Merkels Herz in Mexiko den Göttern geopfert

Die Kanzlerin der Herzen wurde in Mexiko ihres beraubt:
ein feuriger Mexikaner riß es ihr auf der Spitze einer Pyramide aus der Brust,
bot das Herz dem Huitzilipochtli an,
doch ach, der wollte es nicht.
Enttäuscht warf es der Freihandelspriester die Pyramide hinunter,
und flatsch,
flatsch,
flatsch,
rollte es die Stufen hinab.
Unten schnappte es sich ein abgerissener Hund und rannte mit dem blutigen Organ im Maul davon.
Ein Opfer, doch:
umsonst.

Manchmal, wenn ich vor lauter Ärger über kein Besuchsvisum für meinen Schatz in Trance gerate, sehe ich Dinge und kommende Ereignisse.
„Eßt Kuchen, wenn ihr keinen Hundekuchen mehr habt“, rief die Zahnfee,
bevor Dr. Mabuse ihr die schon lange nicht mehr von der Krankenkasse bezahlte Freßleiste mit einem riesigen Schraubenschlüssel für Windräder herausschlug.
Als ich aus meinem Traum erwachte, war der Kaffee kalt.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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5 Antworten zu Merkels Herz in Mexiko den Göttern geopfert

  1. Aristobulus schreibt:

    … summa summarum: Der Hund hatte was davon (endlich mal keinen Hundekuchen, überall immer bloß Hundekuchen, das hält ja keiner aus, und da fiel ihm unverhofft ein Flatschherz sogar ohne Raute promptemang vor die Lefzen.) Find ich gut 🙂

    Gefällt 1 Person

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