Politik macht Menschen krank

Was gibt es Perverseres, als die Menschen am Schlafen zu hindern und sie Gesundheitsgefahren auszusetzen und krank zu machen,
bloß um ihnen aus politischen Gründen scheinbar „gesunde“ Energie liefern zu können?

Bürgerversammlung Mardorf am Dienstag:
Menschen aus Erfurtshausen und Mardorf sagen, daß sie von den Emissionen der Windenergieanlagen im Wald auf der Mardorfer Kuppe schon jetzt beeinträchtigt sind.

Antwort der „Exberrdden“ an die Bürger:

„Sie haben das falsch verstanden.“
„Da haben Sie nicht richtig zugehört.“

Ich habe richtig zugehört: die Anlagen, die JETZT SCHON im Wald stehen, machen die Anwohner krank. Es kann nicht die Lösung sein, über die NOCH NICHT GEBAUTEN Anlagen zu verhandeln, während die SCHON EXISTIERENDEN bereits das Problem sind.
Anlagen, deren Betrieb gesundheitsschädlich ist, müssen stillgelegt werden.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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24 Antworten zu Politik macht Menschen krank

  1. natureparkuk schreibt:

    Kranke Menschen sind ein gutes Geschaeft, als Arzt weiss ich das!

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    • Aristobulus schreibt:

      … mag sein, aber Kranke sind kein gutes Geschäft für den Verursacher der Krankheit, so bald es genug Gutachten und Untersuchungen darüber gibt, dass es wirklich um den Verursacher handelt. Dann ist der u.U. sehr schnell pleite.

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    • aurorula a. schreibt:

      Wenn’s dafür keine Krankheiten mehr gäbe, würde ich auch gerne die nächsten hundert Jahre lang Hartz IV beziehen.

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      • Aristobulus schreibt:

        … mit keinen Krankheiten mehr würden die Leute alle irrsinnig werden, oder komplett grün. Also beides.

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      • aurorula a. schreibt:

        A propos mein Beruf wollte ich gerade jemandem der online um Hilfe beim kleinkriegen von Tabletten gebeten hat (also genau die Art von Frage, mit der ich meine Brötchen verdiene) erklären was für ein praktisches, unkompliziertes Werkzeug ein Tablettenteiler ist und wie der funktioniert – allerdings hatte derjenige mich vor drei Wochen (wohl) gesperrt weil ich offen Sympathien für Donald Trump bekundet habe – und so rätselt er immer noch über dreiviertelte Tabletten 😈 …
        Und die Moral von der Gechicht‘: nur mit medizinischem Fachpersonal verscherzen falls man fest damit rechnet nicht wieder krank zu werden. Oder sich in gesundheitlichen Dingen zumindest das Leben unnötig schwer machen will.

        Das wäre dann ein sehr wörtlicher Fall des Titels hier (Politik macht Menschen krank).
        Drei Nummern größer kommen die BDS-Leute auch nicht besser davon (vorrausgesetzt sie sagen nicht A und tun B, was nicht ganz ungewöhnlich sein soll), wenn sie konsequent sind und israelische Medizintechnologie boykottieren – aber die sind nun eindeutig selbst schuld.

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  2. aurorula a. schreibt:

    A propos Politik: Henker hats geschafft 🙂 , Donald Trump eifert ihm nach.
    (der Spiegel muß wohl (mal wieder) ein Titelbild mit Trump haben, was mein Yellow-Mailprovider-Nachrichtendienst zur Schlagzeile verleitet: „Kontroverse um Henker Donald“; stattdessen verlinke ich aber lieber einen gscheiten Artikel zum selben Thema: https://heplev.wordpress.com/2017/02/04/wie-der-spiegel-titelt-ein-vergleich/ )

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    • aurorula a. schreibt:

      Nachklapp: einen sehr schönen Artikel aus der Welt habe ich noch zu bieten.
      Zitat: Tatsächlich ist in diesem „Spiegel“-Cover beispielhaft kondensiert, was derzeit schiefläuft im hyperventilierenden Anti-Trump-Journalismus. Und nicht nur dort. Unser öffentlicher, von sozialen Medien turboladermäßig aufgeladener Diskurs ist längst in einen dauerhaften Erregungszustand eingetreten. Kein Wort ist zu groß, kein Vergleich zu schief, als dass er nicht angebracht werden würde.
      https://www.welt.de/politik/ausland/article161803798/Dieses-Spiegel-Cover-entwertet-den-Journalismus.html

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      • Aristobulus schreibt:

        Genauestens, Aurorula.
        Da steht u.A., dass man zutiefst die Lehre Lenins verinnerlicht habe, nach der es ja nicht um Debatten oder um’s Abwägen, sondern allein darum geht, den politischen Gegner als Monstrum zu vernichten.

        Um’s einfach mal so zu bemerken: Der Kandidat Wiegand-Hessenhenker steht da voll drüber, der will keinen Herrn Plettenberg und keinen Herrn Backhaus vernichten, der will bloß nicht, das Windrad-G’schaftlhuber oder glatte Sportfunktionäre weiter Bürgermeister sind.

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  3. zweitesselbst schreibt:

    Ich denk mal, das Problem ist ja, dass in einer demokratischen Gesellschaftsordnung, wo also praktisch jeder jeden wählen kann, zumindest theoretisch, auch nicht ganz gesunde Politiker von ebensolchen Wählern gewählt werden können. Und wie schon mal Douglass North, amerik. Wirtschaftshistoriker u. Ökonom, 1993 Nobelpreisträger, an anderer Stelle erkannte –>> In einer Welt voller Unsicherheit muss man eine Menge Dinge ausprobieren. Man kann nur hoffen, dass einige davon funktionieren.

    Bei der Gelegenheit: Schönes Wochenende wieder. ^^

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