Opiumkrieg 3.0

Völlig unwichtige Idee für einen ganz ganz kleinen Science Fiction Film:

China beschließt, als Revanche für den 1. Opiumkrieg und den 2.Opiumkrieg, den Großbritannien und Frankreich 1839-1842 und 1856-1860 gegen China führten,
mit demselben Kriegsgrund den die christlichen Mächte damals anführten,
Großbritannien und Frankreich anzugreifen.
Um also den „freien Handel mit Opium“ zu erzwingen, wird halb Paris als Test eines neuen Raketentyps atomar aus der Erdkruste gebrannt. Eine Landung von Truppen in Frankreich ist nicht mehr nötig, nachdem ein Aufstand der nordafrikanischen Zuwanderer dazu führt, daß Frankreich die Islamische Republik ausruft und aus allen westlichen Bündnissen austritt.
So kann sich die entsandte chinesische Flotte ganz auf die britische Insel konzentrieren.
Der Buckingham-Palast wird diszipliniert geplündert (allerdings nur wertloser Plunder, denn wie sich herausstellt, war die Queen schon lange pleite und hat alle Sachen von Wert bei ebay verscherbelt), Tower samt Brücke eingeäschert und London niedergebrannt.
Die veraltete britische Flotte wird in der Nordsee versenkt.
Der Süden Englands rund um die Badeorte bleibt chinesisch besetzt und wird auf 99 Jahre an China verpachtet, um von hier aus den jetzt legalen Drogenhandel mit der Insel zu organisieren.
Der Film wird im Westen verboten und in Asien zum Kassenschlager.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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10 Antworten zu Opiumkrieg 3.0

  1. Aufs Maul? schreibt:

    Wer austeilt, muss auch einstecken können.
    Die Briten als sportliche Nation sehen das ein, bestimmt! 🙂

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  2. Aufs Maul? schreibt:

    Meine Droge ist dieser Blog hier. 😀
    Sie müssen dem Hessenhenker mal zuhören, wenn er erklärt, dass die Drogenbekämpfung in Thailand völlig richtig ist, während Drogen im von Birma besetzten Schangebiet ein legales Mittel zur Finanzierung des Unabhängigkeitskampfes sind. LOL

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    • Hessenhenker schreibt:

      Hab ich nie gesagt.
      Ich spreche von „legitimem Mittel“, nicht von „legalem“.
      Weil ich schlicht nicht weiß, ob im besetzten Schan-Staat Drogenanbau legal ist.
      Im Grunde müßte es in allen ehemals britischen Gebieten erlaubt sein.
      Die haben schließlich das Zeug, das sie in China verkauft haben, in Indien angebaut, und der Schanstaat war Teil der Kronkolonie Indien.
      Vorher gehörte das Gebiet zu Thailand, von dem sich ja jeder beschissene europäische Dieb ein Stück stehlen durfte.

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      • Aufs Maul? schreibt:

        Ja, immer wie Du es gerade brauchst!
        Das ist natürlich ein völlig legitimes Mittel im antiimperialistischen Kampf. 😀

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  3. Hubert der Freundliche schreibt:

    Aha, der Hexenhenker will also die Konterrevolution. Sind denn die Chinesen noch ein realsozialistisches System? Ich glaube eher, daß da auch schon kaptalistische Erscheinungen vorherrschen.

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