Jüdische Verschwörung oder antisemitische Taten?

Zur Zeit wird wieder mal kräftig verschwörungstheoretisch spekuliert.
Daß das WTC einen jüdischen Besitzer hatte, ebenso daß der Verlag der Charlie Hebdo herausgibt kurz vor dem Anschlag einen jüdischen Besitzer bekam,
zeigt doch daß Besitztümer von Juden unter Umständen bevorzugt angegriffen werden.
Mein Haus ist ja auch bloß deswegen weg, weil eine feurige Irre in ihrem Wahn dachte, da versteckt sich der jüdische Meistersänger Caruso Schwendter drin, weil sie ihn unter ihrem Bett und im Kühlschrank halt nicht fand.

Während aber Silverstein den Kampf gegen seine ebenfalls zahlungsunwillige Versicherung gewann, hat meine AXA mich eben erfolgreich gelinkt, interessanterweise mit den Worten “Wenn Sie kein Jude sind, dann gilt’s nicht”.

Was beweist das?
Nur daß ICH als Kollateralschaden halt keine Lobby habe.
Keine jüdische Verschwörung steckt dahinter.
Eher eine antisemitische.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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9 Antworten zu Jüdische Verschwörung oder antisemitische Taten?

  1. vitzli schreibt:

    um in die verschwörungsreihe zu passen, hättest du dein haus erst kurz vor dem anschlag erwerben müssen. als die vorbereitungen für wtc begannen, besaß silverstein die häuschen noch gar nicht. insofern hast du recht. bei dir war es nur antisemitismus einer irren.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Ich hab es 7 Jahre vorher erworben, anfangs beschränkten sich die Verücktheiten auf den lustigen Einzug eines Studenten ins Nachbarhaus, der am gleichen Tag wieder auszog. Als der mit seinen Helfern am Sonntag zum Einzug anrückte, habe ich erstmal den Wagen vom Grundstück weggefahren, damit die Mädels und Jungs mit dem Umzugswagen gleich vor der Haustreppe parken konnten.
      Es erwies sich als hilfreich, daß ich danach den Wagen nicht gleich wieder zurückholte, sondern nebenan vor der Raiffeisenbank hatte stehen lassen.
      Denn eine halbe Stunde, nachdem die Umzugshelfer samt leerem Laster wieder abgezogen waren, klingelte es an meiner haustür, und ein weinender Student bat um Einlaß.
      Von meinem Telefon aus hat er dann seine Freunde zurückgerufen, um alles wieder hinauszutragen.
      In der halben Stunde dazwischen hatte er sich in seiner neuen Wohnung (als Untermieter einer gewissen feurigen Person) in seinem Badezimmer in seine Badewanne gesetzt, als …… er eine Szene wie aus dem Hitchcock-Film mit Norman Bates erlebte.
      Komm grad nicht drauf, das mit dem als verstorbene Mutter verkleideten Mörder in dem Motel in der Wüste.

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      • vitzli schreibt:

        eigentlich kann ich erst jetzt ermessen, wie langweilig meine nachbarn sind 😦

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        • Hessenhenker schreibt:

          Ruf doch mal den SPD-Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg an,
          der kann Dir versichern,. daß sogar der Brandanschlag auf mich „LANGWEUILIG“ ist.

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        • Hessenhenker schreibt:

          Gleich nach dem Auszug des Studenten aus dem Nachbarhaus ging es los:
          wenn ich abends heimkam stand der Name des Professor Dr. Dr. Dr. Rudi Schwendter über meinem Briefschlitz.
          Anfangs dachte ich ja, den kerl gibt es garnicht.
          Bis dann Pakete für den kamen, an MEINE Anschrift, die ich natürlich zurückgehen ließ.
          Ab und an kamen auch Pakete für die seit damals 10 Jahren verstorbene Mutter der Nachbarin, auch an MEINE Anschrift.
          Da nützte mir das nix, wenn ich zufällig mal da war und was zurückgehen lassen konnte.
          Meistens wußte der Paketbote ja, daß „meine“ Hausnummer die Falsche war, und gab das Paket an der „richtigen“ Adresse ab.
          Irgendwann riefen bei mir Firmen an, wann ich die Pakete denn mal bezahlen wolle . . .

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  2. Schorch schreibt:

    Da haste ja noch Glück gehabt, dass sie Dir nicht Dein Auto angesteckt hat oder die Pakete vor Deiner Tür aufgestapelt hat und dann ein lustiges Feuerschen gemacht hat!
    Vielleicht wußte Pletti von den ganzen untriebigkeiten Deiner Nachbarin und findet deshalb dern „einfachen“ Brand LANGWEILIG!
    Hat sich vielleicht mehr erwartet?!

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    • Hessenhenker schreibt:

      Ich glaub mein Bett brennt!
      Sie HAT Heizöl unter meiner Haustür in den Flur geschüttet (also viel schlimmer als Kisten stapeln), sah nach mehreren Kannen aus,
      auch aufgrund der vielen Spuren von ihrem Keller die Treppe hoch zur Haustür nach zu schließen müssen das mehrere Riesenkannen gewesen sein.
      Und was sah man auf der Stufe VOR meiner Haustür?
      Abgebranntes Esbit.
      Und einen ölfreien Kreis drumrum, aber außerhalb dieses Kreises war alles feucht, da war das Öl nur eingezogen, nicht abgebrannt.
      Kommentar der Polizei:
      „Sowas macht aber doch keiner“.
      Und die Ölspuren von ihrem Keller zu meiner Haustür rechtfertigten laut Polizei nicht, mal fix bei ihr zu klingeln und zu fragen was das soll, denn das sei Ruhestörung und außerdem könne sich ja JEDER mittels Dietrich oder Nachschlüssel Zugang zu ihrem Keller verschafft haben, die verschüttete Ölspur sei doch kein Hinweis daß SIE es gewesen wäre.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Hey, mein Auto wurde doch auch demoliert.
      Zähl weitere 100 Dinge auf, wo ich Glück hatte daß sie die nicht gemacht hat, vielleicht ist dann ein Treffer dabei.
      Der spätere „Betreuer“ der Dame hat nur Gebühren eingesackt und sich einen Dreck interessiert.

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