Im falschen Körper geboren und trotzdem von der Betroffenheitsindustrie diskriminiert

Eine Unterhaltung mit einem selten blöden Teil:

„Ich bin ja auch im falschen Körper geboren.

„Und da zahlt die Kasse die Operation nicht? Da können wir bestimmt was machen. Schon mal bei der Beratung gewesen?“

„Wozu, da ist keine Operation möglich.

„Ach so, Sie sind eine Frau, doch doch, heute kann man auch Penisaufbau chirurgisch, äh, notfalls wird gegen die Krankenkasse geklagt, äh.“

„Was soll ich denn mit einem zweiten Penis?

„Äh, also doch anders rum, äh, also sind Sie doch eine Frau im Männerkörper?“

„Nein, ich bin im FALSCHEN Körper geboren, sagte ich doch.
Im Körper eines Deutschen. Da krieg ich kein Visum für meinen Schatz, weil ich bloß ein Deutscher bin.
Deshalb ist da leider keine problemlösende Operation möglich.
Dabei habe ich schon als kleines Kind irritiert an meinem Spiegelbild die Mandelaugen vermißt. Wieso DAS die Kasse nicht zahlt, ist deshalb wirklich ein Rätsel.

„Moment Mal, ich habe meine Brille auch selbst bezahlt, das ist doch schon seit Jahren allgemein bei der Krankenkasse nicht mehr drin.“

(Das ist doch wieder typisch: sobald ich mehr als einen Satz sage, klappen bei den pawlowschen Diplom-Hündinnen die Ohren zu und sie verstehen nur noch Bahnhof.)

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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Eine Antwort zu Im falschen Körper geboren und trotzdem von der Betroffenheitsindustrie diskriminiert

  1. hubert der freundliche schreibt:

    Da merken sie es wieder, mit der richtigen Brille schaut alles ganz anders aus. Dieser Herr hat auch die falsche Brille auf:

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