Von selbst geflüchtet

„Es gibt keinen Diebstahl, diese Mauertoten sind von selbst geflüchtet. Die Straftat liegt im Nichtgedenken der Mauertoten an den EU-Außengrenzen.“  ist der Kommentar eines LINKEn in einem Bekennervideo zum Diebstahl von 136 Gedenkkreuzen für getötete Flüchtlinge.

Von selbst geflüchtet . . .  sind das die Afrikaner etwa nicht? Oder wurden sie von der SS verschleppt?

Wenn ich mit Linken über Solidarität mit Flüchtlingen rede und die Rede darauf kommt, daß auch meine Eltern aus der DDR geflüchtet waren, wird die Mine des Gegenübers sofort frostig oder die Unterhaltung wird gleich abgebrochen – sind die Linken etwa nicht ganz ehrlich mit uns?

Apropos „von selbst flüchten“, die deutschen Parteien heißen Millionen im Land willkommen, aber MIR raten sie, doch endlich aufzuhören lästig zu sein und zu meiner visachancenlosen Verlobten ins weit entfernte außereuropäische Ausland zu ziehen, oder alternativ: „Such Dir ’ne Deutsche!“

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
Dieser Beitrag wurde unter 3. Weltkrieg, Politik abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Von selbst geflüchtet

  1. hubert der freundliche schreibt:

    Sollte deine Verlobte dich mal besuchen, das darf sie doch, und wird plötzlich krank oder ihre Existenz durch die Abschiebung bedroht wäre, oder aus einem anderen Grund verfolgt würde, das nicht in der Genver Flüchtlingskonvention genannt wird, z.B. Blutrache, bekommt sie „subsidiären Schutz“. Flüchtlingsschutz gibt es auch, wer „durch wen auch immer“, z.B. wegen seiner Rasse, Religion oder politischen Überzeugung, verfolgt wird. Asyl gibt es nur, wer von einem Staat verfolgt wird (Art. 16 Abs. 1GG)

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.