Amöneburg: wundersame Gemeindeeinahmen

Wie man Geld in die Kasse bringt, zeigte die Stadt Amöneburg einige Zeit, nachdem mir dort zum Hitlergeburtstag das Haus angezündet worden war:
durch fahrlässige Fremdhandlung war die Wasserzuleitung defekt ( eine über mein Grundstück führenden Wasserzuleitung der Gemeinde zu einem anderen Haus).

Da die Gemeinde die Kosten für den Fremdanschluß zu tragen hatte, war sie bestrebt zu sparen und stellte mir für 50 % der Kosten eine Rechnung, weil sie auch mich zwangsweise über diese Leitung wieder ans Wassernetz anschließen wollte.

Ich lehnte das ab, weil ich zur anderen Straßenseite hin an günstigerer Stelle im Haus einen ungenutzten, aber funtionstüchtigen zweiten Wasseranschluß hatte. Ich teilte der Gemeinde mit, ich wolle diesen nutzen und brauchte daher keinen Neuanschluß.
Die Reaktion der Gemeinde erfolgte wie aus der Pistole geschossen: „das geht nicht, DIESEN Anschluß hat sich der damalige Wassermeister illegal selbst gelegt“.
Ich müsse also für einen weiteren Anschluß zahlen, ob ich wolle oder nicht.

Daraufhin sagte ich der Gemeinde, ich gebe keine Genehmigung über mein Grundstück eine Leitung zu verlegen, weil kein Wegerecht besteht. Zudem habe es die Gemeinde ja auch zuvor nicht interessiert, ob ICH nach dem Brand im Kalten und Dunkeln und ohne Wasser saß oder nicht.

Nach einer kleinen verbalen Eskalation seitens des CDU-Bürgermeisters, weil ich die Arbeiter nicht auf mein Grundstück lassen wollte („gehen Sie aus dem Weg, oder ich lasse Sie von der Polizei weghauen“) und des gegenüber wohnenden Verschönerungsvereinsvorsitzenden (der eilfertig zur Unterstützung des Bürgermeisters aus dem Haus stürzte, mit dem Finger auf mein Haus zeigte und rief „Da brennt’s bald wieder“) war ich ein wenig ärgerlich gestimmt und begann meine kleine Flugblattaktion gegen den CDU-Bürgermeister, der bald darauf abgewählt wurde.

Da ich irgendwann zur Arbeit mußte und nicht den ganzen Tag Wache stehen konnte, drangen die Gemeindearbeiter trotz Verbot im Laufe des Tages auf mein Grundstück ein, rissen den geflasterten Hof auf und verlegten neue Wasserleitungen.
Der ehemals gepflasterte Hof ist meines Wissens nach bis heute nicht in den vorherigen Zustand versetzt, der Mann der mein Haus in der Zwangsversteigerung erwarb muß also dort auf dem Weg ins Haus durch den Schlamm laufen.

Die unnötigen „Kosten“ für „meinen Anteil“ an der neuverlegten Leitung trieb die Gemeinde über die Kreisverwaltung ein, durch solche künstlich hervorgerufene staatliche Kosten verlor ich nach dem Brand auch noch das beschädigte Haus selbst.
Mögen sie alle zur Hölle fahren! (Religionsfreiheit, wir von der Kirche der Ungläubigen Hunde müssen bösen Mitmenschen so etwas wünschen).

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
Dieser Beitrag wurde unter Politik, Scharia, Todesstrafe, Werbeideen abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Amöneburg: wundersame Gemeindeeinahmen

  1. Pingback: Amöneburger Anonymus hat was zu meckern | Hessenhenker – der Galgenhumor-Blog

Kommentare sind geschlossen.