Der Jude ist eine Schande für den ganzen Berufsstand

„Eine Kandidatur wie die seine ist eine Schande für den ganzen Berufsstand“.
(Bürgermeister Michael Plettenberg am Tag NACH der Wahl über mich zur Presse.)

„Sie waren nicht gemeint, Sie waren supernett“.
(Bürgermeister Michael Plettenberg einige Tage VOR der Wahl zu mir.)

Wenn ich eine Schande für den „Berufsstand“ Bürgermeister bin:
als was soll ich DANN „berufsständlern“?
Als Geldverleiher?

Modernes Wahlplakat á la James Bond: zerstörte sich nach der Wahl von selbst!
(Wem geht ein Licht auf ?)

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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37 Antworten zu Der Jude ist eine Schande für den ganzen Berufsstand

  1. Wolke86 schreibt:

    Ich habe Ihnen schon mehrmals gesagt, dass Sie nicht mit dem Judentum werben sollten. Ich muss einem Juden doch nichts über Antisemitismus erzählen, den es nach wie vor gibt oder ist diese Erkenntnis völlig neu?

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    • Hessenhenker schreibt:

      Verstehe ich nicht, welcher Antisemitismus denn?
      Sowas gibt es in Deutschland nicht (mehr).

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      • Aristobulus schreibt:

        Aber sie hat es Dir doch mehrmals gesagt, sogar schon 🙂

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        • Wolke86 schreibt:

          Sie? Auch wenn die Wolke weiblich ist, ich bin ein Mann.

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          • Aristobulus schreibt:

            Willkommen im Club 🙂

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          • aurorula a. schreibt:

            Auch wenn die Wolke weiblich ist, ich bin ein Mann.
            Hat es seiner Majestät gouttiert? Ja, es hat ihr gouttiert. DIe Majestät ist nunmal grammatikalisch weiblich, selbst wenn der König männlich ist. Ist ja genauso, nur umgekehrt, wenn der König eine Frau ist. Da ist er die Majestät, und sie ist der König.
            Das hätte ich bei der Wolke einfach genauso gesehen. Trotzdem kann sich natürlich jede(r) mit dem Pronomen der Wahl anreden lassen, „er“ also, in dem Fall.

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            • Hessenhenker schreibt:

              Was soll ich da erst sagen, aurorula?
              Ich bin die Büchse der Pandora.
              Und „Pletti“ hat sie aufgemacht.

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            • Aristobulus schreibt:

              In Ostfriesland ist das einfach, da bedeutet „de Wulk“ einfachement der, die oder das Wolk‘, nämlich selbige bei der Teezeremonie mit Andacht in den Tee gelöffelte Sahne, die sodann dorten de Wulk ergibt. Ostfriese müsst‘ man sein.

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  2. Hessenhenker schreibt:

    Wolke86 schreibt, es gäbe Antisemitismus in Deutschland.
    Glaube ich nicht!
    Mal bitte die Finger hoch, wenn Antisemiten hier sind!
    Gibt es hier Antisemiten? Hallo?

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  3. Hessenhenker schreibt:

    Na also, schon eine halbe Stunde vorbei und noch immer hat sich kein einziger Antisemit gemeldet.

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  4. Aristobulus schreibt:

    Übrigens, könnte es sein, dass die Amöneburger Marktplatzlaterne ca. in Lettland liegt, läge oder, sofern, liegen könnte, wenngleich sie ja steht?

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/84/Flag_of_Latvia.svg/150px-Flag_of_Latvia.svg.png (lettische Flagge)

    In Lettland gibt es übrigens Antisemitismus, so wie neuerdings im grünen SPD-Linke-HalbCDU-ExFDP-Parteilosbürgermeister-Hessendeutschland gemunkelt wird, dass es ihn geben könnte, wenn.
    Aber es darf ihn da nicht geben, nicht im Wen- oder im Wemfall, weswegen man dorten meint, dass man als Jude bloß nicht auffallen oder gar einer sein dürfe!, ja auch gar keinen anzunehmenden Fall oder bloß in den flüchtigsten Andeutungen, weil es sonst zu einem dort-DOCH-den-Geben kommen können könnte, also zu dem one-and-only Fall-nein-Unfall, den es ja niemals-nicht geben sollen darf.

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  5. Aristobulus schreibt:

    Wolke (zu 4. April 2017 um 13:56), nun ja, zwischen Vorsicht und Vorsicht besteht ein sehr, sehr großer Unterschied. Die eine Vorsicht, nennen wir sie A, ist Lebensmüdigkeit – hingegen die andere Vorsicht, nennen wir sie B, ist leider nur Übervorsichtigkeit, die niemandem nützt.

    Also erst zu B, ja?, zu jener Übervorsicht, bei der man sofort das Thema wechselt, so bald irgendwer irgendwas sagt, weil gleich einer „Juden“ erwidern könnte, und bei der man, wenn man Blumenfeld heißt, sich lieber als Blume*räusper* vorstellt, weil sonst einer was erwidern könnte. Diese Übervorsicht DARF man einfach nicht. Auf gar keinen Fall. Warum: Weil man zwar da draußen nichts verändert, wenn man sie an den Tag legt!, aber weil man sich dabei selber unsichtbar und letztendlich zum Toten macht: Womit Adolf und Abbas gewonnen hätten.

    Zur anderen Vorsicht, die A genannt war: Die besteht etwa darin, dass man nicht mit Kippa auf die Straße geht. Inwiefern ist es KEINE Selbstverleugnung und KEIN sich selbst Unsichtbarmachen, wenn man NICHT mit Kippa auf die Straße geht: Weil man sich damit bloß in unnötige Gefahr bringt und sich selber schadet. Weswegen es lebensmüde ist, wenn man sich mit Kippa auf die Straße begibt.

    Also besteht zwischen einerseits Lebensmüdigkeit und andererseits Selbstverleugnung kein prinzipieller, sondern nur ein gradueller Unterschied. Aber der ist ein sehr, sehr großer.

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    • aurorula a. schreibt:

      Nunja, von schulterfrei zu oben ohne ists ja schließlich auch nur ein kleiner Hüpfer.

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    • Wolke86 schreibt:

      Dass Hessenhenler Jude ist, braucht er nicht zu verheimlichen, er kann es gerne so vielen Menschen erzählen, wie er will, aber er müsste wissen, dass Juden unbeliebt sind und daher seine Religion/Volk nicht betonen muss.

      Denn Politiker wollen sich während des Wahlkampfes von ihrer besten Seite zeigen, um so viele Stimmen wie möglich zu bekommen. Hessenhenker hat verloren, gut, das hängt mit vielen Dingen zusammen, aber ich vermute, dass die Erwähnung von Juden auch damit zu tun hat.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Meine beste Seite ist jetzt welche? LOL

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        • Wolke86 schreibt:

          Habe ich zwar schon alles mal beantwortet in den letzten Monaten, aber sag ichs nochmal.

          Gutes Aussehen, also keine langen Haare, dafür im Anzug und ernst auftreten.
          Kandidatur für eine seriöse Partei oder parteilos.
          Bessere Wahlplakate, als diese schwarz-weißen, vielleicht mit ihrem Kopf, anstatt nur Text.
          Vielleicht doch von Haus zu Haus gehen.
          In der Presse erzählen, was Sie alles gutes bisher erreicht haben, das wissen Sie selber besser, was Sie können. Sie hätten statt Bücher in die Rathaustür zu nageln, besser Plettenbergs Fehler anprangern sollen und sagen, wie Sie anstelle von ihm gehandelt hätten.
          Die Sache mit Arendt, okay, das konnte keiner im Voraus ahnen.

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      • Hessenhenker schreibt:

        Ich hab jetzt nichts verloren.
        Ich hab jetzt was gewonnen.
        Verloren hatte ich was nach dem Brand, und zwar weil ich nur bei der mich bescheissenden AXA versichert war.

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