Zweierlei Maß bei Rechtsextremismus

Das Argument gegen den Marktfrühschoppen ist: es soll Rechtsextremen keine Bühne geboten werden.

Das alles ist höchst heuchlerisch, solange der Landratskandidat der SPD öffentlich verbreiten kann, wie LANGWEILIG er es findet, wenn einem Mitbürger das Haus angezündet wird (und das auch noch zum Hitlergeburtstag!).

Hier wird mit zweierleiß Maß gemessen! Ich finde nämlich solche Landratskandidatenaussagen rechtsextremistisch! Und damit ist der Rechtsextremismus in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen, da die SPD ja angeblich irgendwo in der Mitte stehen soll.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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12 Antworten zu Zweierlei Maß bei Rechtsextremismus

  1. Örkel schreibt:

    Da fragt man sich doch wie ein derartiger Politiker reagiert wenn sein Haus abgefackelt wird und seiner Familie ein nicht wieder gut zumachender Schaden entsteht.
    Ist das dann auch langweilig?!
    Und wieso sollte beim Marktfrühschoppen Rechtsextremen keine Bühne geboten worden sein?
    Sie waren doch fast alle da, schön rausgeputzt und geschniegelt und gebügelt!
    Man konnte sie gut erkennen an ihren Mützen und Bändchen mitten im Geschehen und wenn man sich durch die Menge schob, konnte man auch einige althergebrachte, markige Sprüche aus grauer Vorzeit wiedererklingen hören!
    Also wer hatte da keine Bühne?

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    • hubert der freundliche schreibt:

      Ja genau, das nächste mal setze ich mir auch so ein buntes Mützchen auf, das hat dann vorne an der gebogenen Spitze so niedliches Glöckchen, welches ganz leise bimmelt. Dazu rufe ich dann voller Freude laut HELLAU! und singe voller Inbrunst: „Ritzamba, ritzamba, heute ist die Fasnacht da“.

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  2. Bruno schreibt:

    Wieso sollte den Rechtsextremen beim Marktfrühschoppen keine Bühne geboten werden?
    Das wurde sie doch!
    Man hat sich öffentlich mit ihnen befaßt und in den Medien ausführlich über die Burschies und ihre Einstellungen und Weltanschauungen berichtet!
    Also war doch die Aufmerksamkeit, die die wollten doch da und die Bühne war frei!
    Das ist doch das was diese Menschen wollen!

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  3. Anders Arendt schreibt:

    Würdest du so weit gehen, den besagten SPD-Kandidaten als Rechtsextremisten zu bezeichnen?

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    • Hessenhexer schreibt:

      Ich stecke eigentlich niemanden in Schubladen.
      Ich nehme mir lediglich ganz autistisch einzelne Aussagen oder Verhaltensweisen vor, die mich persönlich treffen, und bewerte diese einzeln für sich.
      Ob jemand Rechtsextremist ist, hat natürlich nicht zwingend etwas damit zu tun, in welcher Partei er ist.

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      • Anders Arendt schreibt:

        Der Aspekt ist spannend, demnach könnte es sogar bei der Partei „Die Linke“ Rechtsextremisten geben. Bist du denn nun Autist oder liege ich mit dieser Einschätzung völlig falsch?

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        • Hessenhexer schreibt:

          Ich finde es spannend, mich mal eine Zeitlang in diese Schublade zu setzen.
          Allerdings lasse ich sie weit offen stehen, ich habe Angst sonst Platzangst zu entwickeln.

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          • Anders Arendt schreibt:

            Dann geht’s dir wie dem Frank, der hat im Schrank auch Angst, wenn gar kein Licht reinkommt. Aber so lange er krank ist, muss er im Schrank bleiben.

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            • hubert der freundliche schreibt:

              Es geht ja auch nicht jedem so gut, wie ihnen in Gottes französischer Zelle. Ist allerdings für die horizontale Bewustseinserweitung recht eintönig.

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  4. Anders Arendt schreibt:

    Es gilt in Deutschland, sich in eine Kategorie bzw. Schublade zu begeben, um eine Anspruchsgrundlage zu haben. Ich glaube, der einzige Fehler des Hessenhexers besteht darin, dass er bisher mangels Intelligenz der Bürokraten nicht kategorisierbar war.

    Du musst denen etwas dabei helfen, indem du dich z.B. mit bestimmten Krankheitsbildern näher beschäftigst, die Symptome einstudierst und im Beisein eines Gutachters zeigst. Du weißt doch: Du hast ein Recht auf Krankheit! Oder du musst die Opferrolle gut einstudieren, damit du als Opfer anerkannt und entschädigt wirst.

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    • hubert der freundliche schreibt:

      Sieh da, der Herr Anders plaudert aus seinem Nähkästchen, wo wurden denn sie einkategorisiert?

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  5. Anders Arendt schreibt:

    Ich war schon in vielen Kategorien, aber auch bei mir tappt die Bürokratie noch im Dunkeln. Dieser Staat wird halt von Idioten regiert, die sich in ihren Behörden lauter Vollidioten setzen. „Idioten stellen nur Idioten ein, andere würde ja merken, dass sie Idioten sind“, das sagte mal sehr treffend ein kluger älterer Mann. Im Gegensatz zum Hessenhexer achte ich stets darauf, dass ich in einer Kategorie bin, die sich zumindest einigermaßen auszahlt. Ein weiterer Vorteil, den ich dem Hessenhexer gegenüber habe, ist natürlich meine Bescheidenheit. Er hat leider den Anspruch, in Asien etwas für die Menschen dort zu bewegen und braucht dafür Geld. Wenn er einsehen würde, dass man auch ohne Geld richtig viel bewegen kann, ginge es ihm sicherlich besser.

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