Der Bürgermeisterkandidat nagelt gern

Auf Nachfragen zur Rathaustür hier meine ernsthafte Antwort:
ziehen Sie mir die Rathaustür von meinem ersten Bürgermeistergehalt ab!
Wenigstens mache ICH nicht den Wald kaputt.

Denken Sie daran: erst ab 80 % für mich werde ich katholisch!

Ihr Bürgermeisterkandidat Rainer Wiegand
(der einzige Kandidat, der noch NIE aus der SPD ausgetreten ist)

http://www.op-marburg.de/Lokales/Ostkreis/Amoeneburg/Amoeneburger-Buergermeisterwahl/Der-Henker-und-sein-Thesenanschlag

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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7 Antworten zu Der Bürgermeisterkandidat nagelt gern

  1. Bergbauer schreibt:

    Sie werden ab 80 % katholisch?
    Dann ist es Christenpflicht, den Henker zu wählen.

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  2. aurorula a. schreibt:

    Wirst Du dann auch zu 80% katholisch? Und woraus bestehen dann die anderen 20% Reilgiössein? In Einklang mit der Rathaustür aus Protestantismus?

    Nicht, daß das eine protestantische Tür wäre, sondern wegen der Kunstaktion zum Lutherjahr 😛
    Theoretisch müßten dann also 19 Thesen aufs Kunstpapier, souffliert mir gerade mein innerer Nerd…

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    • aurorula a. schreibt:

      … und verschätzt sich nur um eine Aussage – immerhin stehen im Grundgesetz 20 Artikel, in denen es um die Grundrechte geht. Da sieht man, was ich für ein Zyniker bin: der Artikel 1 ist eine Art schwammige Präambel mit Würde und allem; der Rest ist konkret und damit einklagbar.

      P.S: tolle Kunstaktion 🙂

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    • Wolke86 schreibt:

      80 % katholisch gibt es nicht, entweder ist ein Mensch katholisch oder nicht. Allerdings halte ich die Behauptung, er würde konvertierten für paradox, da Wiegand für sich als Jude wirbt und dann bei hohem Erfolg kein Jude mehr sein will.

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      • aurorula a. schreibt:

        … ungefähr das, was ich mit 80%-katholisch sagen wollte. Aber eine gute Parodie auf absurde Wahlversprechen, das muß man dem Hessenhenker lassen 🙂

        Gefällt 2 Personen

        • Aristobulus schreibt:

          … also man kann durchaus katholisch werden und Jude bleiben.
          Inwiefern kann man das: Weil man auf der katholischen Ebene auch als Katholik ungläubig sein kann, ähm sündig ist man katholischerseits als Katholik auf jeden Fall, und weil einer, der Jude, ist, katholischerseits bloß als unerleuchteter Nochnichtkathole gilt („anima naturaliter christiana est“).

          Als Jude jedoch (also die jüdische Ebene jezze) kann man jedoch nicht vom Judesein weg. Selbst wenn man plötzlich meschigge wird und der Göttin Kali opfert, bleibt man a Jid, freilich a meschiggener. Als solcher muss man dann Tschuwe machen (also dem Rebben sagen, ojwej!, ich mach jetzt Tschuwe, Umkehr), und so halt. Dann gilt’s.

          P.S.
          Spinoza hatte der Göttin Natur geopfert (wohl nur schriftlich, aber immerhin), und er wurde daraufhin aus der jüdischen Gemeinde ausgeschlossen. Hätte er halt nur wieder eintreten müssen, indem er z.B. die Göttin Natur als meschigge bezeichnet hätte!, das reicht voll und ganz. Aber nein, er wollte nicht. Dabei wurde/war er nichtmal katholisch 🙂

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