Größtes Gen-Kunstwerk der Welt in Marburg

Frage nicht, was Deine Stadt für Dich tun kann, frage, was Du für Deine Stadt tun kannst.
Nachdem mir in der Stadt des Bergführers zum Hitlergeburtstag das Haus angezündet wurde, verschlug es mich nach Marburg.
Darum habe ich mich jetzt in Marburg mit einem Kunstwerk „in die Gesellschaft eingebracht“. Amöneburg muß sich später mit dem „Café Hitlergeburtstag“ zufrieden geben.

Seit Mitte März habe ich sorgsam meine mit meinen genetischen Informationen versehenen und zusätzlich künstlerisch magisch behandelte Nanopartikel (Hautabrieb, ich häute mich bedingt durch Neurodermitis mehrmals täglich wie eine Schlange, nur nicht in einem Stück) gesammelt.
Drei große blaue Mülltüten sind vollgeworden.
Am Abend vor dem Marktfrühschoppen habe ich vom oberen Marktplatz aus und anschließend von der Schloßmauer meinen verzauberten „Feinstaub“ in den Wind geblasen. Wie auch schon am Tag vor dem Maieinsingen.
Dann habe ich die „3 Tage Marburg“ abgewartet und den angekündigten 100.000 Festbesuchern meine genetischen Informationen ebenfalls zukommen lassen, mal vom Schloß, mal von den Höhen der „anderen Seite“.
Jedes atmende Wesen (es sei denn, es hätte sich über die 3 Tage im Luftschutzbunker versteckt) mußte mich also einatmen. Der Wind hat die Gene über die ganze Stadt verteilt,  ich habe immer auf die Windrichtung geachtet.
Die Marburger (und die Tiere in Marburg, warum ist der Uhu wohl abgestürzt?) enthalten jetzt also Genkunst. Ich kann sagen: Marburger, ich bin von nun an immer IN Euch! Ihr seid nie mehr allein.

Jedes Wesen, das mich eingeatmet hat, ist nun Teil des Kunstwerks, da meine eingeatmeten Gene „einwachsen“ und nicht ausgeschieden werden.
Ich gebe das Gen-Kunstwerk der Stadt Marburg als Leihgabe . . .
Um die Finanzen des Museums nicht zu belasten, ist das vorsichtig geschätzt 7000 Tonnen wiegende Kunstwerk „freilaufend“ konzipiert und benötigt keinen zusätzlichen festen Platz. Jedenfalls nicht, solange die „Einzelteile“ des Genkunstwerks noch lebendig herumlaufen, Stück für Stück werden die Friedhöfe später ebenfalls Teil des Werkes.

Übrigens kann ich die 100000, in denen ich jetzt bin, nach einem alten germanischen Volksglauben noch vom Jenseits aus kontrollieren.  Genkontrolle! Die Fahrkarten bitte!
Mit weiteren Kunstwerken muß in den nächsten Tagen gerechnet werden.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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21 Antworten zu Größtes Gen-Kunstwerk der Welt in Marburg

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  2. Anders Arendt schreibt:

    Alles Unsinn!

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    • Hessenhexer schreibt:

      AA ist doch nur neidisch.
      In ihm bin ich nämlich nicht.
      Auch ich kenne Grenzen.
      Und wenn es die vom 31.9.1937 sind.

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      • Anders Arendt schreibt:

        Wie gut, dass ich nicht in Marburg war…, aber ich habe mit dir ja schon einige Male persönlich gesprochen, wahrscheinlich habe ich diesen Feinstaub auch schon auf meiner Lunge.

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        • Hessenhexer schreibt:

          Wenn ich unter die Leute gehe, bin ich eingecremt.
          Eingecremt bin ich ungefährlich und staube nicht.
          Nein, wenn Du mich in Dir willst, mußt Du schon ein Tütchen Henkerstaub kaufen und Dir in die Nase ziehen!

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      • Otto E. Umpfenwängler schreibt:

        Waren es nicht vielleicht die Grenzen vom 32.09.1937?

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  4. Fat Freddy schreibt:

    Die Rechnung stimmt doch nicht!
    Das wäre ja ein Durchschnittsgewicht von 70 kg.
    Der normale Festbesucher hat ja schon das Doppelte.
    Du hast Dir wohl noch nie im Leben die Leute auf dem Marktfrühschoppen näher angesehen?

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  5. Gerardine schreibt:

    Wie unverantwortlich ist das denn?
    Mit einer ekelhaften Hautkrankheit darf man doch nicht seine widerlichen Partikel in die Luft!

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  6. hubert der freundliche schreibt:

    Na da haben sie sich ja was „schönes“ aufgehalst. Wenn ihre Gene sich nun auch bei jedem Zeugungsakt auswirken, dann sollten sie sich doch schon mal nach einem Land ohne Auslieferungsabkommen umsehen, oder sie haben nächstes Jahr ziemliche Schwierigkeiten mit Vaterschaftsklagen.

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  7. vitzli schreibt:

    alles handsigniert?

    naja, eigentlich nicht nötig, weil ja alle genetischen infos schon drin sind …

    heute würde es wohl reichen, wenn rembrandt einmal aufs fertige bild hustet …. lol.

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  9. Frank Fester schreibt:

    Haben Sie sich Ihre Gene patentieren lassen Hessenhenker? Dann müssten die betroffenen Marburger nun eine Lizenzgebühr an Sie entrichten!

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  11. Hessenhexer schreibt:

    Hessenhenkerpartikel bald mit Vanille-Note?

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  12. 12309 schreibt:

    Wie das, Sie haben denen ihren Hautstaub in die Biere gekippt?

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