Ich bin gegen Sklavenarbeit

Beim OP-Wahlforum in Roßdorf wurde ich gefragt (bei den Ja/Nein-Fragen),
ob ich für mehr Ehrenamt in Amöneburg sei.
Ich habe in den Saal gerufen: NEIN, ich bin GEGEN Sklavenarbeit.
(Vor allem bin ich dagegen, daß Umsonstarbeit bezahlte Arbeit verdrängt).

Der Saal hat sich gefreut! Leider kam meine soziale Einstellung nicht im Artikel vor.

Hoffentlich freut sich der Bürgermeister auch, denn ich habe fleißig Werbung für sein „Wahltaxi“ gemacht.
Da er ja der Bürgermeister ALLER Amöneburger ist, gehe ich davon aus, er fährt auch die Wähler von Mitbewerber Backhaus und auch meine Wähler zu den Wahllokalen und wieder heim . . .
Hoffentlich fällt der arme ehrenamtliche Taxifahrer dabei nicht erschöpft aus dem Sattel, er wird Sonntagabend noch für die Wahlparty der Oberhessischen Presse gebraucht.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
Dieser Beitrag wurde unter Amöneburg, Bürgermeisterwahl abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Ich bin gegen Sklavenarbeit

  1. aurorula a. schreibt:

    Als ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich erst an sowas hier:
    http://edition.cnn.com/specials/world/freedom-project
    (=Menschenhandel) Da bin ich auch dagegen.

    Leute, die einfach nur umsonst arbeiten, haben immerhin noch die Möglichkeit, es zu lassen. Meistens ist letzteres sogar besser für die Sache, die sie mit ihrer Arbeit unterstützen wollen.
    Was das angeht habe ich von Rolf Dobelli ein Beispiel gelesen: angenommen, ein Fotograf zimmert vier Stunden lang ehrenamtlich für einen Naturschutzverein ein Vogelhäuschen. Windschief, unästhetisch – und zugig auch, sodass sich ein Vogel wahrscheinlich eher nicht dort niederlässt, aber immerhin: vier Stunden Engagement! Viel sinnvoller, wenn auch nicht so glamourös engagiert, wäre es doch, er arbeitet diese vier Stunden länger als Fotograf, und spendet sein Gehalt anschließend einer Schreinerei, die dafür gleich mehrere richtig gute Vogelhäuschen zimmert. So haben alle mehr davon – vor allem die Flattertiere.

    Gefällt 1 Person

  2. Aristobulus schreibt:

    … bin übrigens explizit für Flattertiere, für Wiegand-Hessenhenker als Bürgermeister, für geradegenagelte und unzugige Vogelhäuschen, für bezahlte Arbeit, für Flattertiere, für Sinnvolles versus Windmache, und für Wiegand-Hessenhenker als Bürgermeister.
    So.
    Das wollt’sch nur nochmal‘ so sagen.

    Gefällt 2 Personen

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