Die CDU, der 17. Juni, der Mauerfall, die Wahl

Die Bürgermeisterwahl in Bad Salzschlirf  findet am 17. Juni statt.
Das war der Feiertag „Tag der deutschen Einheit“, den die CDU zugunsten eines anderen Termins abgeschafft hat.
Am 17. Juni 1953 machten mutige Bürger in der damaligen DDR das was sie selber wollten, statt den Befehlen der Parteiführungen zu folgen. Aber der Feiertag ist abgeschafft, um nicht die Leute im Westen auf Ideen zu bringen.
Mein Vater war nach dem 17. Juni 1953 in der DDR unschuldig im berüchtigten „Gelben Elend“ in Bautzen eingesperrt (das Urteil wurde im Gegensatz zu den Unrechtsurteilen in der Sowjetunion erst auf Antrag meiner Mutter und wie hierzulande üblich gegen eine „kleine“ Gebühr aufgehoben – die Russen waren da anständiger gegenüber ihren Leuten. In Rußland wurden alle sowjetischen Unrechtsurteile vom Staat aufgehoben, niemand mußte einen Antrag stellen).
Mit der Aufhebung dieses Feiertages trat nach der SED auch die CDU meinem Vater noch nach. Fast zu erwarten, die CDU war ja im Osten auch eine Blockpartei, und es gab nicht nur ein SED-Vermögen . . .
In Osthessen erinnert man sich noch gut an die Mauer.
Der Tag des Mauerfalls durfte übrigens nicht Feiertag werden.
Vielleicht denken die Wähler am 17. Juni daran.
Diesmal werden die Sowjets keine Panzer rollen lassen, wenn anders gewählt wird wie befohlen. In Hessen schon gar nicht!

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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28 Antworten zu Die CDU, der 17. Juni, der Mauerfall, die Wahl

  1. Anders Arendt schreibt:

    Panzer werden keine rollen, aber eine Flut von Anzeigen wird wahrscheinlich auf mich zurollen, sollte ich erneut gegen das ungeschriebene Gesetz verstoßen, wonach ich keine Wahl gegen einen CDU-Politiker gewinnen darf. Meinen Sie, ich sollte mich ab dem 17. Juni vielleicht besser an einem unbekannten Ort im Ausland aufhalten? Hätte doch auch mal was, wenn eine Gemeinde in Deutschland von einem Bürgermeister im Exil regiert wird. Damit käme ich auf die Titelseite der Bildzeitung, ein Interview mit mir wäre ein Beitrag im Weltspiegel wert und vielleicht wäre ich sogar Thema bei Günther Jauch? Mit etwas Glück wären Sie unter den Talkgästen.

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    • Otto E. Umpfenwaengler schreibt:

      Niemand wird auch nur einen müden Euro ausgeben, dafür sind Sie viel zu unwichtig!

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      • Anders Arendt schreibt:

        Ihr Wort in Gottes Ohr! Wär ja schön gewesen, wenn das schon damals in Amöneburg alle so gesehen hätten. Sie wissen aber auch, dass sich vor allem die CDU meine Abwahl einiges hat kosten lassen und es für die Stadt auch ein teurer Spaß war.

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        • Otto E. Umpfenwängler schreibt:

          Immer noch billiger, als lebenslänglich Ihr Ruhegehalt zu bezahlen! Der „Spaß“ war daher ein Gebot der Vernunft.

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  2. Anders Arendt schreibt:

    Den Herrn Umpfenwängler haben wir nun so weit, dass er nur noch unsachliche und unqualifizierte Äußerungen von sich gibt, sofern er sich überhaupt meldet. Vielleicht gelingt es nun in einem zweiten Schritte, dass ich ihn davon überzeugen kann, mich zu unterstützen? Im Gegenzug unterstütze ich ihn bei seinem Anliegen auch. Ich kann einfach nicht glauben, dass es ihm einfach nur darum geht, meine inzwischen fast sichere erneute Wahl zum Bürgermeister zu boykottieren. Da ich nicht weiß, wer er ist, kann ich natürlich auch nicht wissen, womit ich ihm damals auf die Füße getreten habe und wofür er sich immer noch an mir rächen will. Sicher ist, dass er aus dem Raum Marburg kommt. Relativ sicher bin ich mir auch, dass er nicht in Amöneburg wohnt.

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    • Otto E. Umpfenwaengler schreibt:

      Sie sind mir nie auf die Fuesse getreten.

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      • Anders Arendt schreibt:

        Jetzt werden Sie nicht albern! Natürlich habe ich irgendetwas gemacht, womit ich Ihre Pläne durchkreuzt habe. Sollten Sie wirklich keinen Grund haben, ständig gegen mich zu arbeiten, dann sind Sie höchstwahrscheinlich krank. Ggf. haben Sie dann sogar das Potenzial zum Amokläufer. Ich stelle es ins Ermessen des Anbieters dieses Blogs, Ihre Identität festzustellen. Bitte Herr Wiegand! Nehmen Sie das zur Kenntnis und handeln Sie entsprechend. Es bringt mir nichts, wenn ich am 17.6. von diesem Irren über den Haufen geschossen werde, nachdem ich die Wahl gewonnen habe.

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        • Otto E. Umpfenwängler schreibt:

          Ihnen bringt es vielleicht nichts, dafür aber den Bad Salzschlirfern (Märtyrer Umpfenwängler, dass hätte schon was!).
          Aber, Spaß beiseite: Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie gewinnen ist so gering, dass Sie ebenso gut auf der Straße von einem Autofahrer überfahren werden könnten, der gerade eine Herzattacke erlitten hat.

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          • Hessenhenker schreibt:

            Man frat sich als unabhängiger Beobachter aber immer schon, oder schon immer, weshalb Sie denn dann in jedem zweiten Beitrag das so betonen müssen, daß er niemals nicht gewinnt.
            Wenn’s doch so ist, weil’s seit 1 Millionden Jahren in irgendeiner Palmblattchronik steht oder so, können Sie es doch abwarten?
            Bei Ihnen hat man ja Angst, daß Sie sogar ein Adventskalendertürchen nicht öffnen, aus lauter Angst, es kommt ein Anders Arendt raus.

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            • Otto E. Umpfenwaengler schreibt:

              Ich möchte aus lautet Menschenliebe einfach nur verhindern, dass der arme AA, der ja in mindestens zweitem Beitrag seinen sicheren Sieg in Schlirf betont, sich bei den 1,9% etwas antut!

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            • Hessenhenker schreibt:

              Wieso sollte Kübel nur 1,9 kriegen, ich gehe davon aus die 30 % kriegt er schon.

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  3. Hessenhenker schreibt:

    Ich könnte mich ärgern (wenn ich mir das nicht abgewöhnt hätte), daß ich nicht auch kandidiere!
    Hatte heute nacht eine perverse Wahlkampfidee nach der anderen.

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  4. Anders Arendt schreibt:

    Kandidieren Sie in Hofbieber, dort haben Sie es auch nur mit einem gemeinsamen Kandidaten zu tun.

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  5. Anders Arendt schreibt:

    Oder bald in Friedewald! Dort wird der noch amtierende Bürgermeister einen Misstrauensantrag stellen, den die HGO neuerdings vorsieht. Was es nicht alles gibt. Da frage ich mich, warum die wesentlichen Dinge nicht endlich geändert werden. Z.B. könnte man es Gemeinden bis 5.000 oder gar bis 10.000 Einwohnern freistellen, einen haupt- oder ehrenamtlichen Bürgermeister zu wählen. Dadurch könnten dann zwar weniger schwer vermittelbare CDU-Mitglieder auf lukrative Posten gesetzt werden, aber für die kleinen Gemeinden wärs eine merkliche finanzielle Entlastung, zumal da inzwischen wöchentlich irgendwo in Hessen einer abgewählt wird.. Stand heute könnte ich z.B. bei meiner Kandidatur in Bad Salzschlirf gar nicht ankündigen, dass ich den Job ehrenamtlich machen werde, weil das rechtlich gar nicht möglich ist. So wie ich die CDU kenne, würden die mich sofort in den Knast stecken lassen, falls das rechtlich möglich ist. Was rechtlich möglich ist, darüber weiß aber eben leider niemand so genau Bescheid und die Deutungshoheit liegt im Kreis Fulda bei der CDU. In Marburg sieht das etwas anders aus, da findet es die CDU zwar rechtlich nicht möglich, dass ein Wahlbeamter nur für eine halbe Stelle bezahlt wird, aber die SPD findet es rechtlich möglich.

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  6. Anders Arendt schreibt:

    Besonders gebildet ist Umpfenwängler also schon mal nicht, sonst würde er wenigstens wissen, worum es in Kafkas Prozess geht. Josef K. arbeitete übrigens auch bei einer Bank, so wie ich, bevor ich Bürgermeister in Amöneburg wurde.

    Ihre Ausflucht, Sie äußern sich in diesem Blog herablassend über mich, um mich zu schützen, können Sie Ihrer oder gerne auch Vitzliputzlis Großmutter erzählen. Sie haben doch ein ernsthaftes Problem, weil Sie ahnen, dass ich diesmal weitaus besser abschneide, als letztes Jahr in Amöneburg, ggf. die Wahl sogar gewinne. Bedenken, wonach ich mir was antun könnte, sind einfach nur absurd.

    Wie gesagt: Das ist ein typisches Verhaltensprofil für einen Amokläufer, das könnte einem jeder Psychologe bestätigen. Von daher sollten wir Umpfenwänglers Äußerungen keineswegs als harmlos abtun.

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  7. Arendtverhinderer schreibt:

    Ich dachte, es wäre besser geworden. Arendt leidet immer noch an Größenwahn. Da ich davon ausgehe, dass man in Bad Salzschlirf auch Internet besitzt und mal googelt, was für ein Vogel aus Mühlheim sich als Bürgermeisterkandiat aufstellt, werden Sie nicht einmal 3% bekommen. Spätestens wenn man auf dieses „Forum“ (ich tue mich schwer, dieses Wort zu verwenden, weil sich die meisten hier wohl eher zu einem Austausch von totalem Schwachsinn treffen) trifft, weiss man, dass in Arendts Kronleuchter nicht allzuviel Kerzen brennen. Und wenn dann auch noch Wähler dabei sind, die ihre Kommentare hier ernst nehmen, wird es auch mit 3% knapp. Das wird lustig!

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    • Hessenhenker schreibt:

      Wenn Sie meinen, dies hier sei ein „Forum“, dann kennen Sie auch nicht den Unterschied zwischen einem Auto und einem rollbaren Müllcontainer.
      Wenn Sie also gleich von der Arbeit heimfahren und in ihren Müllcontainer steigen, vergessen Sie nicht, den Deckel hinter sich zuzumachen!

      Na gut, ich erklär’s Ihnen mal rudimentär:
      nicht alles, wo man einen Kommentar drunter setzen kann, ist ein „Forum“.
      Beispiel:
      Wenn Sie bei SPON (Spiegel-online) unter einen Artikel zum Thema 17. Juni 1953 einen vaterlandsverräterischen Kommentar drunterschreiben, wird aus dem Spiegel noch lange kein Forum, nur weil Sie dort einen Kommentar abgelassen haben.

      Genauso hier: dies ist ein „Blog“ (Sie können das Wort ja gerne „googeln“ , oder anders ausgedrückt, mit der Suchmaschine im Internet eine Begriffserklärung finden).
      Sie haben sich nicht zu dem Artikel oben geäußert, unter dem sie fast ganz unten Ihren Unsinn geschrieben haben.
      Das ist grob unhöflich.

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    • Otto E. Umpfenwaengler schreibt:

      1,9% ist meine sichere Prognose!

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      • Hessenhenker schreibt:

        Also, meinetwegen, Herr Umpfenwängler, rechnen wir es mal durch:
        Sie sagen: 1,9 % sind sicher.
        Ich sage: als Rechtsanwaltsbonus kommen noch mal 15 % dazu.
        Das wären schon mal 16.9 % für Matthias Kübel (CDU, aber halt als unabhängiger Kandidat verkleidet).

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  8. Ortsdiener Jupp schreibt:

    Darf ich auch was schreiben? Arendtverhinderer hat keine Ahnung, der AA kriegt niemals 3 %.
    Ich denke, Umpfenwaengler blickt da eher durch. Und warum überhaupt Arendtverhinderer? Lasst ihn in Bad Salzschlirf machen, dann nervt er hier nicht!

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    • Hessenhenker schreibt:

      Die CDU hat den 17. Juni abgeschafft, die CDU verdient also keine 3 %.

      Wenn nur einer von der CDU und ein richtiger Mensch antritt,
      verdient also immer der Gegenkandidat zu gewinnen, der nicht in der CDU ist,
      das ist das Henker’sche Naturgesetz.

      Dies fiel mir ein, als ich am Hitlergeburtstag 1997 träumte unter einem Apfelbaum zu schlafen, einen Baum weiter als Herr Isaac Newton.

      Auf einmal fiel mir das Dach des brennenden Hauses auf den Kopf, und zack hatte ich dieses Naturgesetz entdeckt.

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  9. Ortsdiener Jupp schreibt:

    Und mit „hier“ meine ich nicht diesen „Blog“, sondern den schönen Ostkreis.

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    • Otto E. Umpfenwaengler schreibt:

      Hessenhenker, jetzt lassen Sie es doch mal gut sein mit Ihrer krankhaften Nibelungentreue zu dem hoffnungslosen Fall AA! Sie machen sich damit ebenso laecherlich wie diese trostlose Gestalt.

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