Reise nach Agartha 1. Teil

Als Kind las ich beim Familienbesuch bei einem früheren Lagergenossen meines Vaters (im DDR-Erholungsheim Bautzen nach dem Generalstreik zum bzw. vor dem 17. Juni 53) in Mainz in einer dort rumliegenden dämlichen Esoterik-Zeitschrift einen Artikel über Agharta.
Da ich sowieso nicht wußte, was ich im Westen sollte (ich stand immer vor dem Spiegel und ärgerte mich wegen der nicht mit wiedergeborenen Schlitzaugen) schrieb ich den Autor des Artikels an und fuhr nach seiner Einladung mit dem Zug nach Rotenburg, ihn besuchen. Ich hatte mir vorgestellt, er rennt mit mir auf dem Bahnhof Rotenburg wie später im Harry-Potter-Film durch eine Wand und schwupps komme ich drüben auf der richtigen Seite wieder heraus.
Der Autor der mich am Bahnhof abholte, stellte sich als freundliche ältere Dame heraus, und zwar als sogenannte Hexe. In Wahrheit war sie eine der Letzten aus dem Psi-Korps des 3. Reiches, den Fotos an den Wänden nach (die Nazis glaubten ja an alles Mögliche und Unmögliche, sogar an sich heftig widersprechende Weltbilder gleichzeitig). Das fand ich völlig normal für Deutschland, schließlich kannte ich zu diesem Zeitpunkt bereits einen der Ingenieure, der zur gleichen Zeit an den (allerdings nie richtig funktionierenden, es war nix mit Wunderwaffe) geheimen alternativen Flugkörpern gebaut hatte.
Sie hatte gerade einen „Lehrgangsteilnehmer“ da ein paar Häuser weiter wohnen, der lernte bei ihr wohl die Hexerei. Heute ist er ein hohes Tier in der deutschen Wirtschaft.
Als der mich sah, fragte er die gebildete ältere Dame (adelig und tatsächlich mit Goethe verwandt, getauft durch Rudolf Steiner persönlich), ob ich auch zum Lernen hier sei, zumal ich bei ihr im Haus wohnte.
Dem antwortete sie „Nein, das ist ein wiedergeborener Meister von Agharta“.
Bislang habe ich allerdings nicht Tag und Nacht rumgemeistert, sondern bloß Tausende von menschlichen Büchern gelesen. Nun sind mir schon zum zweitenmal meine Bücher verleidet worden. Beim erstenmal durch Einäscherung bzw. durch Ertränken der nichtverbrannten Bücher im Löschwasser und Schlamm aus dem Lehmfachwerk, jetzt durch Zerfetzen und Arschabwischen mit herausgerissenen Seiten. So langsam wird das LANGWEILIG, (gelle, Herr Landratskandidat Michael Richter-Plettenberg von der Langweiler-SPD?), und ich überlege ob es mir überhaupt gedankt wird, daß ich bisher nichts für die Dunkle Seite der Macht getan habe.
Vielleicht fliegen mir die Herzen zu, wenn ich einfach mal ein oder zwei Dutzend Politiker wie durch Magie verschwinden lasse?
Nichts ist wie es in der Zeitung steht, oft sind die von der Dunklen Seite die einzigen Guten hier.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
Dieser Beitrag wurde unter Erinnerungen, Magie, Ying und Yang abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Reise nach Agartha 1. Teil

  1. Bergprediger schreibt:

    Das ist nicht nett.
    Sie wollen wahrhaftig Nazi-Omas in den Tod oder in den Wahnsinn jagen.
    Ist das gut für Ihr Karma?

    Gefällt mir

  2. Hasenweihnachtsmann schreibt:

    Wurden denn schon erste vom Hessenhenker Beinflusste in die umliegenden Irrenhäuser eingewiesen?
    Was der die Gesellschaft ein Geld kostet, ist unglaublich.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.