Kochen mit dem Volkszorn

Sonntag: Hass-Suppe mit Bohnen.
Montag, 1.Mai: Linsengericht.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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18 Antworten zu Kochen mit dem Volkszorn

  1. Aristobulus schreibt:

    Dienstag: Kohl mit Klößen.
    Mittwoch: Klöße mit gekochtem Kohl.
    Donnerstag: Kohlsuppe mit Widerwillen und Klößen.
    Freitag: Fisch und Schimpf.
    Samstag (entfällt wegen Schabbes)
    Sonntag: Hass-Suppe mit Bohnen.

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  2. Aristobulus schreibt:

    … grad in einem obskuren Text eines Regionalhistorikers über bestimmte altwendische Gepflogenheiten in der Mark Brandenburg des dreizehnten Jahrhunderts (wieso liest oder macht man sowas?) ein vielleicht weiteres Détail zur historischen Erklärung des seit dem dreizehnten Jahrhundert stetig steigenden Volkszorns durch vielleicht sich selbst oder durch seltsame Berufe (Behufe?) Zwecks Ernährung (wieder des Volkszorns?) oder wegen der Ritter oder der Wenden gefunden:

    „… sich durch Zeidelei oder als Kossäten oder Einlieger durch Dienstleistungen für Bauern und Ritter zu ernähren.“

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  3. aurorula a. schreibt:

    Ergänzung: am Ersten Mai gibts zur Feier des Tages Blutwurst zum Linsengericht.

    (Anmerkung: Igitt! Selbst wenn ich mich nicht an irgendwelche Kashrut zu halten brauche; Blutwurst ist einfach widerlich.)

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    • Hessenhenker schreibt:

      Bundeswehr-Dosen-Blutwurst ist am Besten, wenn Du die in der Pfanne brätst.
      Und dann drin auf dem Herd stehen lasssen, einen Tag später mal genau anschauen . . .
      Auch in Dosen herrscht nach 10 Jahren (300 Jahre Haltbarkeit) noch Leben.

      Faszinierend!

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      • Aristobulus schreibt:

        … lauter kleine Kuddel-HUUUs ringeln sich da.

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        • Hessenhenker schreibt:

          Und schnappen mit ihren Tentakeln nach Dir.
          Es sei denn, das sind nur die von der zerklüfteten Blutwurst geworfenen Schatten.
          Gibt ja auch immer eine vernüftige Erklärung für alles.

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          • Aristobulus schreibt:

            Waaah-.
            * mir das jetz‘ lieber nich‘ vorstell‘ *
            * mir jetzt Zeidelei und Kossäten und allgemeine Einliegerei vorstell‘ *

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            • Aristobulus schreibt:

              Und was zum verdammten Geier sind die überhaupt?
              Also da kriegt man doch glattweg den Kuddel-HUUU’schen Volkszorn in Dosen, wenn man das noch nie gehört hat und es einfach nicht weiß (kann’s nichtmal irgendwie herleiten; der Einlieger könnte ein Beisasse sein, der irgendwie im Verschlag neben dem Torhaus haust, aber wie zeidelt der?, und darf der das noch, wenn er zum Kossäten befördert wird?, und waren die nich‘ überhaupt Kosaken mit wieder überhaupt großem Volkszorn und so?

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            • Aristobulus schreibt:

              Ala. Zu wikipediatisieren bildet. Wer hätte das vermutet!
              – Kossäten sind ein Dialektausdruck im Osten, heißt einfach Kätner, also Leutz‘, die als „Kötter, Köter, Köthner, Kötner, Kätner oder Kotsassen“ in Katen wohnen und da ihrem Zolksvorn frönen. Schön für die. Sollnse machen.
              – Hingegen Zeidelei ist just das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Zeidlerei
              Wo steckt Clas Lehmann, wenn man ihn braucht!, ja Clas, der Zeidler unter den gezeidelten Brumms.
              – Und ein Einlieger ist wirklich ein Beysaß, also einer, der kein eigenes Haus besitzt (ruft ja den Bauernzorn jedes anständigen Hausvolks hervor, sowas).

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            • Hessenhenker schreibt:

              Wem das Haus abgebrannt wurde, ist also ein Auslieger?

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            • Aristobulus schreibt:

              … und der Brandstifter ein echter Kotzsasse.

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