Politik macht Menschen krank

Was gibt es Perverseres, als die Menschen am Schlafen zu hindern und sie Gesundheitsgefahren auszusetzen und krank zu machen,
bloß um ihnen aus politischen Gründen scheinbar „gesunde“ Energie liefern zu können?

Bürgerversammlung Mardorf am Dienstag:
Menschen aus Erfurtshausen und Mardorf sagen, daß sie von den Emissionen der Windenergieanlagen im Wald auf der Mardorfer Kuppe schon jetzt beeinträchtigt sind.

Antwort der „Exberrdden“ an die Bürger:

„Sie haben das falsch verstanden.“
„Da haben Sie nicht richtig zugehört.“

Ich habe richtig zugehört: die Anlagen, die JETZT SCHON im Wald stehen, machen die Anwohner krank. Es kann nicht die Lösung sein, über die NOCH NICHT GEBAUTEN Anlagen zu verhandeln, während die SCHON EXISTIERENDEN bereits das Problem sind.
Anlagen, deren Betrieb gesundheitsschädlich ist, müssen stillgelegt werden.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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24 Antworten zu Politik macht Menschen krank

  1. natureparkuk schreibt:

    Kranke Menschen sind ein gutes Geschaeft, als Arzt weiss ich das!

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  2. aurorula a. schreibt:

    A propos Politik: Henker hats geschafft 🙂 , Donald Trump eifert ihm nach.
    (der Spiegel muß wohl (mal wieder) ein Titelbild mit Trump haben, was mein Yellow-Mailprovider-Nachrichtendienst zur Schlagzeile verleitet: „Kontroverse um Henker Donald“; stattdessen verlinke ich aber lieber einen gscheiten Artikel zum selben Thema: https://heplev.wordpress.com/2017/02/04/wie-der-spiegel-titelt-ein-vergleich/ )

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    • aurorula a. schreibt:

      Nachklapp: einen sehr schönen Artikel aus der Welt habe ich noch zu bieten.
      Zitat: Tatsächlich ist in diesem „Spiegel“-Cover beispielhaft kondensiert, was derzeit schiefläuft im hyperventilierenden Anti-Trump-Journalismus. Und nicht nur dort. Unser öffentlicher, von sozialen Medien turboladermäßig aufgeladener Diskurs ist längst in einen dauerhaften Erregungszustand eingetreten. Kein Wort ist zu groß, kein Vergleich zu schief, als dass er nicht angebracht werden würde.
      https://www.welt.de/politik/ausland/article161803798/Dieses-Spiegel-Cover-entwertet-den-Journalismus.html

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      • Aristobulus schreibt:

        Genauestens, Aurorula.
        Da steht u.A., dass man zutiefst die Lehre Lenins verinnerlicht habe, nach der es ja nicht um Debatten oder um’s Abwägen, sondern allein darum geht, den politischen Gegner als Monstrum zu vernichten.

        Um’s einfach mal so zu bemerken: Der Kandidat Wiegand-Hessenhenker steht da voll drüber, der will keinen Herrn Plettenberg und keinen Herrn Backhaus vernichten, der will bloß nicht, das Windrad-G’schaftlhuber oder glatte Sportfunktionäre weiter Bürgermeister sind.

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  3. zweitesselbst schreibt:

    Ich denk mal, das Problem ist ja, dass in einer demokratischen Gesellschaftsordnung, wo also praktisch jeder jeden wählen kann, zumindest theoretisch, auch nicht ganz gesunde Politiker von ebensolchen Wählern gewählt werden können. Und wie schon mal Douglass North, amerik. Wirtschaftshistoriker u. Ökonom, 1993 Nobelpreisträger, an anderer Stelle erkannte –>> In einer Welt voller Unsicherheit muss man eine Menge Dinge ausprobieren. Man kann nur hoffen, dass einige davon funktionieren.

    Bei der Gelegenheit: Schönes Wochenende wieder. ^^

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