Der Oberbürgermeister von Mogadischu

Oberbürgermeisterwahl in Marburg, Podiumsdiskussion im sogenannten sozialen Brennpunkt Waldtal.  Huch, ich war gar nicht eingeladen! Ich ging aber trotzdem hin und stellte mein gedrucktes Namensschild von der vorigen Veranstaltung auf’s Podium, während die Veranstalterin von der sozialen SPD-Tarnorganisation verblüfft zuguckte.

Die Farce begann. 3 coloured Flüchtlings-Mitbürgerpeople saßen auch im Zuschauerraum. Der Boss der Drei erhob sich und stellte sich als „Führer der somalischen Community in Marburg“ vor. (Ich hatte mich vor der Veranstaltung eine halbe Stunde auf englisch mit ihm unterhalten und kannte ihn daher schon).
Er richtete die Frage an alle Kandidaten, was sie denn, falls sie denn gewählt würden, „für die somalische Community in Marburg tun“ wollten.
Den Reigen der nicht enden wollenden Integrations- und Extrawurst-Antworten begann mit dem SPD-Kandidaten, der auch für die SPD im Landftag saß.
Nachdem er gefühlte 15 Minuten auf Englisch geredet hatte, wurde es der Veranstalterin zuviel: so ginge es ja nid, „unsere Leute verstehen ja nix“.
Alles begann nochmal von vorn auf Deutsch, langsam, damit es auch jeder versteht.
Die 5 Parteikandidaten erzählten alle, was sie denn an Extrawürsten zu tun gedächten, wenn sie erstmal gewählt seien. Das war ein wenig sinnlos, weil die drei Somalis sowieso nicht wahlberechtigt waren.
Ich wollte auch was dazu sagen, war der Veranstalterin eigentlich nicht Recht, „die Zeit“, und es kämen doch noch „Sachfragen“.
Ich sagte trotzdem was, denn ich bin auch ausländischen Fragern gegenüber ohne Vorurteile.
Ich sagte, ich wolle es ganz ganz kurz machen, was die bereits ermüdeten Zuschauer sehr freute.

„Ich werde gar nichts für die somalische Community in Marburg tun, denn wenn ich Oberbürgermeister bin, gibt es für mich nur die Marburger Community. Schließlich wählen wir hier den OB von Marburg, und nicht den von Mogadischu. Und die anderen Kandidaten können natürlich auch nichts für sie tun, die können ja nicht einmal mir als deutschem Bürger ein Visum für die eigene Verlobte verschaffen. DA können sie leider nichts machen.“

Der Saal applaudierte verblüfft.
Die Presse schrieb darüber, alle Kandidaten seien sich wie immer langweilig einig gewesen.
Komisch, ich war gar nicht einig! Gut, daß die Presse das verschwiegen hat.

Oberbürgermeister von Marbudischu wurde Dr. Thomas Spies von der SPD, der inzwischen noch viel weltoffener ist, bloß nicht, was ein Besuchsvisum für meine Verlobte betrifft. Denn sonst könnte ja jeder kommen!

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Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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12 Antworten zu Der Oberbürgermeister von Mogadischu

  1. alphachamber schreibt:

    Marburdischu = Deutschland.
    Es gibt kein anderes Volk, das sich so ekelhaft unterwürfig anbiedert. Ausländer finden es abstoßend, was natürlich nicht heißt, dass sie die Blödheit der Deutschen nicht ausnutzen.

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  2. PACKistaner schreibt:

    Es gibt ja kaum noch Nachdenker und Dichter werden inzwischen für soetwas ähnliches wie Gipser und Kalker gehalten.

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