Zugereister Antisemitismus in Amöneburg

Die ehrenwerte Dame, die in Amöneburg-Mardorf* nach dem Brand nächtelang kreischend Haßorgien gegen den „alten Juden“ Professor Doktor Doktor Doktor Rudolf Schwendter (Spitzname: Genosse Genosse Genosse) abließ, war nur zugereist.

Eigentlich stammte sie aus der Marbach in Marburg.

Hmmm, da muß ein Nest sein, auch die andere ehrenwerte Dame, die mich 2008 nachdem mir von bestellten Nazis das Schaufenster wegen einer Israelfahne eingeschlagen worden war fragte: „Biste etwa doch (und wieso überhaupt „doch“?) eh Judd“ stammt ebenfalls aus der Marbach.

Antisemitische Fußnoten:
* Aber die Nachbarn, von denen keiner das Gekreisch mit den Brandstiftungsdrohungen bezeugen wollte, die waren schon alle „echte“ Mardorfer.

 

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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5 Antworten zu Zugereister Antisemitismus in Amöneburg

  1. Hessenhenker schreibt:

    Endlich wird Pletti berühmt („Brandanschlag . . . LANGWEILIG“),
    wie man sieht weiß man jetzt auch in San Francisco Bescheid über die Hitlergeburtstagsbrandanschlagsgemeinde.

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  2. hubert der freundliche schreibt:

    Das ist in Mardorf, wie mit den Fröschen, als ein Storch sie nach Spitzmaulfröschen fragte: „Nö, nö, dö göbts hör nöcht“

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  3. vitzli schreibt:

    man will eben in nichts „reingezogen“ werden …. das ist der übliche ausdruck von deutscher zivilcourage.

    bei dem thema juden sowieso nicht. das ist ja ein gaaaanz heißes eisen. am ende stecken natzis dahinter. oder hitler.

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  4. Hessenhenker schreibt:

    vitzli, vielleicht treffe ich die ja bald alle in Amöneburg im „Café Hitlergeburtstag“ wieder, wer weiß?

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  5. vitzli schreibt:

    ja, je nach gerade aktuellem zeitgeist … :-/

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