Sachzwänge und Kunst

Als Kunstprofessor Joseph Beuys mir als jungem Jünger des Urgrünen Gruhl in dessen Umfeld einst persönlich sagte, daß ich ein Künstler bin, habe ich das noch kindisch geleugnet. Ich wollte keine „Fettecken“ gestalten (Beuys Fettecke gab es damals übrigens noch garnicht, ich meine das prinzipiell).

Nachdem ich durch eine Irre abgebrannt wurde, die nur aufgrund der „gesellschaftlichen Aktivität“ eines anderen zumindest irren Sängers frei herumlief, und dann auch noch durch eine irre AXA-Versicherung übel hereingelegt wurde, habe ich dann doch akzeptiert daß ich ein Künstler bin. Denn Kunst zu schaffen ist ein alchemistischer Vorgang (jeder Alchemist ist ein Künstler), Kunst ist Magie (jeder Magier ist ein Zauberkünstler), dazu braucht man nur den Willen und die Idee, nicht Geld und teures Material.

Wie ich hier schon öfter erwähnt habe, wurde ich vor zwei Jahren von nahezu meinem gesamten restlichen weltlichen Besitz befreit, indem wiederum offensichtlich Irre in einem vandalistischen Gewaltakt mich zum Auszug aus der Gisselbergerstrasse 10 „überredeten“.

DAS war nun der letzte „Sachzwang“, der mich zur Kunst zwang. Aus geschändeten Büchern habe ich die „Buchecke“ erbaut (siehe Foto in der Galerie), so habe ich zum Schluß doch noch die „Ecke“ mit Beuys gemein. Seine Ecke war aus Fett, meine ist aus Papier. Kunst ist Transformation, nicht immer weiß man sofort, in WAS der ursprüngliche Gegenstand transformiert wird.

Wenn ich die Buchecke eines Tages verkaufe, habe ich damit den zerstörerischen bösen Willen der Täter/in in etwas Positives umgewandelt. Vielleicht werde ich dann von den Tätern auf Herausgabe des „Gewinns“ verklagt, da ich den Preis für das Kunstwerk auf 999.999 €uro festgesetzt habe (ich kann jederzeit auf 1 Million herausgeben, denn einen Euro hab ich noch!), denn im verqueren Täter-Weltbild darf ich ja nicht von deren niederträchtigen Tat „profitieren“.

DAS hatte sich mutmaßlich auch der AXA-Schadenregulierer gesagt, der nach dem nun 17 Jahre zurückliegenden Nazi-Brandanschlag wörtlich zu mir sagte: „Hitlergeburtstag? Wenn Sie kein Jude sind, dann gilt’s nicht“. Ich bin ja recht multikulturell eingestellt, deshalb empfinde ich diesen AXA-Spruch nach wie vor als etwas rassistisch. Vielleicht zeigt ja die Internet-Community der AXA noch, was alles nicht gilt!

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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4 Antworten zu Sachzwänge und Kunst

  1. Runenrauner schreibt:

    „mir als jungem Jünger des Urgrünen Gruhl“

    Vorchristliche germanische Reimformen?

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  2. hubert der freundliche schreibt:

    Es könnte sein, daß bei den nächsten Todesfällen, die Lebensversicherung von AXA nicht ausgezahlt wird, denn: „Wenn sie in der Nase gebohrt haben, dann gilt’s nicht“

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  3. Kommissar für Mäuserechte schreibt:

    Advent Advent ein Lichtlein brennt
    http://rt.com/news/234275-dubai-residential-tower-fire/

    Gut Versichert?

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