Diskriminierende Erkenntnisse aus der Amöneburg-Wahl

Meist vertretene Meinungen: „bist Du denn verrückt, als Jude da anzutreten?“
„Als Jude kriegt man doch in Amöneburg keine einzige Stimme.“

Das will ich nicht verstehen. Ich dachte, wir sind ein freies Land, und es herrscht Religionsfreiheit? Und die Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung „300 Jahre Jüdisches Leben in Mardorf“ hat ja ergeben, daß die Amöneburger nix „damit zu tun  hatten“, denn: „die Juden wurden eines Tages von der grünen Minna abgeholt“.
Die kam aus Kirchhain, die grüne Minna, nicht aus Amöneburg.

Laut Grundgesetz ist das Bekenntnis zu Religionen frei.
Wenn ich will, kann ich mich also den ganzen lieben langen Tag lang durch sämtliche Religionen durchbekennen. Nur durchgendern ist noch vielfältiger.

Sogar die „Hexe von Rotenburg“ hat das so gemacht. Die ging zum Lebensende glatt  als Satanistin noch ins Kloster . . . Da hat sich die Kirche aber gefreut.

Apropós Kirche: wo blieb das Bekenntnis des Mardorfer Erzbischofs, daß er sich einen Juden als Bundespräsidenten vorstellen kann, wenn nicht gar als Bergführer?
Daran muß aber noch gearbeitet werden!
Beim nächstenmal trete ich vielleicht als Pabst der Kirche der Ungläubigen Hunde in Amöneburg an. Kopf ab zum Gebet!

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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5 Antworten zu Diskriminierende Erkenntnisse aus der Amöneburg-Wahl

  1. Aristobulus schreibt:

    … alors!, soll ich’s mal erklären?, so als Versuch zum Schabbes?, denn heut ist der, boruch Ho’Schejm. Vielleicht sollte ich das erklären, zumal ojfn Schabbes, denn ich bin a Jid, und meine Vorfahren waren Priester im salomonischen Tempel bis zum Jahr 70, als die Juden schon mal vernichtet werden sollten und als halb Israel und ganz Jerusalem ausgemordet wurden: Also ich hab das im Blut
    Desob sollet ihr nunselbst hören meine Erklärbärung ojfn Schabbes.

    Kommt einem bekannt vor, diese Ausmorderei immer wieder, nicht?, keinen Stein in Jerusalem haben die Römer da gelassen, wo die Jidn ihn hingebaut hatten, übrigens genauso wieder mal, wie neuerdings verlangt wird, dass die Jidn gefälligst nicht „Jerusalem juuudaisieren!“ anno 2017, und auch die Abholung der Amöneburger Jidn so um 1940 mit der grünen Minna war wieder sowas, ein neuer Versuch des Judenvernichtens, diesmal industriell und ganz modern und so.

    – 140 v.d.Z. war’s mit verordneter Massenvergewaltigung durch die hellenisierten Syrer unter Antiochos IV, Herausreißen der Eingangstüren aller jidischer Häuser und Verbot des Judentums;
    – 70 war’s mit Brandfackeln und Pfeilen;
    – 135 (durch den Kaiser Hadrian, den Ästheten und Massenmörder) war’s mit dem organisierten Ausmorden einer Million Jidn, nur weil sie weiter unter ihrem eigenen Gesetz leben wollten und einen Aufstand gegen jene gewagt hatten, die das verbieten wollten;
    – 622 und 628 usf. war’s durch den Propheten Mohammed himself, der sich gekränkt und gedemütigt in seiner Rolle als Sprachrohr Allahs fühlte, weil die Jidn von Medina und Chaibar nicht so wollten, wie er es ihnen dekretiert hatte;
    – 1096 war’s durch herumirrende Wallfahrerheere, die die drei jidischen Gelehrtenmetropolen Schpira, Warmaisa und Magenzia (Speyer, Worms, Mainz) überfielen und völlig ausmordeten, warum?, na weil da doch Juuuden gewesen waren!;
    – ab 1216 war’s mit Austreibungen aus Westeuropa, Ausmordungen und Bücherverbrennungen (Jidn schreiben Bücher, ja?, also IMMER schreiben Jidn Bücher, und weil sie das nun mal tun, herrscht bei den Gojischn manchmal ein unbändiger Hass auf jidische Bücher);
    – ab 1348 war’s mit Lanzen, Schwertern und Peitschen, weil die Jidn mal wieder Brunnen vergiftet und Jesum gelästert haben sollten;
    – ab ca. 1500 war’s durch andauernde Austreibungen, Verjagungen, Pogrome usf.;
    – 1648 in Polen war’s durch die Horden des Kosakenführers Chielmnicki, der hunderttausende Jidn massakrieren ließ, na warum-?, nu!, es erklärt sich von selbst: Es waren Juuuden;
    – ab ca. 1850 überall in Osteuropa, in Nordafrika und in Syrien durch Pogrome, weil die Jidn mal wieder Brunnnen vergiftet, Christenkinder in Schabbesbrötchen eingebacken und den Weltuntergang herbeigeführt hätten;
    – 1933 bis 1945 durch einen gewissen Herrn mit Bärtchen, der sehr hässliche Hosen trug und sechs Millionen Jidn ermorden ließ;
    – ab 1948 bis in die Gegenwart permanent durch arabische Clanchefs und ihre Entourage, die den Jidn nicht den kleinsten Hocker unterm Gesäß gönnen, wobei die arabischen Hardliner die Jidn alle wegsprengen, die arabischen Tauben die Jidn aber nur ins Meer treiben wollen.

    Fazit 1.: Also es hört nicht auf.
    Fazit 2.: Es ist der Normalzustand, dass man dem Jud‘ etwas will.

    Weswegen jene Aussagen in Amöneburg „als Jude kriegt man doch in Amöneburg keine einzige Stimme!“ einfach nur der Normalzustand ist, ja?, der ganz typische und verdammt stinknormale Normalstzustand, der nach wenigen Jahrzehnten der selbsteingeredeten Selbstsuggestion des endlich-Wiedergutgewordenseins längst, längst wieder ausgebrochen ist, zu jedermanns Gaudium.

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