Im Künstlerhauptquartier schlägt es 13

Seit 13 Jahren künstlere ich im Künstlerhauptquartier in der Gisselbergerstrasse brotlos dahin. Nach so langer Fastenzeit bricht nun das Jahrzehnt der Völlerei an:
ab jetzt wird in die Brieftasche gespuckt!
Meinetwegen auch geschissen, solange es Golddukaten sind.

Bis jetzt habe ich ja wie der Gurlitt auf meinen Kunstwerken gesessen, aber jetzt gebe ich alles her. Aufgrund des AUFSCHWUNGS jetzt nur noch zu Aufschwungspreisen!

275.000,00 €uro für diesen wunderschönen Pogromaufruf, angebracht durch „Unbekannt“ außen an meinem Fenster direkt nach einem Einbruch mit Vandalismus bei mir im März (woher immer die Verfasser auch gewußt haben, daß in meinen Räumen Vandalismus verübt wurde, wahrscheinlich übersinnliche Hellseherfähigkeiten . . .) :

Verplappert!

 

 

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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4 Antworten zu Im Künstlerhauptquartier schlägt es 13

  1. hubert der freundliche schreibt:

    Machenschaften, was für Machenschaften, haben sie denn nicht da, sondern irgendwo hin gemacht?

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  2. Freigeist schreibt:

    Nur vom Beschädigen des Eigentums „anderer“ absehen, das klingt so, als wenn es bei Ihnen erwünscht sei, Hessenhenker!
    Was haben Sie denn da für „Bewohner des Hauses“?

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  3. Hessenhenker schreibt:

    @ hubert der freundliche:

    Die Person, die den Text angebracht hat, hat mich schon mal wegen des Joseph-Beuys-Zitats angegriffen. Das hier: „Mach was!“ Seit ich mache, was Beuys gesagt hat daß ich machen soll, mache ich halt Machenschaften.
    So, ich muß Schluß machen, denn ich muß weitermachen mit Machen.

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  4. Hessenhenker schreibt:

    @ Freigeist

    Dieses Haus ist ein ehrenwertes Haus und hat nur ehrenwerte Bewohner.
    Ich muß doch sehr bitten! 🙂

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