Den Juden wählen ist Christenpflicht in Amöneburg!

Nach dem Taufbefehl sollen die Christen alle Menschen zu Jesus‘ Jüngern machen.
Also ist es Christenpflicht, am kommenden Sonntag im Wahllokal den Juden zu wählen,
denn ab 80 % wird der katholisch.

Mein Wahlergebnis wird zeigen, wieviel Christen in Amöneburg Jesus Taufbefehl befolgen.
Den Juden wählen ist Christenpflicht in Amöneburg!

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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18 Antworten zu Den Juden wählen ist Christenpflicht in Amöneburg!

  1. aurorula a. schreibt:

    (amüsiert sich gerade, daß das Genitiv-S, das beim Koran und beim Islam immer vergessen wird, hier zuviel ist – und zwar wegen des Genitivs 🙂 . Und dann darüber, daß ich auch nicht weiß, ob ich jetzt schreiben soll „Griechisch ist doch eine schöne Sprache“, oder „Latein ist doch eine schöne Sprache“, weil ich mich bei 50% Trefferchancen und der ganzen Weiterreicherei von einer Sprache zur anderen und zur nächsten ehrlich nicht auf die eine oder andere als Verursacher wetten traue, aber trotzdem beide schön sind. Sehen Sie in der nächsten Folge: den Vokativ! Aber nur ab 80% Wahlergebnis.)

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    • Hessenhenker schreibt:

      Als Künstler mach ich mir meine eigene Sprache.
      Ich verwende meist den Henkernativ.

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      • aurorula a. schreibt:

        Solange kein Narrativ draus wird, ist das alles cool 🙂

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        • Hessenhenker schreibt:

          Beim nächsten Mal mach ich bei der Rathauserstürmung wieder mit!
          Ich stürme also dann mein eigenes Rathaus. So wie JEDEN Morgen.

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          • aurorula a. schreibt:

            Wenn Du heute anfängst, reicht auch einmal im Monat.

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            • Aristobulus schreibt:

              … als man kann „Jesus‘ Sandalen“ im Grund sagen, also im Grund als gültigen Genitiv, ja?, also als Genitiv des Jesusses, denn man sagt ja auch Caesars Freude, Ciceros Räuspern, Luculls fetter Brei, oder Neros nettes Feuer.

              „Jesu bleibet meine Freude“ sagte Bach, als er sich den Kopf kratzte, weil er für ’ne Motette keinen passenden Titel hatte, und da hatte er ihn, merkwürdigerweise mit dem lateinischen Genitiv als deutschem Nominativ.
              Diese lateinische Genitiv ist übrigens völlig schief und krumm 😀 , denn als gerader müsste er Iesi heißen, aber gerade isser nicht, denn er ist so krumm, weil „Jesus“ ja kein lateinisches Wort ist. Darum geht der Genitiv „Iesu“, so wie er sonst nie geht.
              Da steht’s im Sprachfluss, sieht immer komisch aus: https://la.wikipedia.org/wiki/Iesus

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            • aurorula a. schreibt:

              … war wohl doch griechisch. Ich wusste doch, bei der Sorte 50/50-Ratespielen erwische ich das falsche ;(

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            • Aristobulus schreibt:

              Ja!, wobei das eine grammatikalische Missgeburt ist, zumal im Lateinischen sonst nie ein griechischer Genitiv vorkommt. Griechelnde Namen werden latinisiert (aus Aischylos wird Aeschylus, aus Platon mit geschlossenem O, weil Omega, wird Plato, Platonis, Platone, Platonem, Platone), und so werden alle auf die Allerlateinischste dekliniert, bis dass der Kikero sich erbricht.
              Nur beim Jesum nimmt die Vulgata erstaunlicherweise den griechischen Genitiv (Iésoss, Iésu, usf.). Irgendwer wollte nicht Iesi sagen, des Jäsusses, vielleicht weil er ahnte, dass in Italien dermaleinst eine Stadt stehen werde, die so heißt (Jesi).
              Das war dem zuviel.

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            • aurorula a. schreibt:

              Aber nicht dem Zizero, der hatte vorher schon abgewunken.

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            • Aristobulus schreibt:

              Hat er. Aber etwas mühsam, weil er auf Italienisch jetzt Ciccio heißt (Tschítscho, der Dickliche).

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            • Hessenhenker schreibt:

              Klitschko? Maidan? Och nööö.

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            • Aristobulus schreibt:

              … den hab ich mal gesehen. Im Café. Da saß der. Aber der saß nicht nett im Café. Hmm, es lag aber nicht am Café.

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            • aurorula a. schreibt:

              Nachtrag: Mitm lateinisch/griechisch-gemischten Vokativ lässt sich – a propos schräge Grammatik – auch noch ein Kapitel füllen, bevor (oder je nach (Nicht-)Interesse auch: nachdem) das langweilig wird…

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            • Aristobulus schreibt:

              Mit dem Diminutiv auch, in Italien gibt’s ja die Stadt Jesolo, der Name müsst‘ von einem Diminutiv-Akkusativ stammen, also „wen?, das Jesulein“. Die ist schick, die Stadt Jesolo. Wahrscheinlich kamen einst ein paar hin, denen es da zu schick war, und sie riefen, „Iesulum venire necesse!“, (schicker ACI), oh wenn doch das Jäsulein käme.
              Aber es kam wieder nicht, und Jesolo hieß dann so, blieb aber schick.

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            • aurorula a. schreibt:

              Weshalb gefühlt jede zweite Pizzeria so heißt. Aber nicht in Italien, sondern hier.

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            • Aristobulus schreibt:

              … ach!, da oder hier oder anderenfalls gibt’s etwa dieses:

              Das Foto heißt „caprese con pomodoro nasone“, also Ziegiges mit Großnasen-Goldapfel.
              Man sollte nicht in die Pizzeria Stiefel in Jesolo, oder überhaupt nach Jesolo, oder in eine hiesige oder anderswoige Pizzeria, die Jesolo heißt.

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            • aurorula a. schreibt:

              … irgendwie meinte ich spontan, die Pizzeria wäre nach ihrem Hausgericht benannt.

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  2. aurorula a. schreibt:

    P.S: ich weiß nicht mehr, wo wir über Lady Gaga geredet haben, sonst hätte ich das hier da angehängt:

    .

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