Das Wort zum Sonntag

Dieser Taliban ist katholisch? Hatte den für einen Protestanten gehalten mit seinem verkniffenenen Stalinistengesicht.  Seit der hier war ist das Wetter in Marburg noch beschissener als zuvor. Thierse auf dem Marburger Ökumenegespräch: Neuere Forschungsarbeiten kämen zu dem Schluss, dass die für eine Demokratie wesentlichen Tugenden im Profil christlicher Bürger «ausgeprägt vorhanden» seien.
Zu den Marburger Religionsgesprächen, die meine „Kirche der Ungläubigen Hunde (KUH)“ veranstaltet, ist der ehrenwerte Mann nicht eingeladen, dieses Vorbild an Demokratie.
Mir persönlich ist der „Herr Bundestagsvizepräsident“ dadurch in Erinnerung, daß er als Bundestagspräsident mitteilen ließ, Minderheitenrechte gäbe es doch im Parteiengesetz nur aus optischen Gründen, um nach den Ereignissen im 2. Weltkrieg die Dänen zu beruhigen (und seien nicht etwa für Wenden gedacht gewesen).

Wenigstens wurde mir nicht unter ihm zum Hitlergeburtstag das Haus angezündet, sondern unter seiner Vorgängerin Rita Süßmuth (CDU).

Über Hessenhenker

Ich bin ein Künstler, wenn auch mit 1,78 m kein großer.
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22 Antworten zu Das Wort zum Sonntag

  1. Vitzliputzli´s Oma schreibt:

    die marburger scheinen ihre gäste recht wahllos einzuladen. das ist mir schon bei dem herrn bundesschnapp aufgefallen. ich meine, man macht doch auch die haustüre nicht jedem auf …

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    • Hessenhenker schreibt:

      Das mit der Haustüre stimmt, deshalb krieg ich vom Hausherrn im AA* auch kein Visum für meinen Schatz.
      Aber zum Glück geht die FDP ja bald sterben . . .

      Fußnote:
      * AA = Keine Babykacke, sondern das Auswärtige Amt als Dienstherr der Deutschen Botschaften

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  2. Hessenhenker schreibt:

    Wieso müßte sich Rösler denn freuen?
    Selbst wenn er familiäre Bindungen nach Vietnam hätte (die man als adoptiertes Baby eigentlich nicht hat), vermute ich mal daß ihm (genau wie mir) die Hautfarben und Augenformen der Menschen egal sind.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Wo steht das denn?
      Geschrieben habe ich hier irgendwo in den unendlichen Weiten des Hessenhenker-Universums,
      daß der hessische Obergrüne Tarek Al-Wazir mir freudestrahlend erzählt hat, bei einer alten deutschen Frau, die ihren tunesischen Freund (18) nicht nach Deutschland gekriegt hätte, habe ein Anruf beim Westerwelle genügt.
      Zur Strafe habe ich ihn verhext.

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  3. Hessenhenker schreibt:

    Sie stand zwar mangels verfassungsfeindlicher Bestrebungen nicht im Verfassungsschutzbericht,
    trotzdem weiß ich genau daß allen Ernstes meine „Deutsche Comic Partei“ beobachtet wurde. Ohne in wilde Verschwörungstheorien zu verfallen: manches ist NUR erklärbar unter der Annahme, daß ich in Marburg damals abgehört wurde.
    Und das mit der Comic Partei war eine Aktion, wie sie genauso die Titanic oder Beuys oder Charly Hebdo hätten durchziehen können.
    Es war genauso, als würde heute der Verfassungsschutz Dieter Nuhr überwachen.
    Oder Walter Moers, wegen dem nackten Hitler samt Blondie in der Badewanne.

    Wenn also SO ETWAS HARMLOS SATIRISCHES schon überwacht wird, wird alles überwacht.

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    • Hessenhenker schreibt:

      Die Hinweise, wieso das bei mir wohl so war, werden zur Belustigung des wißbegierigen Publikums entweder hier oder woanders schon noch zum Besten gegeben.
      Wenn mir danach ist und ich Zeit habe.
      Ich kann ja leider nicht so wie ich will, Deutschland macht mich krank (ich hab eindeutig neben der 24 Stunden nervenden Neurodermitis auch noch eine Deutschland-Allergie).
      Das bedeutet aktuell, ich kann höchstens eine Stunde was Schreiben oder Lesen und bin dann so erschöpft, als hätte ich den ganzen Tag im Steinbruch mit der Spitzhacke Steine geklopft. Das liegt aber nicht am Schreiben, sondern daran daß jeder Quadratmillimeter Haut bei mir ununterbrochen heilt, und die Haut ist immerhin das größte Organ daß der menschliche Körper hat, da strengt Heilen eben an.
      Wenn ich also plötzlich nicht mehr antworte, nicht immer gleich ungeduldig werden, schließlich bin ich auch kein Mensch.

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  4. Hessenhenker schreibt:

    Wegen der Selbstgefährdung durch schlimme Forderungen nach Reduzierung von Politikerbezügen würde ich an Ihrer Stelle vermeiden, jemals in Genf im Beau Rivage abzusteigen.

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  5. Hessenhenker schreibt:

    Wie auf einmal der Dr. Pohl Ihrem Vorschlag nachgekommen ist, was von seinem Vermögen abzugeben.
    Hoffentlich spendet morgen nicht der Dr. Kahle, sonst wird eine Massenbewegung daraus.

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  6. Hessenhenker schreibt:

    Das ist auch sehr anerkennenswert.
    Aber mal kurz zu den Leuten mit mehr destruktiven Talenten (also solche wie ich die noch eine Rechnung offen haben . . .):
    wissen Sie wieviel es kostet, drei oder vier Hundertschaften aus Nordrhein-Westfalen oder Bayern anrücken lassen zu müssen, weil Hessen die Kapazität nicht hat, die von mir ins Auge gefaßten Marburger Religionsgespräche „sicherheitstechnisch zu begleiten“?
    Ob das etwa die in der Zeitung strittige Millionenspende übersteigt?

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  7. Hessenhenker schreibt:

    Moment, ich will mir ja keinen angenehmen Lenz machen.
    Würde ich nachträglich durch ein Wunder (Beispiel: Frau Käßmann schenkt mir in christlicher Nächstenliebe einen Lottoschein mit den 6 Richtigen der nächsten Ziehung) entschädigt werden,
    würde ich auch das Meiste spenden.
    Obwohl ich eigentlich meine hellseherischen Fähigkeiten nicht outen wollte, prophezeie ich doch einmal etwas: ich kriege nichts, sorge aber zusammen mit anderen Talenten dafür, daß viele viele Politiker auch nichts mehr kriegen. Das nennt man dann eine sozialgerechte Lösung.

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  8. Hessenhenker schreibt:

    Irgend jemand sollte aber doch dafür sorgen, daß Betriebe existieren und den Leuten Arbeitsplätze schaffen, das wird wohl niemand für HartzIV-Niveau machen.
    Ich will, daß die Leute genug zum Leben haben von ihrer Arbeit.
    Umsonstarbeit wie immer mehr üblich muß verboten werden und die Veranstalter von sowas sollen gerne zur Hölle fahren.

    Ich will NICHT, daß arbeitende Menschen möglichst viel verlieren, ich rede da ausschließlich von nichtsnutzigen Politikern.

    Im Gegenteil sollen die Leute wieder von einem Job leben können. LEBEN heißt nicht niemals ein paar Euro übrig haben um mal wem was zu Schenken, sondern es heißt wir müssen den Standard wieder bekommen, den wir zwischen 1970 und 1980 hatten.
    Auch beim Arbeitslosengeld und in der gesetzlichen Krankenversicherung.
    Das was wir da jetzt haben ist keine Krankenversicherung, das ist der Hohn.

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  9. Anders Arendt schreibt:

    Es wird Sie nun vielleicht wundern, aber da stimme ich Ihnen 100%ig zu! Sie haben glaube ich ein recht verzerrtes Bild von mir. Auch ich bin selbstverständlich dafür, dass alle von ihrem Job anständig leben können und auch für diejenigen, die nicht arbeiten können, gesorgt ist. Eine vernünftige Krankenversicherung gehört ebenfalls dazu. Bis in die 80er Jahre war die Welt in der Tat noch in Ordnung, danach kam Sozialabbau und Lohndrückerei, damit einige wenige zum Teil deutlich mehr verdienen und sinnlose Vermögen anhäufen konnten.

    Die Vorstandsgehälter, selbst bei den „volkseigenen“ Unternehmen wie Sparkassen und Stadtwerken sind in den letzten 30 Jahren dramatisch gestiegen, während die Durchschnittsgehälter in etwa gleich geblieben sind und die niedrigen Einkommen fast halbiert wurden.

    Was spricht also dagegen, dass jemand, der ein wenig Geld gespart hat und eine gut verdienende Lebensgefährtin hat, in Zukunft freiwillig nur so viel für sich beansprucht, wie er für sich alleine im Monat braucht?

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    • Hessenhenker schreibt:

      Dagegen spricht natürlich nichts,
      solange MIR keiner was von 300 Euro predigt.
      Davon kann ich nämlich im Notfall meine Freundin nicht retten.

      Nun, ich denke all die Gestalten die in der Vergangenheit Glückwunschtelegramme an Pol Pot geschickt hatten, werden sich alle noch wundern. Vielleicht schickt auch mal ein Kambodschaner mit Sinn für schwarzen Humor ein Glückwunschtelegramm nach Deutschland, denn laut Grüne „schickt uns die Sonne keine Rechnung“, besonders nicht bei 15 Grad Minus.
      „Was, die Leute haben kein Geld zum Heizen? Sollen sie doch mit Kuchen heizen . . .“ sprach Merkel Antoinette, während Gabriel der Sechzehnte zynisch dazu grinste.

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      • Vitzliputzli´s Oma schreibt:

        ich will mich in das rege gespräch ja nicht einmischen, aber der da war ein echtes heileit:

        „„Was, die Leute haben kein Geld zum Heizen? Sollen sie doch mit Kuchen heizen . . .“ sprach Merkel Antoinette, während Gabriel der Sechzehnte zynisch dazu grinste.“

        😀

        es ist wirklich zu blöde, henki, daß du mit solchem kein geld im fernseh verdienen kannst. gute sprüche bezahlen die ja. aber leider ist das was du so locker produzierst oberhalb des glotze-pöbel-niveaus. m.a.w.: versteht keiner, daher unverkäuflich. 😦

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        • Hessenhenker schreibt:

          Der „Walter von der PPK“ war aber auch nicht schlecht.
          Vielleicht sollten wir uns gemeinsam bei der Muppetshow bewerben , die beiden meckernden Alten in der Loge müßten doch langsam mal in Rente gehen?

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          • Vitzliputzli´s Oma schreibt:

            danke. (naja. ein bischen aus einem PI-kommentar gestohlen und neu gewürzt 😦 ) manchmal verhalte ich mich wie ein eingereister chilenischer wohnungseinbrecher, um mal ein paar alte volksvorurteile ein wenig aufzuwärmen. geistiger diebstahl … – aber die piraten werden mich amnäsieren .. amnästisieren … also aus dem knast vorzeitig rauslassen.

            ja. vor allem auf die gelenke zeichnung bin ich sehr stolz. ich denke, der allgemeine volkstrend geht eh wieder hin in richtung prähistorischer höhlenzeichnung. die ppk taugt dabei allemal zum farbenrühren, geführt von einem pkkrührer mit fachasyl. acdc heiratet adac, das abc gerät als schurke ins abseits und alle sind glücklich.

            naja, ich schweife irgendwie ab.

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  10. Hessenhenker schreibt:

    Zumal ich ja der „Prediger“ bin von uns beiden.

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  11. Hessenhenker schreibt:

    Ach, dort gibt es noch Bären und Wölfe, die sind nicht so schreckhaft dort.

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  12. Hessenhenker schreibt:

    Für den erfolgreichen Kandidaten darf NICHTS unvorstellbar sein.
    Nach all Ihren Erfahrungen mit den Fraktionen auf dem Berg . . .

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  13. Hessenhenker schreibt:

    Im Rahmen der Globalisierung und der europäischen Osterweiterung kommen auch immer mal Wölfe über die grüne Grenze.
    Kann nicht lange dauern und es steppt auch wieder der Bär!

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