Keine Kulthochzeit in Bad Salzschlirf

Ich hatte ein kleines Drehbuch für eine Traumhochzeit in Bad Salzschlirf geschrieben, für den anfangs gar nicht so unwahrscheinlichen Fall, daß statt des von 80 % ungewollten CDU-Kandidaten der hier fleißig im Kommentarbereich schreibende Anders Arendt die Wahl zum Bürgermeister gewonnen hätte.
Der Plot wäre gewesen: Bürgermeister Anders heiratet nicht gewöhnlich sondern anders, und zwar getraut nicht von EINEM, sondern von ALLEN Standesbeamten.
Zumindest mal von denen, die gerade die Akademie der Standesbeamten* besucht hätten, vielleicht wären auch Ehemalige gekommen, denn das wäre ja zumindest als Pausenfüller für die Hessenschau ein Thema gewesen, und welcher Standesbeamte wäre nicht gern mal im Fernsehen aufgetreten? Die Eheschließungsformel hätten alle Standesbeamten im Chor gesprochen, als „Bad Salzschlirfer Fischerchöre“.
Leider hat der Kandidat das Thema „Heiraten“ in den falschen Hals bekommen und gleich bei nächster Gelegenheit der Presse die Schnapsidee von der „Gemeindefusion“ erzählt. Nun ja, eine Fusion ist auch eine Art Heirat.
Die Wähler haben die schöne Rolle deshalb wohl anderweitig vergeben.

Fußnoten:
* In Bad Salzschlirf hat die Akademie der Standesbeamten ihren Sitz.

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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47 Antworten zu Keine Kulthochzeit in Bad Salzschlirf

  1. Anders Arendt schreibt:

    , kümmere dich lieber mal um dein Drehbuch fürs US-Fernsehen! Setz dich mit dem Menschen, der hier unter dem Pseudonym „Anti“ schreibt in Verbindung!

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    • Berger schreibt:

      Hatten Sie nicht erst gestern davor gewarnt?
      Wollen Sie nun Ihre „Heimatstadt retten“, oder dass wir wieder im Fernsehen runtergemacht werden?

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      • Anders Arendt schreibt:

        Ja, ich hatte davor gewarnt, Amöneburg in die üblichen Schlagzeilen zu bringen. Wenn nun aber ein US-Fernsehteam nur eine Show vom Hessenhenker insszenieren lässt, die keine Tages- oder Hessenschau, sondern nur irgendein US-Sender für Vollidioten sendet, dann nützt das Amöneburg und schadet uns überhaupt nicht.

        Es gibt halt in den USA mehr Menschen als in ganz Deutschland leben, die immer noch glauben, der Zweite Weltkrieg sei noch in vollem Gange und jeder Deutsche sei Nazi. Solche Ignoranz will bedient werden.

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  2. Fachmann schreibt:

    Eine Hochzeit zwischen Anders Arendt und Johann Rainer Wiegand kann ich mir gut vorstellen. Und Homoehen sind ja heutezutage auch nur noch in Amöneburg was besonderes. Herr Richter-Plettenberg würde Sie beide sicherlich persönlich trauen!

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    • Hessenhenker schreibt:

      Du hast wohl drei Räder ab!
      Dann schon lieber wie Bushido sagen können, mit der Bundeskanzlerin geschlafen zu haben: https://guentherlachmann.wordpress.com/2012/06/30/bushido-und-der-freiherr-oder-die-banalisierung-des-politischen/#comment-881

      Außerdem würde ich eine Nacht mit Anders Arendt nur überleben, wenn ich tot bin.
      Denn der will garantiert die ganze Nacht reden.
      Darüber, wer wohl der Umpfenwängler ist

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    • Anders Arendt schreibt:

      Ich bin NICHT schwul und das ist gut so!

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      • Berger schreibt:

        Da Sie aber jeden tag eine andere meinung vertreten, sind Sie eben morgen schwul.

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        • Anders Arendt schreibt:

          Die sexuelle Orientierung ist doch keine Sache, die man von heute auf morgen ändert. Meine Meinung ändere ich übrigens auch nicht von heute auf morgen. War es nicht einleuchtend, dass ich die Hessenhenker-Geschichte mit dem Café auf dem Berg ungefährlich finde, wenn sie nur für einen bekloppten US-Privatsender inszeniert wird?

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          • Fachmann schreibt:

            Ob Sie schwul sind oder nicht, ist doch vollkommen egal. Hier geht es um den Skandal für die Berger und um die Publicity, die es Ihnen BEIDEN einbringt. Trauen (!) Sie sich mal was!

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            • Fachmann schreibt:

              Es wäre die Hochzeit des Jahrzehnts wenn nicht des Jahrhunderts im Landkreis! Verkaufen Sie die Exklusiv-Berichterstattung an die Oberhessische Presse.

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            • Anders Arendt schreibt:

              Ich glaube, damit könnten wir noch nicht mal die katholischsten Berger in der heutigen Zeit noch schockieren. Wiegand soll lieber den Umpfenwängler heiraten, dann erfährt man wenigstens endlich mal, wer der Umpfenwängler ist. Vielleicht verbirgt sich ja sogar eine Frau dahinter, dann hätte er Glück gehabt (oder auch nicht!).

              Was die Steigerung meines Bekanntheitsgrades betrifft, da setze ich auf andere Sachen, u.a.:

              1. Die erwähnte Jagd nach Palmers Rekord (mehr als 250 Bürgermeisterkandidaturen)
              2. Die Beantragung einer anderen Staatsbürgerschaft, um die Erbsünde abzulegen
              3. Beantragung von politischem Asyl, wenn ich in Deutschland weiter so verfolgt werde
              4. Eine Massenbewegung zum Austritt aus der Deutschen Rentenversicherung
              5. Deutschlands Austritt aus dem Euro, ggf. sogar aus der EU
              6. Mieten und Häuserpreise auf Talfahrt schicken (Angebot und Nachfrage gebens her)

              Ich habe noch ungefähr hundert weitere Ideen dieser und ähnlicher Art und täglich kommt mindestens eine weitere brauchbare hinzu. So kreativ wie ich seid ihr alle noch nicht mal gemeinsam!

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            • Fachmann schreibt:

              Sie beide können ja eine Presse-Erklärung abegeben: „Ja, wir sind ein Paar“. Die Bad Salzschlirfer haben Sie ja gemeinsam im Wahlkampf erlebt, da Sie dort zusammen um die Häuser gezogen sind. Vielleicht legen die Schlirfer ja zusammen, um diese Hochzeit im Kurort erleben zu dürfen. Die Hochzeit wird Sie also keinen Cent kosten – im Gegenteil: Sie bringt Ihnen beiden richtig was ein!!

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            • Anders Arendt schreibt:

              Ich mache generell nur Dinge, die mich nichts oder nicht viel kosten, aber das wär mir doch zu doof. Dann heirate ich lieber eine Frau aus einem Nicht-EU-Land, um ihr die deutsche Staatsbürgerschaft zu ermöglichen und damit ihrer Familie eine Geldquelle zu erschließen. Das bringt richtig Geld!

              Man darf halt nur keine Thailänderin nehmen…, stimmts ?

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            • Fachmann schreibt:

              Sie sind mit Verlaub ein alberner Dummschwätzer und werden es immer bleiben. Außer Punkt 1 haben Sie doch bisher nichts geliefert, wie man bei der FDP sagt. Wann setzen sie auch nur einnen der Punkte 2-6 Ihrer „Liste“ um?

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            • Fachmann schreibt:

              Ja, Sie haben vollkommen Recht. Es reicht ja der „Schein“. Hier denkt sowieso jeder Leser, Sie beide seien verheiratet, da Sie beide hier das alte Ehepaar geben. Vorzügliche Vorstellung! Und das für Umme!

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            • Fachmann schreibt:

              Sie sind ein billiger Plagiator! Palmer hat es vorgemacht, Sie machen es nach. Ob Sie den Rekord nun erneuern oder nicht. Die Idee ist doch alt. Alles schon dagewesen. Das versteht ein Anders Arendt also unter „Kreativität“. Trottel.

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            • Anders Arendt schreibt:

              Jetzt mal nicht frech werden, Fachmann! An Punkt 1 bin ich dran, 2 und 3 kann ich auch jederzeit machen und 4,5 und 6 sind Bewegungen, die ein Mensch alleine nicht anstoßen kann. Ich bin aber auf den Tag, wo diese Lawinen ins Rollen kommen, bestens vorbereitet und werde dann mit an der Spitze der Bewegung stehen. Das mit der Heirat einer Frau aus einem Nicht-EU-Land kann ich auch jederzeit machen.

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            • Fachmann schreibt:

              Sie sollten generell Dinge einfach nicht tun! Das kostet niemanden etwas!

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            • Fachmann schreibt:

              Dann tun Sie´s doch JETZT und nicht JEDERZEIT so wie JEDERMANN!

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            • Fachmann schreibt:

              Aha, andere machen die Arbeit und Sie wollen auf den Fahrenden Zug aufspringen! Erbärmlich. Aber gut, jetzt ist es raus und in den Weiten des Internets geht ja bekanntlich nichts verloren, so daß es jederzeit wieder herausgekramt werden kann.

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  3. Claudine schreibt:

    Sie sind ja ein Romantiker!

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  4. Berger schreibt:

    Häuserpreise auf Talfahrt schicken, ja das könnte passen.
    Sie spekulieren am Berg, Herr Arendt!
    Daher diese rufschädigenden Hitleraktionen des Henkers.

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    • Anders Arendt schreibt:

      Ob auf dem Berg, in Bad Salzschlirf oder sonstwo in der hessischen Provinz. Leerstände, wohin man schaut und arrogante Eigentümer, die vor Wunder glauben, wieviel Geld sie für ihre Bruchbuden noch bekommen könnenn…

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      • Fachmann schreibt:

        Da werden viele nur noch zum Benzinkanister greifen können. Denn die Versicherung interessiert es nicht, ob eine Immobilie noch was „bringt“. Und dann wird die Wohnungsknappheit die Preise erneut in die Höhe treiben. Danke Herr Arendt. Wie dumm kann einer eigentlich sein?

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        • Hessenhenker schreibt:

          Hab eigentlich keine Zeit und geh auch gleich wieder weg,
          schon der erste Beitrag ganz oben in den ich reinschaue ist ja wieder schlafstörend für mich.
          Ach, sollte Amöneburg niederbrennen, weil Lava austritt oder was weiß ich, hoffe ich doch die sind da oben alle bei der AXA versichert.
          Mit zwei Ausnahmen: dem EINEN der mir damals auf dem Berg seine Stimme gegeben hat, und dem anderen der mir jetzt meine Kunstaktion auf dem Berg ermöglicht, den beiden wünsche ich nur Gutes.
          Für den Rest mein Tipp: dreh Dich bloß nicht um, Frau Lot!

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          • Fachmann schreibt:

            Schlafen Sie ruhig weiter. Ein Herr Arendt braucht keinen Schlaf und wird Sie hier vertreten. Ich ertrage das nicht länger und gehe jetzt auch schlafen. Er kann ja mit sich selbst reden.

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            • Anders Arendt schreibt:

              Ich rede gerade mit mir selbst, ich schreibe auch noch unter dem Pseudonym „Fachmann“. Ich schaue mal etwas Fußball, bis gleich, Leute!

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          • Anders Arendt schreibt:

            Kunstaktion auf dem Berg? Ich dachte, du wolltest dort ein Café einrichten.

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        • Anders Arendt schreibt:

          Wer war denn gerade dumm? Begründen Sie Ihre Meinung doch auch mal! Wohnungsknappheit werden wir höchstens erleben, wenn es Krieg gibt und nicht, wenn ein paar Spinner ihr Haus anzünden oder an bestimmten Tagen im April anzünden lassen.

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  5. Anders Arendt schreibt:

    Was ist denn mit Ihnen gerade los, Fachmann? Warum sind Sie so auf Krawall gebürstet? Und was soll das mit dem „Plagiator“? Glauben Sie, ich erfinde das Rad nochmal neu? Da wäre ich ja schön doof. Meine Zeit kann ich sinnvoller einsetzen.

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  6. Anders Arendt schreibt:

    Ich gehe Ihnen auf die Nerven? Ich glaube Sie spinnen! Ich war zuerst hier.

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  7. Schlirferin schreibt:

    So eine Hochzeit wäre ja was für das Gueness Buch der Rekorde gewesen!
    Ohne den dreisten Herrn Arend wird das aber mehr Erfolg haben.
    Vielleicht heiratet Mathias Kübel ja nach diesem Szenario.

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  8. Anders Arendt schreibt:

    Dreister Herr Arendt??? Was ist denn an dem Herrn Arendt dreist? Den Vorwurf habe ich ja noch nie gehört. Wenn Herr Kübel nach dem Drehbuch vom Hessenhenker heiratet, dann ist er hoffentlich so freundlich und zeigt sich ein wenig erkenntlich. Nicht, dass das ganze Geld wieder an CDU-nahe Unternehmer aus Fulda geht.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Niemand tut Dinge nach meinem Drehbuch, ohne darüber vernünftigerweise vorher mit mir zu verhandeln.
      Schon garnicht, nachdem ich am Abend des FZ-Forums in Bad Salzschlirf Hand an Matthias Kübel gelegt habe (in konservativen Kreisen auch gern als „Händedruck“ bezeichnet).
      Für „Leute vom Fach“ nochmal deutlich: ich habe ihn berührt.
      Den „Kannibalen von Rotenburg“ habe ich nicht angefaßt, trotzdem hat man ihn dann Jahre später drangekriegt bloß weil er einen Berliner gegessen hat.
      Wer riskiert also sowas ähnliches? Niemand.

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  9. Pingback: Warum ich Anders Arendt NICHT heiraten würde | Hessenhenker – der Galgenhumor-Blog

  10. Schlirferin schreibt:

    Ach, Sie sind ja süß!
    Wenn Sie sowas Schreiben können, warum schreiben Sie dann nicht schöne Folgen für den „Fürstenhof der Liebe“ oder ähnliche gute Dauerbrenner?
    Ihre schreckliche „Satire“ ist doch immer nur negativ.
    Geben Sie das doch auf, konzentrieren Sie sich doch lieber auf romantische Geschichten.

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  11. Schlirferin schreibt:

    Mit dieser schönen Hochzeitsidee kommen Matthias Kübel und Bad Salzschlirf vielleicht sogar positiv in „Wetten Dass?“ auf den Bildschirm.

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  12. Anders Arendt schreibt:

    Der Hessenhenker hat jahrzehntelang Dinge gemacht, die zwar richtig gut waren, damit aber kein Geld verdient. Inzwischen ist er, wie er mir sagte, zu allem bereit, was Geld bringt. Er würde sogar für die CDU arbeiten, wenn die passend zahlt. Wer weiß: Vielleicht liegt Fachmann mit seiner Einschätzung richtig und er arbeitet sogar schon für die CDU? Auf jeden Fall kann der Hessenhenker fast alles, vom Wahlkampf bis zur Hochzeitszeremonie. Parteigründungen kann er allerdings auch, die CDU sollte also vernünftig zahlen, damit er nicht gemeinsam mit den vielen unzufriedenen Parteimitgliedern (laut Umfrage sind 76% der CDU-Mitglieder bereit, die CDU zu verlassen, sobald es eine Alternative gibt, die ihnen genausoviele persönliche Vorteile bringt.)

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    • Hessenhenker schreibt:

      Netter Versuch, aber meine Unterstützer für das Projekt „Tanz auf dem Vulkan“ sind nicht darauf hereingefallen.
      Eine hat mir gerade auf ihrem Mobile diesen Kommentar gezeigt (wegen dem „unauffällig“ zwischen lauter Lobhudelei versteckten Satzteil: „er würde sogar für die CDU arbeiten“).
      Alles hat nämlich Grenzen, entweder die vom 31.Januar 1937, oder aber da wo Kliniken verschenkt werden, die das Land hinterher teuer zurückkaufen muß.

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      • Katastrofenturist schreibt:

        Die hat gerade „eine“ ihr Mobile gezeigt? 😀 😀 😀
        Du bist sicher dass es nicht ihre Briefmarkensammlung war?

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  13. Katastrofenturist schreibt:

    Dir soll das heissen, Dir Dir Dir. Dir gezeigt, Menno!

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