Guten Morgen, Amöneburg!

Guten Morgen, Amöneburg!
Ich gratuliere dem Bürgermeister Michael Plettenberg zur Wiederwahl,
dem Herausforderer Stefan Backhaus zu seinen 41 %,
und mir dazu, nun nicht katholisch werden zu müssen.

Mit gerade nochmal Glück gehabtem Gruß
Hessenhenker

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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26 Antworten zu Guten Morgen, Amöneburg!

  1. Hessenhenker schreibt:

    Ab sofort wird es hier wieder satirisch.
    Das ist eine Drohung.

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  2. saejerlaenner schreibt:

    Das Ergebnis ist eine schallende Ohrfeige der Wähler an den Henker. Dabei schien der Wechsel im Amöneburger Stadtparlament schon zum Greifen nah. Immerhin gingen 100 Prozent der Stimmen für die APPD an ihn. Und es ist bestimmt das beste Nachkriegsergebnis bei einer OB-Wahl für die APPD.

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  3. Wolke86 schreibt:

    Schade, dass nur so wenige Menschen Sie gewählt haben. 1,9 % ist erschreckend wenig, dafür, dass es nur 3 Kandidaten gab. Wo kann ich die exakten Zahlen nachlesen, ich will wissen, wie viele Menschen diese 1,9% sind, wahrscheinlich weniger als 100 Wähler.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Wenn man für die APPD in einer ländlichen Gemeinde antritt, kann man nichts anderes erwarten. Bereits vor dem ausgeschriebenen Parteinamen erschrecken sich doch die Leute zunächst.
      Ich mußte immer wieder erklären, daß die APPD NICHT die Kaiserin Sissi in den 50er-Jahre-Filmen erschossen hat.
      Aus der Sicht der APPD habe ich mit dieser Wahl bewiesen , daß es auch in der Fläche Stimmen gibt.
      2 % sind also überall drin, aus Gründen die ich aus parteiinternen Gründen nicht hier preisgebe hätten es in Amöneburg sogar diesmal 5 oder 7 % sein können.
      JEDER hat vorher gesagt: NIE wirst Du überhaupt die Unterschriften bekommen, um antreten zu dürfen.
      DANN hat jeder gesagt: nie wirst Du auch nur eine einzige Stimme bekommen.
      Wäre Stefan Backhaus nicht angetreten (schon optisch seriös, bei mir war es im Sinne des Gesamtauftritts umgekehrt), hätten die Leute eben mit dem Kreuz für mich Protest gewählt.
      Dann hätte Michael Plettenberg eben 90 % gekriegt und ich 10 %.

      Das ist aber egal.
      Ich hatte mit 0,05 % gerechnet in dieser Dreier-Konstellation.

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      • Wolke86 schreibt:

        Vielleicht wäre es doch besser gewesen, für eine andere Partei anzutreten, ich habe es vor Wochen schon gesagt, dass die APPD keine seriöse Partei ist. Dazu kam kein gutes Auftreten, ich erinnere an die Fotos aller drei Kandidaten, wo Plettenberg und Backhaus im Anzug waren, aber Sie mit Arbeitskleidung und Hammer. Aktionen, wie das
        Letztendlich hielten die Amöneburger Sie für einen Spaßkandidaten, deswegen konnten Sie niemals gewinnen.

        Gibt es wenigstens Wahlkampfkostenerstattung?

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        • Wolke86 schreibt:

          Nachtrag:
          Aktionen, wie das Nageln vom Grundgesetzes an die Tür des Rathauses, war auch ein Schlag ins Wasser.

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          • Aristobulus schreibt:

            Warum, Wolke?
            Irgendwer muss es mal anders machen als die Gesamtheit. Sonst wied es doch vollends unerträglich, nein?
            Diese ubiquitäre Kombination Anzug-ausm-Kaufhaus, Friseurfrisur-wie-alle, Normalparteimitgliedschaft und stammelnder Aufruf zum allgemeinen Weiterwursteln macht schließlich jeder, jeder, jeder. Die das so tun, diesen Habitus haben und diese Fachworte daherreden usw. usf., sind allesamt austauschbar, Abziehbilder ihrer selbst in tausendfacher Ausführung, Funktionäre halt!, aber keine Charakterköpfe… und wenn sie mal welche waren, haben sie seitdem alles dafür getan (incl. Seelenverkauf), um keine mehr zu sein.
            Einzige Ausnahme war der Hessenhenker.

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            • Aristobulus schreibt:

              Huch, Moderationsschleife?

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            • Aristobulus schreibt:

              Ah, verdammich. Das Buzzword war’s, das verdammigte. LOL.

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            • Aristobulus schreibt:

              … also An-z_u’g (nur richtig geschrieben ohne Stindebriche und Pünckteley) isses. Wer’s schreibt, wird moderiert. Wer ihn anzieht, auch.
              Nichts ohne Grund!, hat Heidegger festgestellt.

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            • aurorula a. schreibt:

              Heidegger. Hätte er mal Gewässer erforscht, da gibt es wirklich nichts ohne Grund.

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            • Aristobulus schreibt:

              … aber er musste ja das Germanisten- und das Germanentum erforschen (Snorri Sturluson schrub einst von einer „Gähnung grundlos“, gap var ginnunga, das entdeckte der Heidegger, war erstaunt (weil er’s nicht wie Snorri Sturluson konnte) und entschied sich, fortan allgemein A_nz_’üg–e tragenderweise zu ermüden.

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            • Wolke86 schreibt:

              Was nützt es, sich anders zu verhalten und aus der Masse raus zu stechen, wenn es nicht zum Erfolg führt. Sie sagen es ja, die Leute, die so tun, als wüssten sie alles und welches Fremdworte benutzten, beeindrucken nun mal andere Menschen.

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            • Aristobulus schreibt:

              … und was nützt es dann, wenn man solcherart Erfolg gehabt hat? Dann ist man eingesperrt in einer Rolle, die einem wohl nichtmal steht, und aus lauter Funktionierenmüssen-wie-Andere und Selbstverleugnung bekommt man Alpträume und Atemnot und wasweißich noch.

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        • Hessenhenker schreibt:

          Offenbar hat man eine andere Agenda, wenn man für die APPD antritt.
          Meine Zustimmungsrate kann man nicht an den Prozenten ablesen.
          Ich habe in diesem Wahlkampf sehr viel gewonnen, und nein, ich rede NICHT von den 2 %.

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  4. Wolke86 schreibt:

    Auf der Homepage von Amöneburg habe ich die ausführlichen Wahlergebnisse gefunden, die ich gestern noch gesucht habe.

    Hessenhenker hat genau 50 Stimmen bekommen. Eine hübsche glatte Zahl.

    Etwas überrascht bin ich beim Stadtteil Erfurtshausen, denn dort hat nicht Plettenberg die meisten Stimmen, sondern Backhaus mit 72%, dieser Stadtteil ist der Einzige ohne ungültige Stimme. Gibt es dafür eine Erklärung?

    http://www.amoeneburg.de/seite/de/stadt/1715/-/Die_Stadt_Amoeneburg_hat_gewaehlt:_Die_Ergebnisse_der_Buergermeisterwahl_vom_19_Maerz_2017.html

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