Warnung vor frühzeitiger Briefwahl

Ich kann nur dazu raten, die Briefwahlstimme nicht zu früh abzugeben.
Mancher könnte sich nämlich ärgern, die Stimme nicht mehr rückgängig machen zu können, wenn wie vorausgesagt unvorhergesehene Entwicklungen eintreten.

Weil ich hier hartnäckig gefragt worden bin, wofür ich denn im Einzelnen stehe und was denn die Sorgen der Wähler sind: ich will einen spannenden Wahlkampf und verrate nicht gleich alles am ersten Tag. Und auch die Wählerinnen und Wähler verraten nicht allen Kandidaten alles.
Es  wäre auch unfair, der diesmal sehr spannenden Berichterstattung in der Presse vorzugreifen.

In meinem Fall kommt ja noch dazu, daß es auch denkbar wäre, daß wahlrelevante Informationen im Kulturteil stehen können, bei anderen Kandidaten vielleicht sogar im Sportteil.
Mein Tipp: die Oberhessische Presse ganz  durchlesen!

Ein Wahlkrimi macht allen Kandidaten mehr Ärger Freude, wenn man nicht gleich am  ersten Tag erfährt: der Gärtner war’s.

Unbeabsichtigt begann der Wahlkampf für mich schon während der Wahlausschuss tagte:
einfach, indem ich als einziger Kandidat (wie sonst eigentlich überall für alle Kandidaten üblich) den demokratischen Gremien meine Achtung durch Anwesenheit erwies.
Das fing für mich schon mal gut an, ich habe alles richtig gemacht.

 

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
Dieser Beitrag wurde unter Amöneburg, Bürgermeisterwahl abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

22 Antworten zu Warnung vor frühzeitiger Briefwahl

  1. Anders H. Arendt schreibt:

    Man stelle sich vor, es käme raus, dass z.B. Wiegand seine Frau schlägt und dann haben ihm alle schon die Briefwahlstimme gegeben. Oder es stellt sich raus, dass Pletti nicht mehr Sau(lus), sondern Pau(lus) ist und der FDP beitritt, die erwiesenermaßen gegen Windkraft ist. Dann verschwindet das einzige Argmument, ihn nicht zu wählen. Denn im Großen und Ganzen ist er ja recht gut, er kämpft und kämpft und kämpft für die Menschen. Endlich gibts nach 10 Jahren „mein Kampf“ einen Radweg nach Kleinseelheim. Wäre zwar nicht nötig gewesen, ich bin schon mit 5 Jahren durchs Feld nach Kleinseelheim gefahren. Aber inzwischen ist wahrscheinlich ein Schild „Radweg“ angebracht. Lass uns mal einen Ortstermin machen, um die Ergebnisse von „mein Kampf“ zu besichtigen.

    Gefällt mir

  2. Anders H. Arendt schreibt:

    Wenn Pletti in die FDP geht, haben natürlich CDU, SPD und Grüne ein Problem. Aber das soll ja nicht das Problem der Amöneburger sein. Die akzeptieren ihren Pletti sicher auch, wenn er Mitglied bei einer Splitterpartei wie FDP, AfD oder NPD ist. Den dummen Menschen auf dem Dorf ist das Parteibuch doch egal. Für welche Partei Pletti in seiner Freizeit Weltpolitik mitgestaltet, geht das dumme Wahlvolk eigentlich nicht mal was an. Genauso wenig geht es das dumme Wahlvolk an, wie viele Metallmonster aufgestellt werden. Die Stadtverordneten habens einstimmig beschlossen, das Wahlvieh soll das Maul halten.

    Gefällt mir

  3. Anders H. Arendt schreibt:

    Beruhigt hat mich am Samstag, dass Pleitenberg, der große Eventmanager, auf die große Halle seines Wahsinnsprojekt Germania nun doch verzichten will. Ist ja schon mal nichts geworden: https://de.wikipedia.org/wiki/Große_Halle

    Gefällt mir

  4. Anders H. Arendt schreibt:

    Insgesamt war Pletti gegenüber der OP sehr ehrlich: Er gestand ein, dass in der Politik Schmiermittel (können Schmiergelder, aber auch z.B. Kunstwerke sein, die sehr viel Geld wert sind) wichtig sind. Auch die bisher als „Verschwörungstheorie“ abgetane Tatsache, dass Entscheidungen nicht demokratisch, sondern in „konspirativen Treffen“ fallen, brachte Pletti endlich an die Öffentlichkeit. Und dass das Volk rein gar nichts mitzubestimmen hat, sondern sich nach seiner und nach Ansicht der meisten Politiker den Beschlüssen der Politiker fügen soll, wurde klar, als er den Windkraftgegnern den Wind aus den Segeln nahm, indem er auf Stadtverordnetenbeschlüsse verwies, die vor ca. 88 Jahren „einstimmig“ für die ca. 88 Windkraftanlagen gestimmt haben. Fazit: Entscheidungen fallen in konsprirativen Treffen, an denen auch unsere Politiker nur als Marionetten teilnehmen, die anschließend sogenannte Beschlüsse fassen und den Willen der wahren Herrscher dieser Welt (nach Auskunft von Jean-Claude Juncker sind es sogar Herrscher anderer Planeten – Besoffene reden bekanntlich die Wahrheit). Tja, wie sagte Horst Seehofer? https://www.youtube.com/watch?v=UBZSHSoTndM

    Gefällt mir

  5. Anders H. Arendt schreibt:

    Bin mal gespannt, wann ich hier gesperrt werde, so viel Kritik und Wahrheit verkraftet wahrscheinlich nicht mal der Hessenhenker-Blog auf Dauer. Manche Kommentare von mir wurden ja auch in der Vergangenheit gelöscht, komischerweise immer dann, wenn es gegen Stefan Heck ging. Heute ist mir der Grund klar: Hessenhenker kämpft politisch gegen meinen Genossen Sören, mit dem unsäglichen Slogan „Bartol muss weg!“ Kann dazu nur sagen: Vergiss es, Rainer, Heck wird niemals gegen Bartol gewinnen, er schafft es ja nicht mal, gegen FDP-Pletti und gegen die APPD einen Kandidaten aufzustellen. Miniparteien wie die APPD und die FDP kriegen es hin, die CDU als stärkste Fraktion in Amöneburg stellt keinen Bürgermeisterkandidaten auf? Das ist eine Blamage erster Güte für Heck. Stefan kann seine Ehre nur noch retten, wenn er Backhaus oder dich nachträglich in die CDU aufnimmt und verhindert, dass sich die FDP mit einem der höchsten Ämter in Hessen schmückt. Amöneburg ist zwar die kleinste Stadt mit Oberbürgermeister in Hessen, aber immerhin (offiziell ist er nur Bürgermeister, aber der frühere Schulleiter Malik spricht aus gutem Grund vom „Oberbürgermeister“, weil er ja „oben“ auf dem Berg sitzt und auf das Fußvolk runter schauen kann).

    Gefällt mir

    • Hessenhenker schreibt:

      Kaum gesehen, schon geantwortet:
      wenn alles gut geht, wird Bartol 2017 der Blamierte sein.

      Du hast es doch selbst eingeräumt: ich bin Abwahlexperte!

      Gefällt mir

      • Anders H. Arendt schreibt:

        Dein Abwahlkonzept ist bei Bürgermeisterwahlen erfolgreich. Bei der Bundestagswahl wirst du keinen Erfolg haben. Ob Bartol oder Heck ist den meisten Leuten egal. Bei den maximal 15% der Wähler, die ihre Erststimme nach Sympathie vergeben, hat Sören aber ein Stein im Brett. Sören Bartol hat auch meines Wissens nichts falsch gemacht, was man ihm anlasten könnte. Für mich ist eh klar, ich bin in der SPD und werde für Bartol werben, wie ich das auch schon in den Jahren gemacht habe, in denen ich noch parteilos war. Ein Friedensgespräch mit Stefan Heck und Frank Gotthardt würde ich inzwischen trotzdem gerne führen. Streit und Feindschaft gehören für mich der Vergangenheit an.

        Gefällt mir

        • Hessenhenker schreibt:

          Eine Verhinderung von Bartol als Gewinner der Direktwahl ist viel einfacher als eine Bürgermeister-Abwahl.
          Natürlich habe ich als Bürgermeister keine Zeit, mich für Bartols Nichtwahl zu engagieren, aber Anders Arendt bezweifelt ja an anderer Stelle, daß ich es werde.
          Und genau deshalb kann ich gewinnen.

          Gefällt mir

  6. Wolke86 schreibt:

    Dafür, dass in knapp 8 Wochen die Wahl ist, berichtet Amöneburg auf der eigenen Homepage aber nichts. Unter Kommunalpolitik und Wahlen steht noch nicht mal der Termin für die Bürgermeisterwahl.

    Gefällt mir

    • Anders H. Arendt schreibt:

      Doch! Die Stadt Amöneburg macht permanent Wahlkampf für Pleitenberg. Alles, was da berichtet wird, dient dazu, den schlechten Bürgermeister in ein gutes Licht zu stellen. Kommentare auf der Facebook-Seite werden hingegen radikal gelöscht, sobald Pleiti kritisiert wird. Ich darf inzwischen dort gar nicht mehr kommentieren. Dieselben Leute, die Demokratiemängel in Putins Russland kritisieren, sind hierzulande noch viel viel schlimmer.

      Gefällt mir

  7. saejerlaenner schreibt:

    Während man hier fröhlich vor sich hinblödelt, wirft, worauf Anders Ahrendt zurecht hinweist, der amtierende Bürgermeister sein Gewicht in die Waagschale, und die OP bietet ihm eine Bühne und schreibt hilfreicherweise freundliche Artikel über ihn. Seine Aussagen umfassen zwar das ganze Spektrum von substanzlos über banal bis unverschämt, aber selbst schlechte Werbung ist besser als keine. Und dreist kommt bekanntlich weiter. Außerdem hat der Mann Visionen, bspw. das Atmen-Projekt. Und Erfolge vorzuweisen, bspw. die längst überfällige Radkomfortroute von Roßdorf nach Kleinseelheim, oder, viel wichtiger, Haushaltsüberschüsse, mit denen kaputte Straßen saniert werden können.

    Gefällt mir

  8. Wolke86 schreibt:

    Nachdem ich mir Plettenbergs Homepage angeschaut habe und sehe, was er alles getan hat in den letzten 12 Jahren, frage ich mich ernsthaft, ob Hessenhenker oder Backhaus überhaupt eine Chance auf den Sieg haben.

    Gefällt mir

  9. anders arendt schreibt:

    Plettenberg schreibt sich die OP- Artikel selbst, wird gemunkelt. Die OP führt nur die Rechtschreibprüfung durch. Plettenberg ist bekanntlich Legastheniker.

    Haushaltüberschüsse im herkömmlichen Sinne gibt es in der Doppik nicht mehr, vielmehr aktiviert Pletti sinnlose Investitionen. Seine Luftschlösser werden einfach viel zu hoch bewertet und die Gemeindestraßen für die Schulbusse bezahlen die Anlieger. Die Tricks sind durchschaubar, hoffentlich erklärt der Buchführungspapst Reinhard Franke das endlich mal, mir glaubt es ja keiner.

    Gefällt mir

  10. anders arendt schreibt:

    Wenn die CDU will, dann halt Pletti bereits verloren. Mama Heck hat ihm den Krieg erklärt, sie ist die wichtigste Multiplikatorin in Mardorf.

    Bin gespannt, was Söhnchen Heck daraus macht. Wenn er gegen Bartol gewinnen will, muss er was machen.

    Gefällt mir

  11. saejerlaenner schreibt:

    Natürlich sind die Tricks durchschaubar; allein für wen? Der Mann sieht gut aus und ist geschmackvoll gekleidet. Wahrscheinlich hat er Charme und ist eloquent. Typ Schwiegersohn schätzungsweise. Bestimmt kennt er finanzstarke Persönlichkeiten. Er hat es geschafft, allen Widrigkeiten zum Trotz ein paar Radwegweiser aufstellen zu lassen. (Hat er es, by the way, auch geschafft, den entsprechenden Feldweg teeren zu lassen? Das wäre ein geradezu grandioser Erfolg, an den man sich noch nach Generationen erinnern würde. Hat eigentlich schon jemand eine Bürgermeister-Plettenberg-Bank im Feld unter einem Apfelbaum gestiftet? Dann hätte er die Unsterblichkeit praktisch schon in der Tasche).
    Dagegen muß der Henker anstinken. Darüber muß er sich klar sein. Dieser Weg wird steinig und schwer. Er hat sich ein hartes Los auferlegt. Aber mit Hilfe Seiner Nudeligkeit kann er es schaffen. Er muß nur fest genug daran glauben.

    Gefällt mir

  12. anders arendt schreibt:

    Der Reihe nach: Natürlich weiß ich so viel über Pletti, dass er die Wahl unmöglich nochmal gewinnen könnte, würde man es mir glauben. Deshalb warte ich, bis es andere endlich auch sagen und ich es nur noch bestätigen muss.

    Ich spiele nicht falsch, sondern empfehle stets , Wiegand zu wählen. Er soll ein gutes Ergebnis bekommen, aber gewinnen wird Backhaus natürlich. Hessenhenker ist einfach zu cool, um die Wahl zu gewinnen. Fecho wurde es nicht, weil er zu schön war, wird erzählt.

    Gefällt mir

  13. saejerlaenner schreibt:

    Dem Backhaus sollte erstmal einer Nachhilfe in Rechtschreibung geben, möchte man nach einem Blick in sein Fakebook sagen. Andererseits, was solls? Vielleicht braucht ein Bürgermeister andere Qualitäten.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s