Verteidigungsministerium versenkt Piraten

Man kann es so sehen.
Wes‘ Brot ich ess, dessen Schiffe ich versenk.
Bzw. die der gegnerischen Partei. Genial! Captain Schwarzbart und Captain Kidd als Untergebene der britischen Admiralität, das hätte Hollywood als völlig unglaubwürdig nie im Piratenleben verfilmt. Aber mit dieser Wahl ist es ja nun damit vorbei. Deshalb kann der im Verteidigungsministerium arbeitende Herr Schlämmer Schlömer jetzt den Piratenparteivorsitz niederlegen.

Denn natürlich habe ich nicht von richtigen Piraten gesprochen, die genießen nach wie vor VIP-Status in Deutschland und kriegen Besuchs-, Nachzugs- und Spaßvisa für die große Piraten-Family samt Zweit- und Drittfrau. Denn ehrenhafte Piraten, die mal ein Schiff entführt haben, sind ja keine hergelaufenen Hessenhenker.
Wenn aber so ein dummer, biodeutscher Henker ein Visum für seine Freundin kriegte, ja da könnte ja jeder kommen.

Das darf natürlich nicht sein. Was aber gesetzlich erwünscht ist, das macht der Hessenhenker jetzt: fleißig Roma in Bulgarien anwerben, jetzt, wo selbstständigen bulgarischen Versicherungsberatern in Marburg und Amöneburg nicht nur das bißchen Kindergeld, sondern nach wegweisenden Urteilen nun auch Sozialleistungen zustehen, falls sie mangels Deutschkenntnissen leider leider keinen einzigen Vertrag zugunsten von Pohls DVAG oder so verkaufen.
Marburgs OB sieht es mit Freude: je mehr Menschen in seiner Stadt gemeldet sind, desto höher ja auch sein Gehalt, zudem kann er jetzt nicht mehr zurück, nachdem er sich gegen die Anti-Roma-Plakate positioniert hatte.

Für dieses soziale Engagement möchte ich keinesfalls das Marburger Leuchtfeuer erhalten.
Denn undotierte Preise, die könnt ihr euch in den Arsch stecken!
Mit so einem wertlosen Marburger Leuchtfeuer kann ich meiner Freundin ja nicht mal die Bude in den Tropen heizen, jetzt wo die Klimaerwärmung ausfällt und wir eine neue Eiszeit bekommen.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
Dieser Beitrag wurde unter Aufschwung abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

18 Antworten zu Verteidigungsministerium versenkt Piraten

  1. Aufs Maul? schreibt:

    Ist das jetzt wieder nur Satire, oder glaubst Du wirklich, der Schlömer sollte die Piraten versenken?

    Gefällt mir

  2. zweitesselbst schreibt:

    Ja, frag nicht den Künstler, sondern dich selbst!!

    Gefällt mir

  3. IP 66.249.68.227 schreibt:

    HH is a Native American Trickster, like Coyote, or Nanabozho the rabbit, He is mad, he is sane. He speaks in riddles and opposites most times, the truth always but in disguise, and pure nonsense all day long – because Life is nonsense. He changes sex, female today, male tomorrow, both at once the next day, he wears pink boots and army clothes, he walks the Contrary Way outside of society. He executes many people, but no one ever dies or is harmed. You can ask him questions, LOL „HH what do you really think?“ if you don’t mind when answers slip away like water through your fingers.
    XDD

    Gefällt mir

  4. hubert der freundliche schreibt:

    Wie, war das 1997 kein Leuchtfeuer?

    Gefällt mir

  5. IP 66.249.68.227 schreibt:

    LOL @ Hubert

    Gefällt mir

  6. Anders Arendt schreibt:

    Wart mal ab, die freundlichen DVAG-Mitarbeiter (nicht Angestellte, sondern Handelsvertreter i.S.v. § 84, HGB) werden vielleicht gerade wegen der unzureichenden Sprachkenntnisse recht gut verkaufen, weil sie Mitleid erregen können. Man kann ihnen doch auch die entscheidende Botschaft (in dem Fall den standardisierten Verkaufstext) auf einen Zettel schreiben, den sie an der Haustür nur vorzeigen müssen. Eines ist natürlich klar (muss der „Strukturhöhere“ seinen Untergebenen neuen Mitarbeitern nicht unbedingt sagen bzw. kann er ihnen ruhig sagen, wenn sie es eh nicht verstehen): Während der in diesem Fall mindestens einjährigen Einarbeitungszeit gibt der neue Mitarbeiter natürlich fast die gesamte Provision an die Strukturhöheren ab. Aber was solls? Wenn einer gut arbeitet und 10.000 im Jahr verdient (fürs Unternehmen rund 100.000), fühlt er sich doch wie Gott in Frankreich, wenn er vorher in Bulgarien keine 2.000 im Jahr hatte. Wenn einer besonders gut ist, holt er reichlich weitere Mitarbeiter aus Bulgarien, um im Strukturbetrieb eine Stufe aufzusteigen. Der große Vorteil des Finanzvertriebs gegenüber dem Staatsdienst ist, dass es nur nach Leistung geht, es also jeder schaffen kann, ganz nach oben zu kommen. Hier interessiert nicht die Herkunft, nicht die Bildung, nicht mal Sprachkenntnisse sind unbedingt nötig.

    Gefällt mir

  7. Anders Arendt schreibt:

    Vielleicht könntest du ein soziales Projekt in Kooperation mit den Städten Marburg und Amöneburg, sowie der DVAG machen. Letztere würde -wie das bei gewinnorientierten Unternehmen immer der Fall ist- den sozialen Aspekt natürlich nur heucheln, aber das ist ja auch nicht schlimm, die Privatwirtschaft soll ja Geld verdienen. Vom Wachstum profitieren bekanntlich alle! Die beteiligten Kommunen bekommen höhere Zuweisungen (für die lieben Neubürger) und Gewerbesteuer, wenn die Firmen ordentliche Gewinne machen. Auch neue qualifizierte Arbeitsplätze entstehen bekanntlich gerade durch die Verlagerung der minderwertigen Produktionsprozesse ins Ausland bzw. auf ausländische neue Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im Inland die weniger qualifizierten Arbeiten für deutlich weniger Geld verrichten. Im Konkreten Fall bekommen hunderte Vermögensberater auf einen Schlag die Chance, in der Struktur aufzusteigen (lesenswert in dem Zusammenhang „Aufstieg für alle“ von Gertrud Höhler). Der Hessenhenker-Pakt sorgt also für Beschäftigung und Wachstum. Mit etwas Glück wachsen auch die beiden Bürgermeister in die nächste Besoldungsstufe hinein.

    Gefällt mir

  8. Hessenhenker schreibt:

    Selbstverständlich wachsen die beiden Bürgermeister in die nächsthöhere Besoldungsstufe hinein.
    Miteinander statt Gegeneinander zahlt sich eben aus.

    Gefällt mir

  9. Anders Arendt schreibt:

    Vorsicht! In Amöneburg fehlen noch fast 5.000 für Plettis B2, die kriegt er ab 10.000 Einwohnern und das ist nur unwesentlich mehr als A16 in der Endstufe, Vaupel käme erst bei mindestens 100.000 in die B7. Die beiden müsstest du also bestechen, damit sie mitmachen.

    Gefällt mir

  10. Hessenhenker schreibt:

    Na und? Frankreich will mehr als 100.000 Sinti und Roma ausweisen und zurück nach Serbien, das Kosovo, Bulgarien und Rumänien schicken.
    Da liegen wir doch praktisch am Weg!
    Und OB Vaupel hat sich doch klar für Sinti und Roma ausgesprochen im Streit um die Oma-Plakate, der kann garnicht zurück ohne das Gesicht zu verlieren bei seinen Fans.

    Gefällt mir

  11. Anders Arendt schreibt:

    Aber Marburg platzt doch jetzt schon aus allen Nähten. Wo sollen die ganzen Leute hin? Ins Umland vielleicht, damit die Umland-Bürgermeister auch was davon haben? Neustadt, Wetter, Breidenbach und Ebsdorfergrund liegen nur knapp unter 10.000, da können 1.000 Neubürger schon B2 bedeuten, Gladenbachs und Biedenkops Bürgermeister könnten auch schnell in die B3 kommen.

    Gefällt mir

  12. Hessenhenker schreibt:

    In einem Zimmer, in dem 1 Student wohnt, würden freiwillig auch 6 bulgarische Roma unterkommen.
    Also ist ein mit Roma belegtes Zimmer für den OB 6mal soviel wert wie so ein Student.
    Vielleicht kommt er selbst auf die Lösung, er ist ja in der SPD.

    Gefällt mir

  13. Anders Arendt schreibt:

    Er kann sich doch hier bedienen, was Ideen betrifft, einer seiner Schergen ist doch bestimmt dafr abgestellt, den ganzen Tag Hessenhenker-Blog zu lesen.

    Gefällt mir

  14. Hessenhenker schreibt:

    Liebe Leser, der Herr Arendt will damit NICHT sagen, wie beliebt mein Blog ist.
    Die AA-Aussage hinter der AA-Aussage ist: die Frau Bohnke hat sonst nichts zu tun, als den ganzen lieben langen Tag im Internet zu lesen.

    Gefällt mir

  15. Anders Arendt schreibt:

    Wer ist Frau Bohnke? Die interessiert mich nicht eine Bohn(k)e, überhaupt interessiert mich Marburg derzeit herzlich wenig. Als nächstes steht eine Parteineugründung an und im Mail 2014 sind schon Kommunalwahlen in NRW und vor allem Europawahl. Ob der Hessenhenker-Blog beliebt ist, weiß ich nicht, er ist aber auf jeden Fall sehr informativ, zumal hier neben den Hessenhenker-Beiträgen auch andere Hochkaräter zu Wort kommen. Hier kann man was lernen, ich gehe mal davon aus, dass der Blog in allen Rathäusern der westlichen Welt Pflichtlektüre ist. Aber auch im Fernen Osten, insbesondere in Thailand, soll er viele interessierte Leser haben.

    Gefällt mir

  16. Anders Arendt schreibt:

    Jetzt weiß ich auch, warum du den Pletti geplettet hast. Ist doch klar: Du wolltest einen bekannten Roman von Dürrenmatt in einer zeitgemäßen Form aufführen. „Der Richter-Plettenberg und sein Hessenhenker.“

    Gefällt mir

  17. Anders Arendt schreibt:

    Als Theaterstück muss das unbedingt vor der nächsten Bürgermeisterwahl in Amöneburg aufgeführt werden, mit dir und Pletti in den Hauptrollen.

    Gefällt mir

  18. Frau Behnke schreibt:

    Yes, who IS this Frau Bonhke? Should I be jealous? I am unsettled by the similarity to my most recent ancestor’s name. omg. Which as you see is NOT Bohnke (femme fatale that she apparently is) but is instead Behnke from Prussia, the lovely lady kind enough to bring my (also lovely) genetic material across the cold and un-forgiving seas on the Hamburg Amerikanische Packetfahrt Actien Gesellschaft (HAPAG) late in the 1800s
    How much does AA know? can he even find his own ass with both hands? I thought not, but now, I wonder if I underestimated him a little. Is this a trap? shall I expect the Stasi at any moment? Or perhaps AA’s large nose pressed against my window-glass? Is he lurking with a pink shirt and ear-microphone amongst the shrubbery? aaaagh! The fear is overwhelming. I have beenouted, I can no longer hide behind the Googlebot IP. yes, it is I – Behnke not Bohnke

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.