichtigsten Großkopfeten wegen der Juden und wegen Israel schreibt, nicht?, ausgerechnet der hat sein Blog judenrein gemacht.
      Also das müsste er erklären, wie sowas geht. Dann würde man endlich verstehen, wie z.B. Jeffrey Dahmer getickt hat, der zwar sagte, dass er junge Männer liebte, der aber alle umbrachte, die er zu fassen bekam.

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  2. Hessenhenker schreibt:

    2. Frage: hat Buurmann die 10.000 Texte eigentlich kostenlos gelöscht, oder hat er dafür eine Gebühr verlangt?

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    • Aristobulus schreibt:

      Ich habe dafür eine Entschädigung verlangt, 300 Euro Schmerzensgeld. Habe naturgemäß bisher keinen Cent erhalten, aber ich überlege mir hmm Schritte, wie ich das Geld bekomme.
      Es ist furchtbar wenig!, es geht ja um zehntausend Kommentare, und wenn man 300 Euro durch zehntausend Teilt, kommt heraus, dass ich für jeden Kommentar einen Viertel Pappenstil verlange. Aber mehr als 300 Euro kann ich von Buurmann nicht verlangen, er hat ja nichtmal 30 Euro flüssig.
      Also zwingt er mich zur quasi Wertloserklärung meiner eigenen Gedanken.
      Ja, das hat schon was mit sich schmutzigfühlen zu tun, dann.

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      • Aristobulus schreibt:

        Buurmann hat die Texte also wahnsinnig billig gemacht.
        BILLIG!
        So ist er. Für den ist nix was Wert.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Buurmann muß doch flüssig sein, er macht doch Kunst nur gegen Bares.
        Der tourt damit doch durch Deutschland.
        Erfahrungswert für Kommentare:
        Mir hat mal eine ganz wichtige Person der Zeitgeschichte 2000 € für das Löschen von 100 Kommentaren von ihm selbst geboten.
        Die hab ich zwar nie gekriegt, aber damit hat man einen „üblichen Marktpreis“.
        Und das waren teils sehr kurze Kommentare, die dem Schreiber halt nachträglich karriereschädlich erschienen.
        Keine langen literarischen Werke wie bei Dir.
        Das wären ja mindestens 200.000,- € Schaden für Dich!

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        • Aristobulus schreibt:

          Waaah, und Du hast seine Kommentare gelöscht, aber keinen Cent von ihm erhalten, nicht?, weil „das war alles ganz anders gemeint!“ und so.
          Buurmann meint das alles auch ganz anders. Er meint es so: Dass alles völlig wertlos sei, was er selbst nicht geschrieben habe, zwei Holocaustüberlebende hin oder her. Pah, zwei Holocausüberlebende gelöscht, alles was sie gesagt haben WEGGEMACHT, nebbich!, war doch wertlos, weil Buurmann der einzig Wichtige ist, außer IHM ist jeder Dreck.

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          • Hessenhenker schreibt:

            Ein ungern gehörter Spruch: „Täter haben AUCH Rechte“.
            Was so klingen soll wie: Opfer haben keine.
            Fühlst Du Dich nicht schuldig, dem armen Löschmann so die Meinung zu sagen?
            Ich meine, da steht er ja wie die da, vor denen er immer warnt in seinen offenen Briefen.

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          • Aristobulus schreibt:

            Buurmann ist ein feiger Löschlappen, und er beschmutzt alles mit seinem ureigenen feigen Löschlappenschleim, worüber er schreibt.
            Ekelhaft, heut hat er schon wieder einen offenen Brief an Ruprecht Polenz geschrieben, und wieder ging’s um Israel. Es wird alles so unendlich dreckig, was er in die Hand nimmt

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            • Hessenhenker schreibt:

              Ruprecht Polenz wird aber nun nicht zum Heiligen, nur weil B-mann ihm schreibt.
              Polenz ist nicht gerade berühmt dafür, daß er sich für meine Nöte interessiere.
              Meinetwegen kann B-mann ihm täglich 1 Million offene Briefe schicken.

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            • Aristobulus schreibt:

              „da steht er ja wie die da, vor denen er immer warnt in seinen offenen Briefen.“

              Na haargenau, Hessenhenker. Genauso wie Abbas oder wie Todenhöfer oder wie Ruprecht Polenz steht er da, der Buurmann.
              Warum: Allein durch seine Tat.

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            • Hessenhenker schreibt:

              Ein wischdischer Nazi unterschied zwischen dem „Arbbeidder der Faust und dem Arbbeidder der Stirn“.
              Was ist denn der B-mann dann, nachdem er die Stirn hatte da alles „rein“ zu machen?

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            • Aristobulus schreibt:

              … ein Arbeiter muss mit anderen Arbeitern zusammenarbeiten, und wenn er das aus Verächtlichkeit und Selbstüberhebung verweigert, arbeitet er gegen die Anderen.
              Er tut dann den Anderen das an, was er NIE selber angetan bekommen will.

              Wenn jemand des Buurmannes verdammte Bühne anzündet?
              Wenn jemand sich in des verdammten Buurmannes Blog hackte und alles Buurmännische darin komplett weglöschte?
              Er würde siebenundsiebzigmal lauter SCHREIEN als alle zusammen, denen er kalt und leer und eitel und sinnlos DASSELBE angetan hat.

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            • Aristobulus schreibt:

              Was ist der B-Mann dann usf:
              Ein Textevernichter isser, und ein Menschenvernichter.

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  3. Aristobulus schreibt:

    Man hat Dein Haus angezündet, Hessenhenker. Wie geht’s Dir seitdem-?
    Mir hat man zehntausend Texte vernichtet. Wie geht’s mir seitdem-?

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    • Hessenhenker schreibt:

      Moment Mal! Die Fragen hier stelle immer noch ich!
      Man hat mein Haus und damit über zehntausend Bücher angezündet. Seitdem fühle ich mich schuldig, weil ich nun meinem Schatz gar nicht finanziell beistehen kann.
      Dir hat man zehntausend Texte vernichtet. Wie fühlst Du Dich seitdem?

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        • Aristobulus schreibt:

          Deine komplette Comicsammlung hat man angezündet –

          Und mir hat man (nein, der BBUURMANN) alles vernichtet, was ich in ganzen sechs Jahren öffentlich gedacht und analysiert habe, und mein Theaterstück hat er durch sein „FUCK YOU!!“ vernichtet, und den Raum, wo meine Freunde waren, hat er vernichtet.

          So sind sie, die Brandstifter. Was haben die denn selbst davon?!, die vernichten alles und haben’s eine Woche später vergessen. War nicht wichtig, war NIX, war ein Klacks.

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          • Hessenhenker schreibt:

            Hier geht’s nicht um mich, reden wir über Dich.
            Den Raum, wo Deine Freunde waren, vernichtet.
            Das klingt wie ein „geht doch rüber wenn’s euch hier nicht paßt“.
            Also am Besten nach Israel, dann kann B-mann solidarisch mit Dir sein, denn auf die Entfernung kostet es nix.
            Ist das nicht eine Abschiebung, was er mit Dir und Caruso gemacht hat?

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            • Aristobulus schreibt:

              Es ist Judenreinmachen. Der B-mann ist darin genauso wie der E-mann (Eichmann), also der B-mann ist kein Nazi, so wenig wie der E-mann wohl einer war. Es geht ja nicht darum, ob einer Nazi ist, sondern es geht darum, was jemand TUT.

              Der E-mann hat staubtrocken funktioniert, und der B-mann funktioniert ölig, das ist der Unterschied.
              Beide sind Judenreinmacher, indem sie vorgeben, dass sie sich für die Juden einsetzen, nicht? Der E-mann hat in seiner Gerichtsverhandlung gesagt, er habe überhaupt keine Juden vernichten wollen, die Juden hätten ihm leidgetan, aber da seien halt Umstände gewesen.
              Der B-mann wird sagen, wenn man ihn zum Antworten zwingt: Caruso, Abifiz, Bergstein, Schum, David Serebrjanik und Aristobulus hätten ihm zwar leidgetan, aber nun ja, die Umstände-.

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            • Hessenhenker schreibt:

              Toll, bei mir gilt’s wieder nicht.
              Erst gildets nicht, wenn ich kein Jude bin,
              anschließend umgekehrt.
              Das ist ja wie beim Visum, da gilt’s auch nie.

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            • Aristobulus schreibt:

              … es gibt ja allüberall diese völlig un-extravertierten, staubtrockenen Funktionierer-pro-Umstände, allüberall in Behörden, Parteien, Ämtern sitzen die und sorgen dafür, dass die Umstände immer so sagen: Nein, Hessenhenkers Schatz kommt nicht heren!, nein, der Herr Lauer wird ausgebürgert!, nein, Judenprodukte von da, wo Juden nicht wohnen dürfen, müssen gesondert gekennzeichnet werden!, usw. usf.

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  4. Hessenhenker schreibt:

    Du hast in Deinem Artikel Caruso erwähnt, eine Holocaust-Überlebende, deren Texte aus vielen Jahren ebenfalls verloren sind.
    Das wächst sich ja zu einer Bücherverbrennung aus.
    Passend zum Lutherjahr.

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    • Aristobulus schreibt:

      Ja. Alles, was Caruso da je geschrieben hat, ist WEG. Vernichtet.
      Da mehrt sich der B-mann dauernd über den Holocaust aus und beschwert sich jeden Tag in offenen Briefen, wie schlecht Israel behandelt wird, und er rühmt sich und seine eigene Tugend immer und ewiglich, ja und was MACHT er: Vernichtet einfach mal ALLES, was eine Holocaustüberlebene in seinem Blog je geschrieben hat. Einfach mal so.
      Caruso hat viel geschrieben über die Jahre. Alles hat er vernichtet

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  5. Hessenhenker schreibt:

    Ich muß ein wenig im Bett rotieren, ohne richtig Schlaf zu finden.
    Ich träume nicht von B-männern.
    Apropós B: BB stand früher für „Brigitte Bardot“.
    Heute nur noch für „Billiger Besen“.
    Damit kann man auch einen Blog ausfegen.

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  6. Aristobulus schreibt:

    Noch was, bevor ich pennen geh (lass uns das Interview morgen weitermachen!, ja?), also etwas über ein bestimmtes Foto, das mir bis zum Vernichtungsereignis merkwürdig nachgeschlichen ist, auf seltsam alarmierende Weise, und seit dem Vernichtungsereignis kotzt es mich nur noch an:

    Da war dieses eine bestimmte Selfie in Buurmanns Blog, das er immer mal wieder da hingetan hat. Im Hintergrund eine trostlose verregnete Hauptverkehrsstraße, im Vordergrund (na immer im Vordergrund) Buurmann selbst, gewandet in ein lächerliches gestreiftes Badeleibchen, so CSD-Stil, in der Hand eine kleine Regenbogenfahne, im Gesicht wie ein kleines Kind, das vor dem zuen Eisladen steht und extra im Regen nass wird und die Mama dafür bestraft sehen will.

    So sieht Buurmann sich selbst, als Einzelkämpfer für das Wahre, Bunte und Gute und Süße, trotzig mit Fähnchen und geringeltem scheinschwulen Badeleibchen auf dem trostlosen Trottoir einer leeren Welt, der allerletzte Mohikaner in einer trostlosen Welt, hach als Erlöser und als sich selbst Opfernder sieht er sich!
    Er steckt so knallstvollst mit Selbstmitleid, Größtmoralanspruch, Missionarsimpuls, usf.

    Und wars tut dieser Über-Bessermensch-Großerlöser dann: ENTJUDET sein Blog und tritt auch sonst alle ins Gesicht, die ihn schätzten und bei ihm schrieben.

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  7. saejerlaenner schreibt:

    Also wirklich. Bei allem Mitgefühl. Aber: (jaja, ich weiß, alles, was vor dem „Aber“ kommt, ist Bullshit). Also. Aber: Es ist Buurmanns Blog, oder? Wenn man dort schreibt/kommentiert, ist man Gast, oder? Hat er sich jemals verpflichtet, bestimmten Kommentatoren, vulgo Gästen, „lebenslanges Wohnrecht“ einzuräumen? Nebenbei, es war nicht gerade selten, daß manche Leute bei ihm „uneingeladen zur Party erschienen sind“ und „ihm das Mobiliar zertrümmert und das Wohnzimmer vollgekotzt haben“.
    Und überhaupt: Seit wann gibts im Internet Freunde? Entweder kennt man sich aus Blogs, dann sind das Bits und Bytes, oder man kennt sich im richtigen Leben, dann können das tatsächlich Freunde sein, dann braucht man den Zwist aber nicht auf nem anderen Blog auszudiskutieren (wobei es ja keine Diskussion ist, wenn der Buurmann nicht mitmischt). Meint ihr wirklich, das kratzt den Buurmann, wenn ihr hier nen halben Roman verfasst, wie schäbig er sich doch benimmt und was für ein selbstgefälliger Ich-Mensch er sei? Meint ihr, das kriegt der überhaupt mit?

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    • Antichrist schreibt:

      Buurmann, die FDP-Tröte ist Scheiße, weiß man doch!
      Brauch man nicht diskutieren!

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    • Aristobulus schreibt:

      1) Sie könnten erstmal nachfragen, Saejerlaenner, bevor Sie solche Statements zur Sache abgeben: Weil Ihr Statement die Sache nämlich überhaupt nicht trifft.
      Sind Sie sicher, dass Sie meinen Artikel gelesen haben?
      Also: Einer macht sein Blog judenrein. Das haben Sie gelesen?

      2) Ferner kenne ich Buurmann natürlich nicht bloß per Internet.
      3) Ihre so leichthinnige Meiung, das sei doch alles bloß im Internet und drum sei’s nicht relevant und irgendwie egal, erschreckt mich nun doch etwas.

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      • Aristobulus schreibt:

        … hm, ich will Sie sicher nicht angreifen oder Sie gar beschimpfen.
        Aber (jaja, auch hier ein Aber der fiesen Art) Sie können ja nicht einfach so abstreiten, dass da etwas passiert ist, nicht?
        Sie gehen ja auch nicht hin und sagen nach einer Vergewaltigung, ach naja, es ist ja nicht wirklich was passiert, und wenn, isses übertrieben.
        Und als neulich der Chef des Einwohneramtes von Tel Aviv im Internet so lange gemobbt und als Rassist angeschwärzt wurde, bis er sich umgebracht hat, da kamen Sie ja auch nicht an und meinten, ah, war ja nur im Internet, und der war doch auch nur Gast im Amt.
        Und wenn bei Electronic-intifada, beim Muslimmarkt und auf der Seite der SPD jetzt wieder was über die Alleinschuld Präsident Trumps und der Israelis am nächsten organisierten Judenmassenmord durch die Fantastinenser steht, gehen Sie ja auch nicht hin und sagen, ah wo, die kennen einander ja nicht mal, und warum reden die über ihren Zwist auf Webseiten!, die sollen das gefälligst direkt miteinander ausmachen-.

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        • saejerlaenner schreibt:

          Sie haben recht, ich habe die Geschichte erst an- und Ihren kompletten Artikel erst später gelesen.
          Nein, ich will gar nicht abstreiten, daß etwas passiert ist. Daß da persönliche Beziehungen im Spiel sind, war zunächst nur zu mutmaßen, es hätte auch anders sein können.
          Ich habe mit Bloggern und Blogs schon merkwürdige Dinge „erlebt“ (in „“, weil es ja „nur“ im Netz war). Hab mich immer gewundert, was für narzißtische Riesenarschlöcher manche Blogbetreiber scheinbar sind, und welch seltsame Parallelexistenz da in den Kommentarsträngen stattfindet, auf welch irritierende Art sich dort die Leute gebärden. Manchmal denkt man, die gehören alle in die Klapsmühle… Aber Sie haben natürlich auch damit recht, daß die Sache vollständig anders aussieht, wenn man sich kennt, und auch (und vielleicht vor allem) dann, wenn das Medium Internet nicht anonym genutzt wird (wie bei den meisten Blogs), sondern es sich um reale Personen mit Klarnamen und öffentlichen Ämtern usw. handelt.
          Vielleicht bin ich auch nur zu altmodisch. Es erscheint mir einfach komplett absurd, sich von einem Medium nachhaltig beeinflussen zu lassen, wo jeder, wirklich jeder ungehemmt seine Gülle ablassen kann. Mein Fehler.

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          • Aristobulus schreibt:

            Danke.
            Und nein, das ist ganz sicher kein Fehler. Ah, es ist wohl am Wenigsten Fehler überhaupt.

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          • Aristobulus schreibt:

            … denke, dass die Leutz‘ sich im Internet genauso verhalten, wie sie sind. Bloß haben sie das nicht im Griff, weil sie sich sonst seit Jahrhunderten oder länger meist ganz konform mit Erziehung, gesellschaftlichem Rahmen, Traditionen, Wohlerzogenheiten, allgemeinen Gepflogenheiten usf. verhalten und beim Wegfall des gewohnten Rahmens den Boden unter den Füßen verlieren, nicht?

            Wenn Sie jemanden kennen und dann auf ihn irgendwo im Netz treffen und sehen, wie er sich benimmt, haben Sie das schon mal erlebt-?, haben Sie bestimmt, und Sie bekamen einen Schreck-.
            Vielleicht gibt es da eine Vergleichsmöglichkeit: Im Nazismus verhielten sich ca. 80% ziemlich plötzlich REAL so wie heut im Internet.

            Und der B-mann, ja?, der verhält sich in realem Rahmen gebremst.
            Im Bühnenrahmen oder an der Grenze zum realen Rahmen verhält er sich jedoch gaaanz schnell so-wie-er-IST.

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  8. Aristobulus schreibt:

    Noch etwas über des B-mannes inneres Dasein:
    Er ist ein Fanboy. Egal, wofür oder wogegen er Stellung nimmt, das Fanboytum spielt die erste Geige.

    1) Ich erinnere an Buurmanns zig Artikelchen über den European Song Contest, ein jährlich wiederkehrender Quell steter Lächerlichkeit. Was ist der European Song Contest: Ein Mega-Event im Fernsehen randvoll mit überaus schlechter Musik, Katzengold-Glitzer, überhitzten Eintagsfliegen-Trällersternchen, schwülstigen Texten über Liebe und Weltfrieden und der schlechtesten Musik ever (dieser Billigpop, ah, welch eine Strafe für jeden, der ein bisschen was von Musik versteht).
    Buurmann war während des European Song Contest nie ansprechbar. Immer, wenn dieser Über-Schlockess stattfindet, beschäftigt er sich damit Tag und Nacht. Was taugt das Urteil eines solchen Hardcore-Kitschfans? Wie fundiert ein solcher sein politisches Urteil in anderen Zusammenhängen, wenn er ausgerechnet bei einem Popschlager-Event jeden Bezug zur Realität und zum guten Geschmack vermissen lässt?

    Analog betrachtet: Gesetzt den Fall, einer kreischt regelmäßig vor Begeisterung bei Konzerten von Helene Fisch und feiert die Trällerin dann als Messias. Dann geht er hin und schreibt allerlei offene Briefe an ganz-ganz wichtige Leute über hmm Steuerpolitik, Parteienrecht und hmja EU-Subsidiarität und sowas. Kann man das Eine Ernst nehmen und das Andere dann nicht? Nein, das kann man nicht: Beides speist sich aus exakt den selben Unfugsurteilen.

    2) Während des letzten US-Wahlkampfs Ende 2016 hat Buurmann keine Gelegenheit ausgelassen, um ausgerechnet Hillary Clinton als Welterlöserin zu präsentieren, gleichzeitig als Opfer von Sexismus. Ausgerechnet Hillary Clinton hatte alles dafür getan, um die Frauen anzuschwärzen, zu denunzieren und zu bedrohen, denen ihr Mann Bill Clinton Gewalt angetan hatte. Buurmann ließ in all diesen schrecklichen Pro-Clinton-Fanboyereien jede Distanz vermissen, ja er hat die Clinton sogar mit verfolgten Juden gleichgesetzt.
    Na pfui Teufel aber auch.

    So einer macht dann sein Blog judenfrei, dient sich aber überall an, um mit z.B. Vorträgen Geld zu verdienen. Buurmann verdient Geld beim jährlichen Jerusalem-Tag in Köln, und er verdient Geld, indem er sich in die Kölner jüdische Gemeinde drängt, um da öffentlich über irgendwas zu monologisieren.
    Weiß man dort, dass er ALLES vernichtet hat, was zwei Holocaustüberlebende in seinem Blog geschrieben haben?

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    • Hessenhenker schreibt:

      Ich brauche keine Fanboys, ich weiß auch so, daß ich cool bin.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Nächste Interviewfrage:
      „Täter haben AUCH Rechte“, vielleicht kennst Du den Spruch.
      Heißt das nicht automatisch, Du hast keine?
      Wieviele tausend Jahre willst Du nun den armen Bücherverbrenner B-mann mit Deinen Vorwürfen verfolgen? Nur weil er EINMAL was gelöscht hat . . . (huch, verbrannt, gelöscht . . .)

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      • Aristobulus schreibt:

        Ja, zumal er das ja so tun musste. Er muss sich doch ausleben dürfen, er muss er selbst sein dürfen. Weil ein katholischer Priester ihn mal angetatscht hatte, als er jung war, ist Buurmann seitdem ein Opfer, und da muss jeder zurückstecken und zurückzucken, wenn das Opfer ihn plötzlich totmacht und vernichtet, obwohl er ihm überhaupt nichts angetan hatte!, denn wenn man daraufhin das Opfer nur schief ansieht, ist man ein victim blamer, ein Opferverhöhner, Menschenverächter, Sexist und Rassist.

        So wie mit den Deutschen. Die Weltwirtschaftskrise und der Versailler Vertrag hatten denen ganz übel mitgespielt. Dann haben sie halt Europa ausgemordet und mal kurz ein paar Juden schlecht behandelt. Wer kann es ihnen übelnehmen!, die hatten doch keine Wahl als vom Kapitalismus, von den Herrschaftsverhältnissen und vom Klimawandel Gebeutelte! Wesewegen jeder, der seit 1946 keinen Schluss-Strich zieht, ein Rachsüchtling, Deutschenhasser, Opferverhöhner, Volksvernichter und Kulturbolschewist ist.

        ( …hmm, sollte ich einen Tääg sarc/off setzen gemusst haben-?)

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        • Hessenhenker schreibt:

          Ich bestreite, daß Tatschen einen zum Opfer macht.
          Hat ihm der Kerl den Hals zugedrückt und ihn an die Wand geworfen, so daß er jahrzehntelang diesbezüglich sprachlos war? Gesprächig war er.
          Außerdem dachte ich, der B-mann sei evangelisch.
          Damit begann doch seine Schauspielkarriere, hat er da nicht gleich ein Stück an seiner Schule draus gemacht?
          HEUTE sind wir alle so cool, aber war das nicht noch ein bissel peinlich damals?
          Ich war alles in allem ein mutiges Kind, aber DAS hätte ich nicht aufgeführt. Hab ich auch nicht.

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          • Aristobulus schreibt:

            Er sieht es als Tugendhaftigkeit, das aufgeführt zu haben, weil oblogatorischer Tabubruch im katholischen Haren/Ems. Und es war ja auch geil.
            Er sieht seitdem jeden Tabubruch als geile Tugendhaftigkeit. So wie dieses Nacktfoto mit Kippa, erinnerst Du Dich?, ca. 2012. Buurmann hielt es für die allertugendhafteste geile Provokation, ein Nacktfoto von sich mit vorgehaltener Kippa in sein Blog zu machen. Er wurde gebeten, das nicht zu tun, aber Buurmanns Tabubrüche müssen nun mal sein. Es ist der geile Dauerkampf gegen ein bisschen Restpeinlichkeit, gegen ein kleines bisschen Restzurückhaltung.
            Drum schwätzt er auch so unendlich viel.
            Dauernd diese Artikel, die aus Copy-Paste bestehen, und wieder Copy-Paste, usf.
            Wenn er mal den Schnauz‘ hielte, wird er ja ein Spießer. Also muss er unentwegt quasseln.
            Na und wovon: Geil von SICH naturgemäß.

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            • Aristobulus schreibt:

              Ach ja, und wie hypergeil es für ihn erst war, seine Community abzuschaffen und alle ins Gesicht zu treten, die ihn jahrelang geschätzt hatten! Ein Übertyp wie B-mann hat nun mal keine Schwäche, auch keine für irgend Leute, denn die sind es nicht Wert.
              Wie GEIL es für ihn war, alle hunderttausend Kommentare aus sieben Jahren einfach wegzumachen.
              Ja, auch Eichhmann (E-mann) besaß diesen Sinn für’s Geile und Große, aber er hat es nie zugegeben, zu peinlich. Hingegen dem B-mann ist es nicht peinlich, ihm geht dann öffentlich einer ab.

              Wie dieser Typ mich anwidert

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            • Hessenhenker schreibt:

              Ich verstehe diese enttäuschte Liebe nicht.
              Ist doch nur ein Blog, und Kommunikation gab’s doch im Grunde mit ihm keine.

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  9. Aristobulus schreibt:

    Doch, es gab welche: Er hat Dich 2016 öffentlich angegriffen, weil Du es gewagt hattest, die Parallele von der merkeldeutschen Grenzöffnung zur Verweigerung des Einzelvisums für Deinen Schatz zu ziehen.
    So bald B-mann für jemanden Partei ergreifen könnte!, ja?, dann klatscht er ihm aufs Maul, und so findet dann Kommunkation statt.
    Sonst freilich nicht.

    Und es geht um Israel, mithin um’s Lügen mit der Wahrheit. Buurmann profiliert sich auf Kosten Israels. Er benutzt Israels Tugend, um selber zu glänzen. Er zieht Israel in den Dreck.

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