Im Mittelpunkt stehen wollendes Opfer?

Kreisch! (Zitat, heute mal nicht von J.W.v.Goethe, sondern von Donald Duck)

Anfang März wurde in meine Wohnung eingedrungen und alles verwüstet.
Zwar wurden die Ermittlungen wohl Ende April ergebnislos eingestellt, das habe ich aber erst soeben mehr durch Zufall erfahren. Die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft ist demnach auf dem Postweg oder aber aus meinem Briefkasten verschwunden.
Letzteres hätte natürlich (es ist ein ehrenwertes Haus hier) nichts damit zu tun, daß diesselbe Person, die mir die Haustür eingeschlagen hat weil ich dem Doktor beim Auszug geholfen habe sowie mich mal gefragt hat ob ich „etwa doch eh‘ Judd bin“, mehr Schlüssel zu meinem Briefkasten besitzt als ich.

In der Ermittlungsakte werden die Möglichkeiten, was wohl hier passiert sein kann, alle aufgezählt und bewertet. Neben den Möglichkeiten, wer wohl alles was gegen mich haben könnte, wird auch diese erwähnt: möglich, daß ich mich als „Opfer“ irgendwelcher Machenschaften gegenüber meiner Person hinstellen möchte. Natürlich ist es legitim, daß alle Möglichkeiten erwogen wurden, schließlich kann man ja nicht in meinen Kopf schauen und meine Gedanken lesen.

Aber nachdem ich seit 16 Jahren im Internet JEDEN TAG erwähne, daß ich etwas verärgert darüber bin, daß mir 1997 zum Hitlergeburtstag das Haus samt Hab und Gut angezündet worden ist, muß ich doch wirklich nicht alle meine Unterhosen und Socken zerschlitzen, bloß um „auf mich aufmerksam zu machen“ oder mich „als Opfer hinzustellen“. Wo ich doch so schüchtern bin!

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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10 Antworten zu Im Mittelpunkt stehen wollendes Opfer?

  1. Butterblume schreibt:

    Du hast zwei Bürgermeister und einen Landratskandidaten auf dem Gewissen, du bist also bestimmt kein Opfer.
    (Und die 3 Genannten sind nur die, von denen ich weiss. Da sind ja vielleicht noch mehr!)

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  2. vitzli schreibt:

    @ butterblume

    etwa aufgegessen? 😦

    ich nehme an, du bist ein linkes butterblümchen. die verdrehen immer täter und opfer. der blutende mensch auf dem boden gehört zum deutschen tätervolk und der mutmaßliche „südländer“ mit dem messer in der hand ist das opfer der schlimmen ausgrenzenden gesellschaft.

    so oder so ähnlich ist doch Ihr weltbild, nicht wahr?

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  3. Hessenhexer schreibt:

    Auf dem Grundstück des Amöneburger Bürgermeisters Michael Richter-Plettenberg habe ich vielleicht die anderen vergraben.

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  4. vitzli schreibt:

    deswegen vermutlich auch der komische blumenname. man verlässt sich darauf, daß du ein reiner fleischfresser bist und hofft so, davonzukommen …. :-/

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