Bussi für Amöneburg

Für Anders Arendt hatte ich ja ein kleines Drehbuch für eine Traum-Hochzeit in Bad Salzschlirf geschrieben. Dort ist ja die Akademie der Standesbeamten, und meine Idee war: Massenhochzeit einmal ANDERS.
Nicht: EIN Standesbeamter verheiratet 100 Paare, sondern, ALLE Standesbeamten im Chor verheiraten EIN Paar.
Leider hat Anders Arendt die Verwirklichung sabotiert, indem er sich einfach mit aller Gewalt nicht hat wählen lassen.
Deshalb sollte ich nur noch nach dem Prinzip handeln: willst Du, daß etwas getan wird, tu es selbst.
Wäre ICH Bürgermeister, beispielsweise von Amöneburg, könnte ich MICH SELBST VERHEIRATEN.
Natürlich nicht mit mir, sondern mit meiner Verlobten. Als Bürgermeister hätte ich auch keinerlei Problem für meine Freundin ein Visum zu bekommen.
Obwohl sie weder Piratin, Taliban oder Intensivtäterin ist! DAS wäre auch eine interessante Art zu heiraten. Und mediengerecht. Ja, das sind Gründe.
Ich kann mir deshalb vorstellen, noch einmal in Amöneburg zu kandidieren.
Was würden meine Leser tun? Ich bitte um Ihre werte Meinung!

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
Dieser Beitrag wurde unter Amöneburg, Imageberatung, Medienwahnsinn, Werbeideen, Ying und Yang abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

82 Antworten zu Bussi für Amöneburg

  1. Anders Arendt schreibt:

    Der wichtigste Leser zu diesem Thema heißt Frank Fester. Entsperre ihn bitte, um seine Meinung zu erfahren. Er ist nämlich derjenige Kandidat, dem der Pletti versprochen hat, sein Nachfolger zu werden.

    Ich persönlich fänd es gut, wenn du in Amöneburg, und nicht nur dort, kandidieren würdest. Vielleicht wird ja auch in Bad Salzschlirf bald neu gewählt, meine Klage beim VG Kassel ist angenommen. Übrigens ein teurer Spaß, so eine Klage. Sowas muss man sich leisten können oder man ist Sozialhilfeempfänger, dann übernimmt es der Staat großzügig.

    Ich sage es ja immer wieder: Leuten wie dir geht es verdammt gut!

    Gefällt mir

    • Hessenhenker schreibt:

      Mir ginge es gut, wenn ich bezahlt würde dafür, das zu tun was ich kann.
      Aber da müßte mich jemand anstellen, obwohl ich krank bin.
      Bei deutscher Arbeitsweise (Zeit am Arbeitsplatz absitzen) statt auftragsorientiert zu arbeiten, geht das eben nicht, wenn man nur eine Stunde durchhält. Ich überstehe ja nicht einmal einen Anruf von Anders Arendt, ohne danach völlig erschöpft umzukippen.

      Leider ist es auch so, daß alles was ich kann, heute „für umsonst“ erwartet wird.
      Bestes Beispiel: sogar Friedrich Merz ließ sich seine Rede zum Empfang des Achener Ordens wider den tierischen Ernst nicht als Auftragsarbeit schreiben, sondern man „fand“ sie im Internet . . .
      So ist das heute.
      Die TITANIC braucht mich auch nicht, die haben schon einen.

      Gefällt mir

      • Anders Arendt schreibt:

        Wer für seine Arbeit bezahlt wird oder so blöd wie ich war und ein wenig Geld gespart hat, als man ihn noch für seine gute Arbeit gut bezahlt hat, der wird in unserem Land immer geschröpft, selbst dann, wenn er nur sein Recht wahrnehmen will und gegen eine gekaufte Wahl Klage einreicht. Leute wie Du können nach Herzenslust klagen, bei euch ist nichts zu holen.

        Gefällt mir

  2. Anders Arendt schreibt:

    Wenn du in Deutschland erst mal ganz unten bist, hast du es gepackt! Oder natürlich, wenn du ganz oben bist, aber das war ja bekannt.

    Gefällt mir

  3. Geländekutsche schreibt:

    Ich habe ja schon gestern geschrieben, dass ich ich für eine Kandidatur bin und das C.H. Ihre Wahlkampfzentrale wird. Nebenbei veranlasst das vielleicht A.A. auf eine weitere Kandidatur in Amöneburg zu verzichten.

    Zu dem Bild: Das ist ja eindeutig vor dem Amöneburger Rathaus aufgenommen. Man kann folglich daraus schließen, dass Sie R.-P. besucht haben.? Etwa um das C.H. anzumelden?

    Gefällt mir

    • Hessenhenker schreibt:

      Man kann daraus schließen, daß ich vor dem Standesamt-Schild gestanden habe. :mrgreen:

      Gefällt mir

    • Anders Arendt schreibt:

      Ich habe ohnehin nicht vor, nochmal in Amöneburg zu kandidieren und würde Frank Fester und HH das Feld gerne überlassen. Selbst wenn HH seine Drohung wahrmacht und dem Frank auf dem Podium eine ins Gesicht schlägt, muss ja einer von beiden gewählt werden. Sollte allerdings auch ein CDU-Kandidat antreten, den ich gerne verhindern möchte, dann sollte ich vielleicht vorsichtshalber doch kandidieren. Lassen wir aber den Pletti doch erst mal in aller Ruhe Landrat werden, dann sehen wir weiter.

      Gefällt mir

  4. Hessenhenker schreibt:

    „Vom Tisch“? Wieso sollte es vom Tisch sein, es gibt da oben zahlreiche Möglichkeiten gut zu essen, da muß man nicht das „CH“ vom Tisch essen.
    Was mich schrecklich nervt, ist diese Verniedlichungsform „CH“.
    Habt Ihr Komplexe das Wort „Hitler“ hinzuschreiben?

    Gefällt mir

    • Geländekutsche schreibt:

      Haben wir nicht Hessenhitler.

      Gefällt mir

      • Hessenhenker schreibt:

        Ich will mal hoffen, bei der „Geländekutsche“ handelt es sich um einen coolen Jeep, nicht um ein historisch vorbelastetes Fahrzeug aus deutscher Produktion. :mrgreen:

        Gefällt mir

        • Geländekutsche schreibt:

          Gefällt mir

          • Hessenhenker schreibt:

            Ich habe davon gehört, mein Vater fuhr sowas zeitweise an der Ostfront und in Frankreich.

            Gefällt mir

            • Geländekutsche schreibt:

              Kein Wunder, dass sie so eine Vorliebe für diese Zeit haben.

              Gefällt mir

            • Hessenhenker schreibt:

              Bestimmt nicht.
              Meinem Vater hat das Ganze viele Lebensjahre gestohlen.
              Erst war er immer der Jüngste bei der Truppe.
              Nach dem Krieg war er immer der Älteste.
              Die haben ihm bei der Wehrmacht immer angeboten, er soll sich doch auf 12 Jahre verpflichten.
              Hat er nicht gemacht, er wollte, selbst wenn der Krieg nur einen Tag weniger gedauert hätte, dann sofort nach Hause.
              Nachträglich gesehen war das ein großer Fehler: erstens war er inklusive Kriegsgefangenschaft bei den Sowjets sowieso länger als 12 Jahre weg,
              zweitens wäre er dann nach dem Krieg spätestens in der Bundesrepublik bestens versorgt gewesen.
              Er hatte auch eindeutig ein Kriegstrauma (damals war das Wort unbekannt, in Afganistan hat es inzwischen beim Bund fast jeder . . .), sogar Kriegskameraden waren davon genervt, daß er zwanghaft immer nur über den Krieg sprach.
              Unsere „Integration“ im Westen hätte gut funktioniert, wenn er wie von den Leuten gewünscht in den Schützenverein gegangen wäre, das hat er aber abgelehnt, weil er keine Waffen mehr sehen wollte. Schade, die haben sich um ihn wirklich bemüht.
              Das ging soweit, daß ich nicht in den Spielmannszug durfte, weil das war ja fast wie bei der Wehrmacht, links zwo drei vier und so.

              Gefällt mir

          • Anders Arendt schreibt:

            Ob der Kübelwagen das Dienstfahrzeug des Salzschlirfer Bürgermeisters wird?

            Gefällt mir

  5. Anders Arendt schreibt:

    Diese Komplexe hat doch jeder vernünftige Deutsche. Du bist in der Hinsicht inzwischen völlig schmerzfrei, das weiß ich, aber dich lenken ja auch andere Schmerzen ab.

    Gefällt mir

    • Hessenhenker schreibt:

      Stimmt doch nicht: schon mein ganzes Leben geht es ununterbrochen Hitler Hitler Hitler.
      Hitler hier Hitler da.
      Nur damals, als mein Haus brannte, war das Wort auf einmal verpönt und die OP traute sich nicht einmal zu schreiben, daß da ein Haus gebrannt hat. „Scheunenbrand in Mardorf“ war die klitzekleine Schlagzeile.
      Ich kenne mich leider nicht genug rechtlich aus, sonst hätte ich längst einmal diesen Artikel als Foto hier eingestellt (habe ich glaube ich inzwischen garnicht mehr), und den mit dem OP-Katastrophenbericht über den schrecklichen rechtsradikalen Brandanschlag in Gladenbach verglichen, bei dem glaube ich 5 Holzlatten am Haus ankokelten.
      Man hat mir auch Unglaubliches berichtet, wie dort entschädigt worden ist, ich darf das garnicht wiedergeben, sonst wird mir noch rechtsradikale Hetze unterstellt.

      Ich kann wahrheitsgemäß nur eines sagen: bei MIR kam der Landrat nicht mit einer Delegation vorbei, um eine tiefe Verbeugung zu machen. MIR hat er eine Rechnung geschickt. Deshalb muß ich nun eben ein paar Mark mit dem Café Hitlergeburtstag verdienen. Aus Copyrightsgründen. NUR bei DEM Thema bin ich mir sicher, kein Friedrich Merz wird sowas im Internet „finden“, um es dann als eigene Rede zu halten, oder ähnliches.

      Gefällt mir

  6. Bergbauer schreibt:

    Ich meine, ich habe Sie heute mittag gesehen. War da noch einer in Schwarz dabei?

    Gefällt mir

  7. Aufpasser schreibt:

    Was steht auf dem Shirt?
    „Und denen die meinen Tod wollen“ ???

    Gefällt mir

  8. Anders Arendt schreibt:

    Das Bild vom HH vor dem Rathaus ist doch einige Jahre alt.

    Gefällt mir

  9. Hessenhenker schreibt:

    @ Geländekutsche: daß ich eine Vorliebe für eine gewisse Zeit hätte, trifft hier in Deutschland nicht zu. HIer geht mir das alles nur auf den Sack. Diese Verlogenheit überall.

    Für Asien ist das anders: ihre Freiheit verdanken die meisten Länder den Japanern.
    Die haben nämlich, sobald sie recht bald gesehen haben, daß sie den Krieg in einigen Jahren verlieren werden, sofort überall die Rebellen als legitime Vertreter ihrer Völker anerkannt und DENEN bei der Kapitulation ihre Waffen überlassen, nicht etwa den Allierten.
    Die, die hier im Westen als Befreier auftraten, waren in Asien die Unterdrücker und haben nach dem Weltkrieg versucht, ihren „Besitz“ zurückzuerobern.

    Gefällt mir

    • Geländekutsche schreibt:

      Das mit der Vorliebe war auch nicht ganz ernst gemeint.
      Sie müssen allerdings auch nicht die Vergangenheitsbewältigung für Ihren Vater übernehmen, so schlimm die Zeit auch für ihn war. Dafür können Sie nichts.

      Gefällt mir

      • Hessenhenker schreibt:

        Auch die Politiker und Medienleute müssen aber nicht die Vergangenheitsbewältigung für ihre Väter dergestalt übernehmen, daß sie bei mir nicht einmal zugeben, daß ich da existenziell geschädigt wurde, bloß weil es zu diesem verpönten Datum war.
        Ich hab’s mir ja nicht ausgesucht (sonst hätte ich 5 Tage später gewählt, dann wäre es mir egal gewesen), und an deren Vätern bin ich auch unschuldig.

        Gefällt mir

        • Geländekutsche schreibt:

          Wie würde eigentlich das Café heißen, wenn der Brand zufällig ein Tag früher gewesen wäre. Café Fix und Foxi?

          Gefällt mir

          • Hessenhenker schreibt:

            Wäre der Landrat nach Gladenbach geeilt, wenn die sieben angeschwärzten Holzlatten dort meine gewesen wären?

            Gefällt mir

          • Geländekutsche schreibt:

            Eigentlich schade, dass der Brand nicht an einem 3.10. war. Dann würde das Café „Café Deutsche Einheit“ heißen. Aber die blöden „Brandstifter“ oder wer auch immer waren nicht in der Lage auf den Kalender zu schauen.

            Gefällt mir

            • Hessenhenker schreibt:

              Der Beginn meines Problems war nicht die Brandstiftung, sondern daß ein Ermittler aus Wiesbaden (der sich aber als Polizist aus Marburg ausgegeben hatte) mir sagte, eine Stromleitung habe den Brand verursacht. Er hat mir sogar die Stelle gezeigt.
              Jahre später (ich werde bald einmal einen Artikel bringen, aus welchem kuriosen Anlaß) tat mir dann ein Marburger Staatsanwalt einen Gefallen, indem er mir nun doch Einblick in die alte Ermittlungsakte gab. Oh Wunder, darin war klipp und klar AUSGESCHLOSSEN, dass es eine Stromleitung war.
              Auf Basis der Falschinformation hat mich jedoch die Versicherung über den Tisch ziehen können. Die fühlen sich so sicher in ihrer Allmacht, daß sie noch einmal Jahre später dem Herrn „weitblick“ aus dem CDU-Forum völlig offen und ungeniert mitteilten, ich solle doch einmal meinen damaligen Anwalt behelligen statt der Versicherung, sie haben ihm praktisch Mandantenverrat zugunsten der Versicherung unterstellt. Wie es auch sei, dafür kann ich mir und auch sonst niemandem nichts kaufen.

              Gefällt mir

            • Hessenhenker schreibt:

              Man sieht also, ich mache nicht „die Justiz“ mitverantwortlich, im Gegenteil.
              Und das, obwohl man versucht hat, mich auf diese Schiene zu bringen.

              Gefällt mir

            • Hessenhenker schreibt:

              Das Datum wäre überhaupt nie ein Problem gewesen, wenn der Brand nur eine Minute später entdeckt worden wäre. Dann wäre ich nämlich tot und könnte nicht nerven.

              Gefällt mir

  10. Hessentrinker schreibt:

    So so, Tod denen die Ihren Tod wollen.
    Fehlen da nicht die Kommas?
    Und ist das nicht ein klein wenig fremdenfeindlich?

    Gefällt mir

  11. zweitesselbst schreibt:

    Ja, also, wenn du mich so fragst, was ich als Leser tun würd? Zunächst mal würd ich das bussiburg2.jpg größer machen. So kann man ja gar nix richtig erkennen. ^^

    Gefällt mir

  12. Anders Arendt schreibt:

    Das Bild ist uralt, er war seit Jahren nicht mehr auf dem Berg.

    Gefällt mir

  13. Geländekutsche schreibt:

    Wenigstens beweist das Foto, dass Sie Amöneburg in Wahrheit lieben.

    Gefällt mir

    • Anders Arendt schreibt:

      Das Foto könnte eine Fotomontage sein.

      Gefällt mir

    • Hessenhenker schreibt:

      @ Geländekutsche „Wenigstens beweist das Foto, dass Sie Amöneburg in Wahrheit lieben.“

      Möglicherweise ist das so, aber ich schulde der Stadt nichts.
      Für meine Freundin dagegen bin ich verantwortlich.
      Das allein bestimmt mein Handeln.

      Und es gibt natürlich neben der schönen Aussicht (aber auch die baue ich ja in meine Kampagne ein) einen ganz logischen Grund, warum ich das Café Hitlergeburtstag in der Kernstadt mache, und nicht in der Siedlung, nicht in Mardorf, nicht in Roßdorf, nicht in Erfurtshausen, nicht in Rüdigheim.
      In der Kernstadt bin ich tatsächlich auch unbekannterweise niemandem verpflichtet.
      Ich habe überall ein paar Stimmen gekriegt, in Amöneburg-Siedlung EINE, und auf dem Berg KEINE.
      Dort oben kann also niemand sagen, ich hab Dich gewählt, aber was Du jetzt tust schadet meinem Ruf.
      Daß es in der Kernstadt nun einmal optisch besser für die Medien umsetzbar ist,
      das ist eine reine Zugabe für mich.

      Gefällt mir

  14. Anders Arendt schreibt:

    was hat der Kölner Dom damit zu tun, ich glaube es halt nicht, dass sich der HH echt nach Amöneburg gewagt hat.

    Gefällt mir

  15. Blohin in se wind schreibt:

    Bläßt da etwa der neue Berg-Führer zum Sturm?

    Gefällt mir

  16. Hessenhexer schreibt:

    Es ist mal wieder Zeit für ein Bussi für Amöneburg.
    Die roten Banner für’s Café können jetzt gedruckt werden.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s