Ich bin dann mal Jude – schon wieder ein Outing

Der Schadenregulierungsbeauftragte der AXA-Versicherung verschwieg mir als Kunden und Brandopfer den Inhalt der staatsanwaltlichen Ermittlungsakte, die er natürlich in seinem Koffer dabei hatte. Dabei sollte doch eine Versicherung ihre Kunden schützen, nicht betrügen.

Während das verjährt ist, was mich aber nicht hindert Versicherungsfritzen im Ausland verdachtsunabhängig zu beobachten, denn vielleicht betreten sie ja wie schon geschehen mit einer minderjährigen Person das Appartement, was leicht dazu führt daß die von mir gerufene Polizei dem Mann die Tür eintritt,
ist Folgendes ewig rufschädigend für die AXA:

sagt der AXA-Mitarbeiter doch glatt zu mir:
„Wenn Sie kein Jude sind, dann gilt’s aber nicht“.
Anspielend darauf, daß es ausgerechnet zum Hitlergeburtstag gebrannt hat.
Ich hab’s erst garnicht gemerkt, wurde aber recht schnell von den Leuten damit aufgezogen. Ob die Brandstifterin sich bei dem Datum etwas gedacht hatte, weiß ich nicht, denn sie kreischte mir später in höchstem Diskant ins Gesicht: „Ich darf es jederzeit wieder tun, mein Arzt hat doch gesagt, ich kann nichts dafür!“ Wäre sie auf das Datum fixiert, hätte sie ja geschrien, sie dürfe es zum nächsten Hitlergeburtstag wieder tun statt JEDERZEIT.
Nachts nach endlosen schrillen Hasstiraden aus dem Nachbarhaus gegen „den alten Juden“ Professor Rudi Schwendter kam dann immer: „Ich zünd’s WIEDER an!“
Deshalb schlief ich zwei Jahre nach dem Brand nachts nicht, sondern saß mit der Axt auf den Knien jede Nacht hinter der Haustür, um der Irren die Finger abzuhacken, sobald sie einen brennenden Gegenstand durch den Briefschlitz stecken würde. Denn die Polizei meinte ja, sie könne nichts machen.

OK, AXA, nachdem der Marburger SPD-Oberbürgermeister den in Wien geborenen Prof.Dr.Dr.Dr. Rudolf Schwendter (Spitzname: „Genosse Genosse Genosse“) für den Schreck, daß ihm sein Haus von seiner Stalkerin angezündet worden wäre, wenn mein Haus seines gewesen wäre, mit dem Marburger Leuchtfeuer entschädigt hat,
während ich leer ausging, als es gebrannt hatte nachdem mir die Irre ständig mein Briefkastenschild mit „Rudi Schwendter“ überklebt hatte, oute ich mich hiermit wegen des in Wien geborenen Großvaters mütterlicherseits als Vierteljude, um auch mal im Jargon des rassistischen AXA-Außendienstes zu sprechen.
Wie mir ein echter Österreicher versichert hat, gibt es in Wien keine Österreicher, „nur Tschuschen und Juden“, weil Wien nicht zu Österreich gehöre sondern zum Balkan. „Tschusch“ ist ursprünglich der Turban der Wien belagernden osmanischen Türken, bezeichnet also Leute vom Balkan. Ein Tschusch war mein erfinderischer Großvater nicht, sonst wäre er ja in der Doitschen Demokratschn Rebbublik kein tüftelnder Erfinder gewesen.
Das Wort „Jude“ dagegen kennen sie bei der AXA ja sicher noch selber!
Also: jetzt gilt’s, AXA!
Ich will mein Geld mit Zins und Zinseszins, es ist jetzt das 18. Jahr nach dem Brandanschlag, also her mit meiner Million! (18 !!! Bezeichnet in der Naziszene AH, damit ist nicht Angela Herkel gemeint, sondern Adolf Hitler)
Übrigens läuft der Hessenhenker, der freche Jude, mit einem T-Shirt rum, auf dem drauf steht: „Tod denen, die meinen Tod wollen“. Den sollte mal jemand anzeigen, denn damit diskriminiert er unzählige Menschen in Merkeldeutschland.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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8 Antworten zu Ich bin dann mal Jude – schon wieder ein Outing

  1. Hessenhenker schreibt:

    Nachdem jetzt klar ist, daß ich Jude bin,
    muß natürlich der SPD-Bürgermeister unehrenhaft entlassen werden,
    der mir da frech ins Gesicht geschrieben hatte:
    „Brandanschlag . . . LANGWEILIG!“

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  2. vitzli schreibt:

    “Tod denen, die meinen Tod wollen”.

    das ist aber schon irgendwie ein böser Gewaltaufruf! irgendwie :-/

    darf saftheini dittmeyer rumlaufen und rufen: tötet dittmeyer!? oder ist das grober unfug?

    es ist kompliziert.

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  3. hubert der freundliche schreibt:

    Achtung, bei den Juden wird beschnitten:

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