Strafanzeige ans Finanzministerium wegen Hitlergruß

Sehr geehrter Herr Dr. Seltsam,
eben erfahre ich aus der Oberhessischen Presse, daß für zweimal Hitlergruß zeigen der Künstler Jonathan Meese 12.000 Euro zahlen sollte.
Also 6.000 Euro pro Gruß.

Da Sie als Finanzminister ja permanent auf dem Schwarzen Loch sitzen, will ich Ihnen gerne aus der Finanznot helfen, denn als Opfer eines Brandanschlages zum Hitlergrugeburtstag 1997 weiß ich ja wie das ist.

Hiermit zeige ich alle Personen an, die bis zum Tag der Kapitulation am 7. Mai 1945 in und außer Dienst gegrüßt haben. Da täglich mindestens hundert Mal gegrüßt wurde, sind das mindestens 6.000.000 Euro pro Grüßadolfaugust und Tag. Das Jahr hatte auch in der Nazizeit 365 Tage, damit sollten alle Ihre Probleme gelöst sein. Bei Zahlungsunfähigkeit der Schuldigen kann das Geld durch Organentnahme und Verkauf dieser an Privatkliniken „teilweise“ beigetrieben werden.

Mit freundlichem Ohnehitlergruß
Ihr sparsamer Hessenhenker

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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3 Antworten zu Strafanzeige ans Finanzministerium wegen Hitlergruß

  1. vitzli schreibt:

    eine sehr schöne finanzierungsüberlegung! man sollte auch die benutzung der autobahnen unter strafe stellen, schließlich wird da nachträglich dem führer die huldigung gehuldigt.

    ACH, steht schon unter strafe ….? jedenfalls für LKW, die jeden kilometer mit einer geldstrafe namens lebenslanger maut abbüßen müssen?..

    na, dann ist ja alles in ordnung ….

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  2. Hessenhenker schreibt:

    Ich will mich mit hilfreichen Vorschlägen für eine B2-Stelle qualifizieren . . .

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  3. hubert der freundliche schreibt:

    Wen man wohl diesmal für den Reichstagsbrand verantwortlich machen wird?

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