Leere Badewanne und Leerer Landtag zerstört

Es gab mal vor Jahrzehnten diesen Documenta-Skandal in Kassel, als eine Putzfrau ein Kunstwerk von Joseph Beuys zerstört hat. Mit dem Putzlappen. Denn das Kunstwerk war eine dreckige Badewanne. Beuys verlangte eine Million Schadensersatz oder sowas und die BILD-Zeitung hatte wieder was zum Schreiben.

Mein großes Kunstwerk sollte der halbleer gewählte hessische Landtag werden:
für meine Hessenliga sollte eine minimalistische, dafür aber künstlerisch besetzte Landesliste eingereicht werden. Mit dem Diebstahl der kompletten gesammelten Unterstützungsunterschriften am 1.7.2013 ist die streng nach dem hessischen Landtagswahlgesetz geplante politische Kunstaktion verhindert worden, denn ich bin halt nicht Michael Jackson und hätte deshalb in den verbleibenden Wochen bis zum Ablauf der Einreichungsfrist beim Landeswahlleiter die Mindestanzahl von 1000 gültigen ausgefüllten, unterschriebenen und beglaubigten Unterstützungsunterschriftenformblätter nicht noch einmal zusammen bekommen. Ich habe für das Sammeln der gestohlenen Blätter vorher ja mehr als ein Jahr gebraucht und hatte schon  seit 6 Jahren alles auf diese Wahlteilnahme gesetzt, um mir damit auch einmal für eine Wahlperiode ein einsames Abgeordnetengehalt zu verdienen.
Jetzt sind die Ermittlungen ohne gefaßte Täter eingestellt worden.

Wen könnte ich jetzt auf eine Million Schadensersatz verklagen?
Die Putzfrau war’s sicher nicht, auch wenn diese nach dem Märzeinbruch der Vandalen 2013 fluchtartig weglief, als ich sie ganz höflich fragte, ob ihr im fraglichen Zeitraum vielleicht etwas aufgefallen ist.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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34 Antworten zu Leere Badewanne und Leerer Landtag zerstört

  1. Blödmann schreibt:

    Wozu brauchst du ein Abgeordnetengehalt?

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  2. Hessenhenker schreibt:

    Um mit dem Geld Menschen helfen zu können.
    Wozu sonst?

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  3. vitzli schreibt:

    bei den diätenerhöhungsabstimmungen würde ich nur dafür abstimmen, daß sich die diäten des henkers erhöhen :-D.

    den rest würde ich auf null setzen ….

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  4. Hessenhenker schreibt:

    Der Unterschied ist aber, wenn sich MEINE Diäten erhöhen, habe ich garnichts mehr zum Essen . . .

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  5. vitzli schreibt:

    du solltest eben den veganismus nicht noch steigern ….. !

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  6. Hessenhenker schreibt:

    Hast Du mal „Die Invasion von der Wega“ gesehen?

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  7. mathieu schreibt:

    Der Gabriel hat die Diäten erhöht, aber genutzt hat es ihm auch nichts. Sicher so ne Art Jojo-Effekt.

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  8. Anders Arendt schreibt:

    Gab es nicht so vor 2 oder 3 Jahren nochmal einen ähnlichen Vorfall in Dortmund? Oder verwechselst du am Ende ausnahmsweise mal was, Hessenhenker? Wer die Täter in deinem Fall sind, weißt du doch. Jetzt musst du nur Matula darauf ansetzen, der soll doch immer noch fit sein und sich im Ruhestand langweilen. Matula wird sie überführen, während die Staatsanwaltschaft wie so oft die falschen verdächtigt.

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  9. vitzli schreibt:

    henker,

    kommt mir be´kannt vor …. aber ich kann mich nicht erinnern.

    statt diäten sollte man den politikern lieber green soilent geben 😀

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  10. Otto E. Umpfenwängler schreibt:
  11. zweitesselbst schreibt:

    Genau, ich glaub, das entscheidende Merkmal war ein abstehende Finger : Also zeigt her eure Finger ^^

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  12. Anders Arendt schreibt:

    Zumindest hast du einen guten Musikgeschmack, Otto.

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  13. Otto E. Umpfenwängler schreibt:

    Danke, dir, Anders! Wann und wo kandidierst du denn endlich mal wieder, ich bin schon richtig auf Entzug!

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  14. Anders Arendt schreibt:

    Wenn es unbedingt sein muss, kandidiere ich vielleicht mal für den Vorstand eines Gesangvereins und setze mich dafür ein, dass „Da Da Da“ und andere exzellenten Stücke von Trio gesungen werden. Würdest du auch so eine Kandidatur untergraben, Otto?

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  15. Otto E. Umpfenwängler schreibt:

    Nein, da würde ich dich mit aller Kraft unterstützen! Lass mich rechtzeitig wissen, welcher Verein es werden wird. Dann sorge ich durch zahlreiche, taktisch motivierte Kurzzeiteintritte dafür, dass du das Amt antreten kannst.

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  16. Anders Arendt schreibt:

    Lass uns doch beide demselben Gesangverein beitreten. Dann lernen wir uns auch endlich mal persönlich kennen. Was machst du aber, wenn ich als Vorsitzender des Gesangvereins derart beliebt bin, dass die mich bitten, für das Bürgermeisteramt in dem betreffenden Ort zu kandidieren? Ich habe mich nämlich für einen Gladenbacher Ortsteil entschieden, wo bekanntlich am 25. Mai die Bürgermeisterin gewählt werden soll. Ich schreibe bewusst „die Bürgermeisterin“, weil ja zwei Frauen und nur ein Mann zur Wahl stehen.

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  17. Otto E. Umpfenwängler schreibt:

    Dann übernehme ich den Vorsitz des Gesangvereins, kein Problem! Welcher Stadtteil von Gladenbach soll es den werden, die haben doch 15?

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  18. Anders Arendt schreibt:

    Wie meinst du das nun? Du wirst Vorsitzender, wenn ich Bürgermeister werde? Gönnst du mir nun plötzlich doch wieder einen Bürgermeisterposten?

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  19. Hessenhenker schreibt:

    Anders, ich empfehle schrittweise vorzugehen.
    Man fängt nicht oben an, sondern arbeitet sich hinauf.
    Zum Beispiel wie Dein Vorgänger Oliver Haupt erstmal als Müll-Dezernent.
    Erst kam der Müll, dann der Berg!

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  20. Anders Arendt schreibt:

    Ich bitte dich, Rainer. Vorsitzender vom Gesangverein ist doch kein zu hoher Anspruch für den Anfang.

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  21. Otto E. Umpfenwängler schreibt:

    Eher eine Friseuse Bürgermeisterin wird, solltest du das Ding stemmen, Anders!

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  22. Anders Arendt schreibt:

    Lass uns bitte endlich persönlich in Kontakt treten, Otto! Uns beiden ist doch klar: Ich kann nur mit deiner Unterstützung Bürgermeister werden. Wenn du die Blockadehaltung endlich aufgibst, mit der du in Bad Salzschlirf meinen Wahlsieg und in Rauschenberg einen Achtungserfolg verhindert hast, dann schaffe ich das. Du sollst doch auch was davon haben. Wer mich in ein Bürgermeisteramt führt, wird reichlich belohnt werden.

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  23. Otto E. Umpfenwängler schreibt:

    Okay, Anders: Wie kann ich mit dir in Kontakt treten? Mein Medium weigert sich, diesbezüglich Hilfe zu leisten!

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  24. Anders Arendt schreibt:

    Da ich nicht weiß, ob es gut ist, wenn ich meine e-Mail-Adresse hier veröffentliche, wende dich bitte an den Blog-Betreiber, den Hessenhenker. Seine e-Mail lautet: johannwiegand@hessenhenker.de

    Er wird deine Nachricht dann an mich weiterleiten. Im Gespräch werden wir erörtern, wie wir uns zum beiderseitigen Vorteil künftig engagieren. Wenn du mir nicht mehr im Weg stehst, sondern mich unterstützt, kann ich jede Wahl gewinnen. Außerdem denke ich immer noch darüber nach, der OP Konkurrenz zu machen. Du kannst erstens wunderbar schreiben und recherchieren und kennst die OP-Strukturen recht gut.

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  25. Otto E. Umpfenwängler schreibt:

    Als „fester Freier“ für ein Konkurrenzblatt oder Internetportal zu arbeiten: Ja, das könnte ich mir gut vorstellen.

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  26. Anders Arendt schreibt:

    Siehst du! Wir fangen erst mal ganz klein an ohne Gewinnabsichten, dann können wir die OP im Anzeigengeschäft preislich unterbieten. Auch den anfänglichen Verkaufspreis setzen wir deutlich niedriger an als den der OP. Bessere Artikel als die OP zu schreiben, ist keine Kunst, wenn ich mir anschaue, was für Pappnasen dort fest angestellt sind. Sobald wir der OP einen gewissen Marktanteil abgejagt haben, können wir uns auch vernünftige Gehälter auszahlen, während die OP einen nach dem anderen Redakteur entlassen muss. Die 2 oder 3 guten Redakteure, die es bei der OP noch gibt, werben wir im richtigen Moment ab. Das wird ein Spaß! Vielleicht kriegen wir den Helmut Seim (falls du das wirklich nicht bist) auch mit ins Boot, der dürfte ja auch noch ein Interesse daran haben, sich an Linne zu rächen, der bekanntlich für Seims Rauswurf verantwortlich war.

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  27. Otto E. Umpfenwängler schreibt:

    Ich war doch nie Redakteur bei der OP, nur sechs Jahre lang freier Mitarbeiter. Das ist jetzt aber schon bald 20 Jahre her. Den Helmut Seim habe ich im Übrigen nie persönlich kennengelernt.

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  28. Anders Arendt schreibt:

    Weiß ich doch, dass du nur freier Mitarbeiter warst, das reicht aber, um die Schweinebande gut kennen zu lernen. Freie Mitarbeiter werden doch nur ausgenutzt, während die festen Mitarbeiter richtig dick verdienen. Der Seim hat mich damals ausgelacht, dass ich für „so wenig Geld“ das Bürgermeisteramt auf mich nehme. Ich will gar nicht wissen, wie viel der Linne kassiert, schätze mal rund 200.000 im Jahr. Lass uns die OP echt pletten! Der Pletti schreibt vielleicht auch für uns, wenn er bald „aus gedundheitlichen Gründen“ sein Bürgermeisteramt aufgeben muss. Und vor allem der Hessenhenker wird für uns schreiben. Ich verspreche euch: Wir werden nach einer kurzen Überganszeit (in der wir kein Gehalt beziehen) richtig gut verdienen und die OP wird es schon in einem Jahr nicht mehr geben.

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  29. Hessenhenker schreibt:

    Hallo?
    Der Hessenhenker ist ab heute käuflich und schreibt immer für die Seite, deren Lied er singt.
    Oder deren Brot er ißt!
    Wenn die OP mehr bietet, dann für die OP.

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  30. Anonymous schreibt:

    Pletti gibt noch vor Ablauf der Legislatur auf? Glaub ich nicht.

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  31. Anders Arendt schreibt:

    Ob Pletti vorher oder erst mit Ende der laufenden 6 Jahre aufhört, hängt davon ab, ob MC Govern nach seiner Abwahl auspacken wird. MC Govern scheint etwas zu wissen, was keiner weiß bzw. keiner wissen will, obwohl es die Spatzen von den Dächern pfeiffen. Da die OP dem Hessenhenker nichts zahlen wird (sie will ja nicht mal alle seine Artikel haben, die er im OP-Forum kostenlos zur Verfügung stellt), wird er für uns schreiben und er wird auch die Sendung mit dem begleiteten Suizid moderieren. Gedreht wird übrigens in Nordkorea, woanders ließ sich leider keine Genehmigung kriegen.

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  32. Anonymous schreibt:

    Faust auf Faust, hart, ganz hart!

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  33. Anders Arendt schreibt:

    Wie soll man diesen anonymen Hinweis verstehen?

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  34. Frank Fester schreibt:

    Also Karsten hier iwelche Behauptungen in den Mund zu legen halte ich für sehr gewagt. Ich bin mir sicher, er wird bestimmte Dinge nicht tun, zumal er sie nicht wissen kann…

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