SPD-MdB Bartol: „Sie schreiben immer so komische Sachen“

Samstag, 4.Juni. Die SPD hat per „Artikel“ in  der Oberhessischen Presse zum „Bürgergespräch“ in die Biegenstraße 33 von 9 bis 10 Uhr morgens mit dem Bundestagsabegordneten Sören Bartol eingeladen.

Da gehe ich als Bürger spontan hin, denn Sören Bartol hat mich auch einmal in der Gisselbergerstrasse 10 in meiner „Ausstellung für Entartete Kunst“ besucht, zum „Dank“, daß meine 10 Meter Schaufenster direkt an der Kreuzung und gegenüber der CDU-Geschäftsstelle im Bundestagswahlkampf mit SPD-Plakaten zugeklebt waren.
Die CDU hatte in der gesamten Zeit die Vorhänge zugezogen, als 8 überlebensgroße Bartolgesichter wochenlang direkt auf ihre Büros guckten.

Als der ehrenwerte Herr Abgeordnete („denn ehrenwert, das sind sie alle“ Shakespeare) nach 10 Minuten in den Warteraum kommt, erwidert er mein freundliches (ich bin immer freundlich) „Guten Morgen“ nicht, sondern fragt aus 5 Meter Entfernung „Was wollen SIE denn?“
„Ich möchte Ihnen auch mal einen Gegenbesuch abstatten“ sage ich.
Bartol: „Das hat doch keinen Zweck. Sie schreiben immer so komische Sachen“.
Ich sage ihm, diesmal habe ich eine gute Idee, die er gerne als seine ausgeben kann.
„Welche wäre das denn?“ fragt er, denn wenn es was umsonst gibt, greift die SPD gerne zu.
Ich greife ein herumliegendes SPD-Heft mit der Überschrift „Refugees welcome“, zeige auf das „welcome“ und weise auf den für die SPD bei kommenden Wahlen positiven Effekt bei deutsch-ausländischen Paaren hin, wenn die SPD „Visafreiheit“ nicht nur für die Türkei, sondern eben auch für deutsch-ausländische Paare einführt.
(mein naheliegender Gedanke: das muß er ja nur seinem engen Genossen, dem Außenminister Steinmeier, vortragen).
Und dann lege ich noch einen drauf, zeige auf ein herumliegendes SPD-Werbeblatt „SPD: Gute Arbeit“ und kommentiere das mit: „Dann unterschreibe ich Ihnen das!“
Bartol: „Der Steinmeier hat doch damit überhaupt gar nichts zu tun, das sind doch nur seine Beamten“.
Und da sei nichts zu machen mit der SPD: „Das ist völlig sinnlos.“
Ohne einen Abschiedsgruß (wie zum Beispiel ein fröhliches „Auf Nimmerwiedersehen!“) dreht er sich um und geht in sein Büro.

Das Gespräch lief genau so ab. Ich habe Nichts weggelassen, Bartol redete genau so  wirr.

Fazit, da muß ich wohl weiterhin „komische Sachen schreiben“.
Wir halten also fest: der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol leugnet, daß der SPD-Außenminister als Boss aller Auslandsbotschaften für die Visavergabe verantwortlich ist. Schuld sind laut Bartol „nur seine Beamten“.
Das klingt ja so, als wenn Steinmeier als Dienstherr nicht hinter seinen Beamten steht!

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Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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4 Antworten zu SPD-MdB Bartol: „Sie schreiben immer so komische Sachen“

  1. vitzli schreibt:

    hm,

    viel gearbeitet hat der herr dipl.-politologe nicht in seinem leben. da ist von 2 jahren in irgendeinem landtag als mit“arbeiter“ (also mutmaßlich irgendwas mit proletarier) auf wikidoof die rede, sonst sitzt der eigentlich nur im bundestag herum. die optik ist irgendwas zwischen spießig und scheixxe. welche bräute macht sowas an?

    irgendwie beunruhigend, daß solche poltik „fürs volk“ machen, die gar nicht wissen, wie so ein volk eigentlich irgendwie aussieht. so von drinnen, meine ich. der guckt doch nur drauf.

    ich schreibe jetzt auch nur so komische sachen, damit du nicht alleine komische sachen schreibst. ein akt der solidarität der komischen komiker sozusagen. :-/

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    • vitzli schreibt:

      wenn man böse wäre, könnte man darauf hinweisen, daß er weder kind noch kegel zu haben scheint und unverheiratet ist. wird jedenfalls nix erwähnt.

      was ich da denke, schreibe ich nicht, denn soooo böse bin ich auch wieder nicht, lol.

      „Seit Dezember 2013 ist Bartol stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für den Bereich Verkehr, Bau und digitale Infrastruktur sowie Digitale Agenda“

      das kann schon eine familie ersetzen. vermutlich würde er dir auch etwas in der richtung empfehlen, statt familie oder auch nur besuch.

      ja, die welt ist bunt.

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    • vitzli schreibt:

      „mitproletarier“, gibt´s das?

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  2. Örkel schreibt:

    Ja, und die Jungs und Mädels von der SPD sind so komisch und daher stehen sie zur Zeit so hoch
    in der Wählergunst!

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