Wahlkampf oder Friede auf Erden?

WARUM muß immer dieser unschöne persönliche Streß im Wahlkampf sein?
Früher war das mal so, da ging es im Wahlkampf um Sachthemen.
Der Wahlkampf in Amöneburg  ist noch nicht mal offiziell eröffnet, und schon wird beleidigt und gemobt.
Der eine verballhornt unschön den Namen des Amtsinhabers, der andere macht sich in erniedrigendem Tonfall über den neuesten Kandidaten lustig, und das kommentierende Publikum  bei Facebook stimmt in diffamierendes Gejohle ein.

Wir sind doch alle erwachsen und sollten auf kommunaler Ebene vernünftig miteinander umgehen können.
Ich jedenfalls habe den Brand in Mardorf nicht dafür knapp überlebt, um mich in meiner alten Heimatgemeinde nun an gegenseitigen Beschimpfungen am Wahlkampf zu beteiligen.  Diesmal will ich keine „Maulschellen“ verteilen! Ein bißchen Frieden bitte!

Ich biete mich als Gesprächsmoderator an.
Man könnte sich doch auf neutralem Boden in Marburg aussprechen.
Z.B. im Marburger Boxclub kann man sich am Tisch bei einem Wasser friedlich unterhalten.
Wie wär’s, die Herren Michael Plettenberg und Anders Arendt?

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
Dieser Beitrag wurde unter Amöneburg, Bürgermeisterwahl, Uncategorized abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

52 Antworten zu Wahlkampf oder Friede auf Erden?

  1. Hessenhenker schreibt:

    „Und Friede auf Erden“ ist übrigens ein Buch von Karl May.

    Gefällt mir

  2. vinybeats schreibt:

    Ich nehm das Buch…

    Gefällt mir

  3. Anders Arendt schreibt:

    Gerne gehe ich auf das Angebot ein. Dass der Name verballhornt wird im Wahlkampf, musste ich immer ertragen. Finde ich jetzt nicht so schlimm. Warum ist seine Majestät so empfindlich? Könnte das Gespräch noch dieses Jahr stattfinden? Sollte doch im allerseitigem Interesse sein, ohne solchen bösen Streit ins neue Jahr zu gehen. In der Sache darf ein Wahlkampf hart geführt werden, aber zwischendurch sollte man auch ein Wasser miteinander trinken können. Vielleicht gibt mir Herr Pleitenberg dabei die Chance, ihm zu zeigen, dass ich ihm sehr wohl das Wasser reichen kann. Also: Wann findet das Gespräch statt? Heute oder morgen?

    Gefällt 1 Person

  4. aurorula a. schreibt:

    Das erinnert mich daran, daß sich Dry Bones im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf beschwert hatte, daß früher die Reden der Kandidaten vollständig in der Zeitung (er meinte die New York Times) abgedruckt waren – heute gibt es nur noch Soundbites. Und so oft wie nicht Frankenbites.
    Die Reden hat ihm sein Vater immer vorgelesen – das muß also eine ganze Weile her sein…

    Gefällt 1 Person

  5. Anders Arendt schreibt:

    Was ist denn nun? Kommt Pleiti nachher zu den Friedensverhandlungen nach Camp David? Carter, Sadat und Beghin kommen und ich auch.

    Gefällt mir

  6. saejerlaenner schreibt:

    Da mußt ich ja dann doch mal schmunzeln 😆

    Gefällt mir

  7. saejerlaenner schreibt:

    Auch immer wieder schön:

    Gefällt 2 Personen

  8. Kuckuck schreibt:

    Haben Christen als Blutgruppe den Jesusfaktor positiv? 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s