Amöneburg wird Hitlerburg?

Die Leute sind Blöd!
Die Parteien sind voller Menschen, die mit „dem vor 70 Jahren“ nichts zu tun haben wollen, sich aber wegen „fuck ju Göte“ (jetzt als Kulturfilm) zum „Volk der Dichter und Denker“ zählen.
Die Wahrheit sieht so aus: strunzdumm geboren und nichts dazugelernt – aber zum Volk der Dichter und Denker gehören wollen.

Wenn mich Ausländer auf den 2. Weltkrieg ansprechen, sag‘ ich: „ja, den haben wir verloren“. Deutsche Weltstaatsmänner sagen das nicht, die sagen „die Deutschen haben verloren“ oder „die Nazis haben den verloren“, dabei schließen sich die Sager immer selber aus bei der Anklage.
Die Wahrheit ist, daß die Nazis gewonnen haben. Sonst könnte ja nicht heutzutage ein SPD-Bürgermeister den  Brandanschlag auf mich als LANGWEILIG bezeichnen. Zünden sie Dir heute zum Hitlergeburtstag das Haus an, darf es nicht erwähnt werden. Und man rät mir „such Dir ’ne Deutsche“, man meint es sicher NUR GUT damit.

Es ist Heuchelei, einmal im Jahr Betroffenheit zu heucheln und „nie wieder“ zu murmeln, aber wenn mal was ist muß es verschwiegen werden.
Ehrlicher wäre doch ein Umgang mit der Geschichte, wie es die Mongolen mit Dschinghis Khan machen. Warum heißt Amöneburg nicht Hitlerburg? Da sieht man, was man hat!

Meinetwegen kann man auch Marburg in Hitlerburg umbenennen, schließlich war es doch eine der ersten Städte mit Nazimehrheit. Da will man doch nicht etwa so tun, als habe es zwischen 33 und 45 in Marburg nur Antifademos mit Tausenden von Widerstandskämpfern gegen fünf einsame Nazis gegeben?
Und immer noch rennen lustig Leute in Marburg herum, die mich doch tatsächlich wörtlich fragten „Biste etwa eh‘ Judd?“, weil mir ihre Gesinnungsgenossen das Fenster eingeschlagen haben.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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6 Antworten zu Amöneburg wird Hitlerburg?

  1. Hessenhenker schreibt:

    Waaaaaaaaaaaaaaaas noch kein Like?
    Dann „Like“ ich das mal fix selbst!
    Die Stadt, in der mir zum Hitlergeburtstag das Haus angezündet wurde und deren SPD-Bürgermeister das LANGWEILIG findet, kann sich ruhig umbenennen.
    Damit „kann man noch viel mehr bewegen“, wie eine politische Spitzenkraft dieser Stadt es nennt.

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  2. Frank Fester schreibt:

    Das hatten Sie doch schon mal, Hessenhenker! Oder war das Marburg zu Hitlerburg?

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  3. Hessenhenker schreibt:

    Der derzeitige SPD-Bergfürst hat schon auf die Umbenennungsdrohung reagiert: http://forum.op-marburg.de/showthread.php?t=951341

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  4. hubert der freundliche schreibt:

    Und auch schon das neue Lied dazu eingestimmt: „Deutschland fährt im Hühnerstall Motorrad, und wir verheizen unsrer Oma ihr klein Häuschen“.

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  5. Hessenhenker schreibt:

    Die Häuschen der Omas sollen nicht verheizt werden, sondern zwangsversteigert, wenn demnächst die Omas die Zwangsabgabe zur Bankenrettung nicht aufbringen können.
    Wer keine 10 % Vermögen zum Beschlagnahmen hat, dem schätzt man halt einen Zwangskredit dafür ins Grundbuch.

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  6. Humanist schreibt:

    Habe das gerade in ihrem About gelesen.
    Man hat Ihnen in Amöneburg das Haus also zu einem Nazifeiertag angezündet.
    Und was versprechen Sie sich davon, das immer noch zum Thema zu machen?
    Das ist doch Jahre her.
    Das ist doch Trittbrettfahrerei, was Sie da tun.
    Es gibt wichtigere Probleme.

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