Amöneburg bleibt parteilos

Amöneburg hat Pech gehabt!
Statt den interessanten Hessenhenker ins Bürgermeisteramt zu wählen, gab es irgendwas mit 57 % für den amtierenden parteilosen Bürgermeister und irgendwas um die 40 % für den parteilosen Herausforderer. 3,69 % anfangs für mich, später auf 1,9 % gesunken.
Da gratuliere ich aber!
Besonders natürlich gratuliere ich dem für weitere 6 Jahre gewählten Michael Plettenberg, seine Rente ist nun noch sicherer als vorher.

Die Aussichten für die kleine Stadt sind grauslig:
keine Erdwärme (die Eiszeit naht),
kein Spielcasino (Amöneburg wird nicht im Geld schwimmen).
Und im tristen Leerstandsgebiet (in anderen Städten unter den Namen „Marktplatz“ und „Altstadt“ bekannt) droht die Ansiedlung eines besoffenen, nervenden und ständig bei heiligen Veranstaltungen dazwischenrufenden APPD-Nichtsnutzfunktionärs, der den Bürgermeister dann nach der nächsten Kommunalwahl im Stadtparlament in den Wahnsinn treibt mit Rufen nach Freibier und „Haste mal ne Mark“.

Während ich in Marburg dem Oberbürgermeister künstlerisch dabei freundlich „helfe“, das Lutherjahr zu zelebrieren.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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10 Antworten zu Amöneburg bleibt parteilos

  1. Clas Lehmann schreibt:

    Sie haben es dorten nicht anders gewollt, die Chance hätten sie ja gehabt… und immerhin 19 000ppm.

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  2. Clas Lehmann schreibt:

    Und die Wahlbeteiligung immerhin gegenüber anderen Gemeinden mehr als verdoppelt, 64 % ist doch sehr achtbar. Wie sieht das im Vergleich zur vorigen Wahl aus?

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  3. Paternoster schreibt:

    Schade, ich hätte dich mir gut als Bürgermeister vorstellen können. . Wobei das vermutlich auch Perlen vor die Säue gewesen wäre, von daher vielleicht ganz gut dass alles beim Alten bleibt. Du solltest per direkt Mandat nach Berlin oder besser Brüssel berufen werden. -kommunal hat man doch zu wenig Einfluss, siehst ja wir das Etablissement am System (oder an sich selbst?) scheitert

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