Warum Politiker keine Flüchtlinge bei sich aufnehmen können

“Monika Simmer (SP SG) würde „eigentlich gerne“ Flüchtlinge bei sich aufnehmen, doch „ihre Zweizimmerwohnung lässt dies nicht zu“. Die Wohnung ist nämlich eine Rassistin und verrammelt jedes Mal, wenn ein Nicht-Weisser das Treppenhaus hochsteigt, automatisch die Eingangstüre und setzt die Türfalle unter Starkstrom. Was für ein Pech die Simmer auch hat!”

Genial!
Genauso denken die Beamten in Deutschland, bevor meine ostasiatische Verlobte auch nur ein Besuchsvisum kriegt, muß ich die Abschiebekosten hinterlegen.
Außerdem will das Amt wissen, ob meine Wohnung auch groß genug ist für den Besuch.
Und im Übrigen könne ich ja jederzeit auswandern, wenn ich mit meinem Schatz zusammen sein will.

Der rebloggte Artikel beschreibt Schweizer Verhältnisse, für Marburg wäre er ungerecht.
Denn in Marburg demonstrieren während der Stadtparlamentssitzung auch die Stadtverordneten von Marburger Bürger Liste (MBL), Bürger für Marburg (BfM) und CDU für „Refugees welcome“, nehmen aber natürlich weder einen „Refugee“ bei sich zu Hause auf, noch sind sie dafür daß mein Schatz ein Besuchsvisum kriegt.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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