Die Bürde des Weis(s)en Mannes

Früher schrieben überhebliche Kerle Gedichte wie “Die Bürde des weissen Mannes”.

Heute schreiben weltberühmte Nobelpreisdichter, die sich bescheiden für weise Männer halten, völlig unkünstlerische Gedichte, nehmen aber in Anspruch nur sie selbst könnten mit der Autorität des weisen Mannes sagen, was endlich mal gesagt werden muß.

Während Rudyard Kipling seinen Dreck schrieb, um die USA zu ermutigen, den “dummen Wilden” in Südostasien (Philippinen) die Zivilisation zu bringen, ist es dem Heimatland meiner Freundin gleich nebenan gerade so gelungen, nicht von dummen Arschlöchern kolonisiert zu werden. Wahrscheinlich deshalb kriegt sie auch kein Visum, Westerwelle, der heutige aussterbende (1,8 Prozent) Weisse Mann und sein Kolonialamt sind nachtragend.

Günter Grass dagegen möchte ich weniger mit Rudyard Kipling, als eher mit Lucky Luke vergleichen. Beide sind überzeichnete Karikaturen, beide rauchen intensiv, und hier möchte ich für die Gleichheit und die Gerechtigkeit eintreten:
Lucky Luke wurde in den Comics politisch korrekt der belehrenden Art eines Günter Grass angepaßt, man hat ihm nämlich die legendäre Kippe aus dem Maul retuschiert.
Lucky Luke darf nur noch auf einem Grashalm zirpen, denn Zigaretten sind ein schlechtes Vorbild für die Jugend und ganz doll Autobahn.
Und hier kommt mein verzweifelter Schrei nach Gerechtigkeit: wann endlich wird dem Dichtergünter die schlimme Pfeife wegretuschiert? Was bei dem einen Comic-Helden Recht ist, kann ja bei dem anderen nicht Unrecht sein (frei nach der Comicfigur Filbinger).
Stattdessen kann man ihm da, wo er die Pfeife hält, irgendwas Jugendfreies hinretuschieren, was weiß ich, ein Stoffhäschen, einen Dildo, ein I-Phone,  irgend sowas.

Hessenhenker - der Galgenhumor-Blog

Früher schrieben überhebliche Kerle Gedichte wie „Die Bürde des weissen Mannes“.

Heute schreiben weltberühmte Nobelpreisdichter, die sich bescheiden für weise Männer halten, völlig unkünstlerische Gedichte, nehmen aber in Anspruch nur sie selbst könnten mit der Autorität des weisen Mannes sagen, was endlich mal gesagt werden muß.

Während Rudyard Kipling seinen Dreck schrieb, um die USA zu ermutigen, den „dummen Wilden“ in Südostasien (Philippinen) die Zivilisation zu bringen, ist es dem Heimatland meiner Freundin gleich nebenan gerade so gelungen, nicht von dummen Arschlöchern kolonisiert zu werden. Wahrscheinlich deshalb kriegt sie auch kein Visum, Westerwelle, der heutige aussterbende (1,8 Prozent) Weisse Mann und sein Kolonialamt sind nachtragend.

Günter Grass dagegen möchte ich weniger mit Rudyard Kipling, als eher mit Lucky Luke vergleichen. Beide sind überzeichnete Karikaturen, beide rauchen intensiv, und hier möchte ich für die Gleichheit und die Gerechtigkeit eintreten:
Lucky Luke wurde in den Comics politisch korrekt der belehrenden Art eines…

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Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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