Bundestag: DDR-Erbe Bruderkuß wiedereingeführt

Letzte Nacht habe ich geträumt, der neue Bundestag hat als erste Amtshandlung „zur Beseitigung der Mauer in den Köpfen“ das DDR-Kulturgut „Sozialistischer Bruderkuß“ wiedereingeführt.
Zu Beginn jeder Sitzung hat nun aus jedem Wahlkreis ein Abgeordneter mit Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Partei der Grüngeküßten, hinter dem Rednerpult immer im Kamerablickfeld) stellvertretend für die Bevölkerung des gesamten Wahlkreises den staatstragenden Akt zu vollziehen.
Die Marburger Oberhessische Weltpresse befragte dazu die heimischen Kandidaten:
Sören Bartol (SPD) : „Der CDU-Abgeordnete soll nicht abseits stehen, darum bin ich bereit die Pflicht zur Bruderkußableistung brüderlich mit ihm zu teilen.“
Stefan Heck (CDU) : „Mit dem Direktmandat hat Bartol selbstverständlich auch 100 % Anspruch auf sozialistische Bruderküsse errungen. Die will ich ihm nicht streitig machen, natürlich nur, um den Koalitionsfrieden nicht zu gefährden.“
Ich stutzte im Traum kurz, schlug die traumhafte Internetpräsenz der Oberhessischen Weltpresse auf, um das alles noch einmal nachzulesen, und folgender brutale Satz ließ mich sofort aus meinem Traum erwachen: „Um diesen Artikel weiterzulesen, melden Sie sich bitte an oder wählen eines der unten aufgeführten Angebote aus.“

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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3 Antworten zu Bundestag: DDR-Erbe Bruderkuß wiedereingeführt

  1. Tutsi schreibt:

    Ach Nein!
    Schlecken sich die Genossen, Genossen nicht nur gegenseitig ab, sondern machen das auch noch parteiübergreifend! Wie friewohl ist das denn?
    Und unsereiner darf da nicht mitspielen oder?
    Bei so einem Gruppenrammeln und Kuscheln will man doch dabei sein!
    Nur Angie, Brigitte, Claudia und die Nahles sollten außenvor bleiben, wer will den schon mit diesen Gesichtsbaracken kuscheln!?
    Hach ihr süßen Schelme!

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  2. Hessenhenker schreibt:

    @ Tutsi
    Ich glaube mein Bett brennt!
    Wohl wahnsinnig geworden, hier auf meinem Qualitätsblog mutmaßlich ehrenhafte Ehrenmänninen zu beleidigen.
    Sollte es sich bei obiger Namensaufzählung ETWA um ehrenwerte, fähige deutsche Qualitätspolitiker/innen handeln, statt beispielsweise um die Claudia von nebenan oder die Strickzeitschrift, darf ich darauf verweisen daß deutsche Politiker und Rinnen aus einwandfreiem genetischem Material bestehen. So einwandfrei, daß Adolf Hitler, hätte er den Krieg gewonnen, mit diesem hervorragenden Humankapital mutmaßlich versuchen würde, ganze unterworfene Landstriche zu verwalten.
    Ich erwarte von den Kommentatoren ausgesuchtes Benehmen, auch gegenüber dem regierenden oder opponierenden hervorragenden Genmaterial.

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  3. hubert der freundliche schreibt:

    Hmmm, „hervorragendens Genmaterial“, könnte sich ja dann durch den Austausch der Körperflüssigkeiten entweder verschlechtern oder verbessern, aber vieleicht haben am Ende nur alle Herpes.

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