Juckt es schon? Marburg unter dem Staubschleier

Wie hier und hier bereits beschrieben, atmen alle atmenden Lebewesen in Marburg mindestens einmal in der Woche den neurodermitiskranken Gründer der „Kirche der Ungläubigen Hunde“ ein. Juckt es schon?

Beschwerden über echte oder eingebildete Neurodermitissymptome könnten Sie richten an den Gesundheitsexperten der SPD im Hessischen Landtag:
Wahlkreisbüro
Dr. Thomas Spies, MdL
Biegenstraße 33
35037 Marburg
Tel.: 06421/16990-13
Fax.: 06421/16990-18
E-Mail: t.spies2@ltg.hessen.de

Er wird Ihnen zwar nicht helfen können, denn er gehört ja derselben Partei an wie die Ikone der Marburger Sozialdemokratie Käte Dinnebier zu Lebzeiten, deren Ausspruch in der Aula der Elisabethschule berühmt-berüchtigt ist: „Sie haben ein RECHT darauf, krank zu sein“.
Vielleicht guckt er sie aber auch durch das Telefon ein wenig traurig an und seufzt: „Sie wissen ja, wie’s ist“.
Eine schlagfertige Antwort von Ihnen könnte sein: „Ich weiß wie’s ist, deshalb wollte ich ja sowieso nicht mehr wählen gehen.“

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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2 Antworten zu Juckt es schon? Marburg unter dem Staubschleier

  1. Fachmann schreibt:

    Da hat jemand im Biologieunterricht nicht aufgepasst. Wenn es jetzt juckt, basiert dies einzig und allein auf Einbildung (deswegen ja Neuro…)… Es dauert eine Weile, bis sich die Gene der eingeatmeten Zellen mit den Genen des Wirtsgenoms (also der Körperzellen des „Empfängers“) verbinden und dort integriert werden. Es können je nach „Empfänger“ kleine Mengen eingeatmeter Zellen ausreichen, oder eben größere Mengen benötigt werden. Natürlich spielt auch der allg. Gesundheitszustand dabei eine Rolle (Immunsystem etc., Lunge, Einflußfaktoren wie COPD etc.). Die Aufnahme über Schleimhäute kann sehr schnell gehen, die Imunreaktion fördert die Zerstörung der Zellen, damit die Freisetzung des Erbgutes (DNA) dieser Zellen und schließlich die „Zerschneidung“ von DNA und macht kleine Bausteine daraus, die mit einer gewissen statistischen Wahrscheinlichkeit entsprechende Krankheitsgene (Neurodermitis und Schlimmeres) enthalten (in funktionsfähiger Form). Verschiedene humane Zellen besitzen in Kombination mit endogenen Viren und sog. Transposons die Möglichkeit diese Teilstücke (oder kurz gesagt „Gene“) in ihr eigenes Genom einzubauen. Damit wird also wirklich die eingeatmete Hautzelle/DNA ein Teil des Empfängers, mit allen negativen Konsequenzen.
    Da ein Nachweis allerdings sehr teuer wäre (vergleichbar einem Vaterschaftstest), kann man also den „Sender“ schwer ausmachen bzw. belangen. Ob sich ein Gericht darauf einlassen würde ist sowieso fraglich. Wo kein Kläger, da kein Richter.
    Letztlich ist der Vorgang zu vergleichen mit einer Infektion/Grippe. Nur, dass er sich im „Verborgenen“ abspielt. Wer hier glaubte es handle sich um einen Scherz, sei somit eines Besseren belehrt. Aber um zum Ausgang zurück zu kommen: Das echte Jucken kommt wesentlich später: Nämlich nachdem die Gene eingebaut und exprimiert (in Proteine umgewandelt) werden. Und das fatale daran: Man wird es so schnell nicht mehr los! Antibiotikahelfen da nichts. Da wünsche ich mir doch lieber eine ordentliche Grippe.
    Behalten Sie also Ihre Hautschuppen für sich!

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    • Hessenhenker schreibt:

      Ich seh den Kommentar ja jetzt erst, sorry!
      Warum sollte mich jemand „belangen“ wollen?
      Die Marburger haben ein RECHT darauf krank zu werden,
      oder meinen Sie etwa das von Frau Dinnebier propagierte „Recht darauf krank zu sein“ sei ein Sonderrecht nur für mich allein?
      Was da geschieht ist also eine „Sozialisierung“ eines Gutes, das so zum Allgemeingut wird.

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