SPD in Marburg tut zu wenig für die eritreische Community

Ein Bericht der WELT vom 5.6. deckt auf, daß Asylbewerber aus Eritrea bei Heimatbesuchen auf ihre Einkünfte in Deutschland Steuern abliefern müssen:

„Wenn ich nach Eritrea fliege, muss ich das Geld auf der Gemeindeverwaltung abliefern – dann bekomme ich meine Bescheinigung“, sagt Bisrat. Wenn er selbst fliege, nehme er das Steuergeld von Landsleuten mit in die alte Heimat und bringe deren Bescheinigung mit zurück nach Deutschland. Umgekehrt übernähmen Angehörige oder Freunde seine Zahlungen, wenn er einmal ein Jahr nicht nach Afrika reise. Zuletzt legten Recherchen von NDR, SWR und „Süddeutscher Zeitung“ nahe, dass viele Eritreer in Europa die Aufbausteuer sogar von ihren Sozialleistungen zahlen müssen.“

Hier besteht eine Gerechtigkeitslücke!
Flüchtlinge aus Eritrea müssen ihr Geld bei Heimatbesuchen abliefern,
Flüchtlinge aus Afghanistan dagegen nicht.
Das ist ein diskriminierender Unterschied.
Wann sorgt die den Oberbürgermeister in Marburg stellende SPD endlich für Ausgleichszahlungen? Auch die hessische CDU/Grüne-Landesregierung ist gefragt: es werden palästinensische Beamtengehälter gezahlt, aber keine in Eritrea. Wieso nicht?

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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6 Antworten zu SPD in Marburg tut zu wenig für die eritreische Community

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

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  2. Kommissar für Mäuserechte schreibt:

    Dann soll doch am besten Ihr Thai-Schatz einen Eritreaner(in) heiraten und seine Firmenangehörigkeit annehmen, dann kann sie sich hier ganz normal aufhalten. Oder Sie geben Ihren Pass ab, beantragen Asyl in Eritraland, und kommen dann wieder zurück als gefeierter Flüchtling, Grönemeyer, Schweiger und andere warten schon. Sie müssen aber mit einem LKW Reifen über das Mittelmeer und den Jordan kommen, sonst gilt es nicht.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Nicht ablenken, mein Vorschlag an die SPD lautet:

      den Eritreern muß die Zwangsabgabe ersetzt werden,
      damit sie mit den Afghanen gleichziehen.

      Geräschdischkaid!

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      • Kommissar für Mäuserechte schreibt:

        ich dachte schon, der Hengst Totilas hätte etwas damit zu tun, ist vermutlich Afghane. Vielleicht ist ein Teil seiner Kaufsumme aus den gesparten Brandversicherungsmillionen gekommen. Muß der Danziger Senatssekretär eigentlich auch die Kohle abgeben, wenn er auswärts ist? Normalerweise ist er doch bei diesem Imker Honigmannblog, aber sobald es gegen Ausländer geht, kann er sich nicht mehr zurückhalten. ich bin dafür, daß er zahlt, Eritrea und Danzig waren früher ein Königreich, geführt von der SPD. Wusste nur wieder keiner..

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        • Hessenhenker schreibt:

          Vermutlich liest der Danziger nur die Überschriften, wenn er was liked.
          Hier geht es nämlich nicht gegen Ausländer, sondern ich fordere daß den Eritreern (und -innen) die Zwangsabgabe ersetzt wird.
          Ja ich weiß: ich bin viel zu gut.

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          • Kommissar für Mäuserechte schreibt:

            Sie wollen ein ganzes Land vernichten, so schauts aus.

            „Im Ausland lebende Eritreer müssen eine „Aufbausteuer“ in Höhe von zwei Prozent ihres Einkommens an den eritreischen Staat zahlen. Diese Abgabe wird von örtlichen Interessenverbänden oder direkt von der Eritreischen Botschaft eingetrieben. Bei Nichtbezahlung werden keine offiziellen Dokumente ausgestellt, es besteht keine Möglichkeit, Erbschaften anzutreten und Geschäftstätigkeiten aufzunehmen, zudem drohen Repressalien gegen im Land lebende Verwandte. Schüler, Studenten oder Arbeitslose sind von der Abgabe befreit. Diese Abgabe, die von hunderttausenden Auslandseritreern erhoben wird, auch wenn sie eine andere Staatsbürgerschaft besitzen, stellt eine der größten Geldquellen der eritreischen Regierung dar.[45][46]“

            https://de.wikipedia.org/wiki/Eritrea

            Wenn alle Staaten der Welt so eine Steuer einführen und dann gegenseitig abkassieren gewinnen alle und werden, bin mir ganz sicher. Haben schon die alten Ägypter mit Ihrem „Pyramidenspiel“ so gemacht, nichts neues also. Die Äriträeeeeer sind Vorreiter.

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