Christliche Zellteilung bei der AfD

Das christliche Selbstverständnis ist aus der AfD-Fraktion im Kreistag ausgetreten, hat aber der Presse gegenüber bauernschlau begründet, die Mandate „wegen dem Persönlichkeitswahlrecht“ zu behalten.

Weil das christliche Selbstverständnis, das Ehepaar Dittmann, ja „damals“ nur wegen dem Lucke und der christlichen Ausrichtung beigetreten war, schlug nun das Gewissen zu, und die Zeitung druckt das postfaktisch auch noch.

Das christliche Selbstverständnis gilt als entnazifiziert!
Die AfD-Fraktion macht ein um 2 Mandate betrogenes Gesicht, bzw. deren 8 restliche Gesichter.

Das Ehepaar nimmt also genau ein großgeschriebenes Paar Kreistagssitze mit und kann mit den 2 Mandaten eine eigene Fraktion aufmachen, das gibt extra Geld.
Die bessere Hälfte des Paares darf den Fraktionsvorsitz führen, das gibt extra Geld.
Die Kinder wurden nicht von der AfD aufgestellt, sonst gäbe es jetzt extra Kindergeld.

Die Kreistagsliste wurde im Januar 2016 beim Kreiswahlleiter eingereicht.
Im März 2016 war Kommunalwahl.
Wann war gleich die Sache mit Lucke?
Oh.
Das christliche Selbstverständnis hat sich also gleich doppelt lange nach Luckes Austritt aus der AfD von der jetzt als unchristlich empfundenen AfD aufstellen lassen, das gab gleich doppelt Aufwandsentschädigung. Bei einer Dreierehe (Ehe für alle) gäbe es dreifach Sitzungsgeld.

Die AfD betont, daß sie nur aus christlicher Nächstenliebe das Ehepaar gemeinsam auf die Liste gehievt hat, denn es ist alt und braucht das Geld.

Nun möchte die AfD die beiden Mandate gerne zurück in den Klingelbeutel gesteckt bekommen,
die Nachrücker wollen der gleichnamigen Beschäftigung nachkommen.

Den restlichen acht AfD-Kreistagsmitgliedern bietet sich nun die Möglichkeit, sich in 4 weitere Fraktionen aufzuspalten, das gibt weitere 4 Fraktionszuschüsse und weitere 4 Extragelder für Fraktionsvorsitzende.

Teilen ist christlich!

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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12 Antworten zu Christliche Zellteilung bei der AfD

  1. Örkel schreibt:

    Also, wer hätte denn gedacht, dass soviel Nächstenliebe in Politikern steckt?!
    Und wie einig diese dann doch sind wenn der „Klingelbeutel“ herumgereicht wird wohin das Geld zu fließen hat!
    Ja, da sind sie dann doch alle gleich und gerade auch eine AfD möchte dann doch ein großes Stück von der „Sahnetorte“ ab haben!
    Und das Bekloppteste dabei ist sich auch noch mit gierig grinsenden Fratzen und rechthaberischen
    Gebaren sich ablichten zu lassen!
    Wahnsinn, eklig und unwürdig!
    Bescheidene Frage, wo bleiben/sind die Gelder die Opfern von Straftaten zustehen?
    Wie schnell wird sowas bearbeitet?
    Es kotzt einen nur noch an!
    Irrsinn!

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    • Aristobulus schreibt:

      Ja, es ist abartig.
      Oder ekelhaft.
      Oder beides.
      Also der Antichrist, der hier manchmal schreibt, könnte übers Thema exchristliche Klingelbeutelei (und überhaupt über Polit-Saubeutelei) auch ein langes und schmutziges Lied singen. Ach ausm Stand. Sofern er desob überhaupt-.

      Hm, ich hab vorhin mal einfach so nach Fotos vom Reichsluftfahrtministerium in Berlin gesucht. Das Ding war schon 1938 abartig genug, so eine megalomanische Saubeutelei aus Granit und Beton mit Reichsadlern allerorten. In der DDR war’s ebenfalls Ministerium, und seit 1990 ist das Reichsfinanzministerium da eingezogen.
      Passt wie Gesäß auf Eimer: Görings widerlicher Naziklotz heut als Bundesklotz für’s Phynanz.
      So sieht es jetzt im großen Sitzungssaal (wo sie sitzen und sitzen) aus:

      Absolut widerlich, nicht?, dieses Mercedes-Cabrio-Dekor überall, sei’s das von 1938 an den Wänden, sei’s das neue mit den wahnsinnig teuren Pulten da. Diese ekelfeine Abstimmung der Holztöne aufeinander, alles blankpoliert bis zur Vergaserung.
      Das christliche Ex-AfD-Ehepaar sollte sich für sowas bewerben. Sie würden in diesen Rahmen passen wie Gesäß auf Doppeleimer.

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      • aurorula a. schreibt:

        Igitt.
        Warum geht eine Behörde mit einem letzten Fitzel an Selbstachtung in so ein Gebäude?
        1990? Das ist ja direkt sobald sie das nur konnten und nicht etwa so als herrsche Knappheit.
        Bäh, Naziarchitektur. Mit der kann man eigentlich nur zwei Sachen machen: wenns irgendwas unbedeutendes ist – Wohnhäuser und ähnliches – reißt man das ab und baut an die Stelle was anderes. Wenns was bedeutendes ist – Folterkeller oder so – reißt man das ab und baut an die Stelle nichts anderes außer einem Gedenkstein (in ausreichender, nichttrampelder Höhe…) an die Leute die dort umgekommen sind.

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        • Aristobulus schreibt:

          … ja warum zog die Behörde in das Bäähscheußlichgebäude?
          Na weilse’s gut finden.
          Zumal sie dem Gebäude ja in keiner Weise widerspricht, nicht? Da ist keinerlei Widerspruch, alles da ist Affirmation.
          Die perfekt sich dem nazistischen Protz unterordnenden Pulte mit integrierten Mikrofonpulten (überhaupt die ganze Pulthaftigkeit da) sind NEU. Das lässt sich das Reichsfinanzfinisterium für paar Hunderttausende da mal so hinbauen (auch das Multimediazeug ist brandneu, Lautsprecheranlage und die Bildschirme, die sich ekelstilvoll genauestens dem Nazidekor unterordnen, also unterordnen, sogar die Beleuchtungsdecke im Göringstil, die ist NEU!), weil ja soviel Steuergeld da ist, und weil jene, die da auf ihren fetten Gesäßen drinseitzen, SO WICHTICH sind.

          Erst der Reichgsjägermeister höchstpersönlich, und jetzt Reichsjägerphynanzbeamte.

          Gefällt 1 Person

          • Hessenhenker schreibt:

            Völlig falsch, „wir“ sind ein ganz ganz armes Land, das nicht einmal staatlich ermöglichte Brandanschläge entschädigen kann.

            Gefällt 2 Personen

          • Aristobulus schreibt:

            Es ist diese Scheiß-Usurpation, die mich aufregt. Diese maßlose Usurpation von überhaupt allem.
            Schon der Reichsjägermeister Göring hat sich alles untern Nagel gerissen, was überhaupt reißbar gewesen ist, ein fetter grölender Raffke in strotzender Uniform, der ganz Europa mit Bombenflugzeugen demolieren und ausmorden und dann ausrauben ließ, immer zu eigenen Gunsten und zu Ehren seines Führers.

            Das Bundesfinanzamt jetzt, das in dem Gebäude AFFIRMATIV residiert, auf affirmative, sich dem Ganzen unterordnende Weise fetten sie da rum, in Görings Protzdekor, dem sie in keiner Weise was dagegensetzen, auch so maßlos!, und diese widerliche Unbescheidenheit, die können AUCH den Gierhals nicht genug vollkriegen!, und übrigens, wie agieren die?, also ich kenn einen Dichter, der mal 18,50 € deutsche Zollgebühr für ’ne alte Tabakspfeife von Tracy Mincer aus Chicago nicht bezahlt hat, weil er die Gebühr für einen schlechten Witz hielt (eine sinnlose Feudalgebühr ohne Gegenleistung), und dann wurde er Freitagnachts von Polizei aus der Wohnung geholt und in Erzwingungshaft gesperrt, drei Tage Erzwingungshaft hatte das Gericht vorgeschrieben.
            Wegen 18,50 € Gebühren, die der nicht bezahlt hatte.

            So sind die.

            Gefällt 2 Personen

  2. Örkel schreibt:

    Das ist natürlich auch ein Ding!
    Super Recherchiert Aristobulus und kommentiert!
    Und gerade bei den Finanzheinis fragt man sich doch immer warum die davon reden, der Normalbürger soll doch bitte Maß halten.
    Tja, Herr Schopper – Schäuble da wird UNS doch einiges Klar!
    Nur mal so, was die Finanzfreaks zur Unterhaltung dieses Bunkers verbraten ist unser Geld ( Geld des Volkes diese Landes)!
    Ich weiß nicht ob das zum Lachen ist, mir grummelt es da stark im Magen!
    Da sollte man schon mal Schlucken und ins Grübeln kommen dürfen!
    Wie gesagt Aristobulus, Geile Nummer!
    Und immer wieder werden die Gleichen dabei erwischt, wie sie ihre Pfoten in die „Honigtöpfe“ (Geldtöpfe) stecken und sich ordentlich was herausschöpfen!
    Da soll man nicht auf böse Gedanken kommen?
    Diesen bekloppten Trolle!!!

    Gefällt 1 Person

  3. Antichrist schreibt:

    Ich habe gehört ich soll hier mal was zum gesaubeutelten Klingelbeutel sagen.
    Ja, was ist da schon mit los, der Herr hat’s gegeben ich hab’s genommen, ein Prost auf den Herren!
    Ich habe in der Kirche tatsächlich in den Beutel gegriffen als der herum ging, vor 40. Jahren, ich dachte es wäre eine kleine Spende für mich, seid damals darf ich nicht mehr in den Gottesdienst!
    Na, das will ich auch nicht, da gibt es doch bessere Vergnügungen.
    Und was die Finanzfuzzies da treiben in und mit einem Nazi-Bau ist mehr als der Wahnsinn oder Klingelbeutelhuddelei!
    Der Schäuble weiß nur bei anderen wo das Maß zu sitzen hat, er schöpft gerne für sich und seine
    Gremlins aus dem Vollen!
    Das sind unsere Polis, die solche Vorbilder abgeben und zeigt genau ihre Außenwirkung wieder mal ganz deutlich!

    Gefällt 1 Person

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